Tourenberichte
So 12. Juli 2026
Hüenerspitz 2367 m
Zu dritt starteten wir bereits um 7:37 Uhr bei der Alp Vorsiez (1170 m) im hintersten Weisstannental. Da für den Tag grosse Hitze angesagt war, wollten wir die kühlen Morgenstunden möglichst gut nutzen – eine Entscheidung, die sich als goldrichtig erwies. Bei strahlendem Sonnenschein und besten Bedingungen führte uns der markierte Weg zunächst bis zum Horn (1841 m).
Ab dem Horn begann der T4-Teil der Tour. Nun ging es weglos durch teils dichten Bewuchs hinauf zum Grat. Trotz steilem Aufstieg, begeisterten uns die vielen Blumen, vor allem Edelweiss, weisses Knabenkraut, gelber Sonnenhut und die bärtige Glockenblume. Oben am Grat folgten wir den spärlich vorhandenen Trittspuren immer dem aussichtsreichen Grat entlang. Die steil nach links ins Tal abbrechenden Hänge verliehen dem Anstieg alpinen Charakter. Mit zunehmender Höhe wurde der Grat schmaler, und an einigen Stellen war leichtes Klettern beziehungsweise der Einsatz der Hände erforderlich. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und etwas Gespür für die Wegfindung waren hier gefragt.
Bei bester Stimmung erreichten wir den Gipfel der Hüenerspitz (2367 m). Dort wurden wir nicht nur mit einer herrlichen Aussicht belohnt, sondern konnten auch drei Adler aus nächster Nähe beobachten, die direkt über uns ihre Kreise zogen – ein eindrückliches Naturerlebnis.
Für den Abstieg folgten wir dem Grat zunächst bis auf etwa 2150 m und stiegen anschliessend direkt durch den teils steilen und dicht bewachsenen Hang ins hintere Valtnov-Tal ab. Der spannendste Moment des Tages erwartete uns dort: Wir mussten eine Herde Mutterkühe mit ihren Kälbern passieren. Glücklicherweise blieben die Tiere ruhig, sodass wir den Abschnitt problemlos bewältigen konnten.
Über einen Viehweg gelangten wir zurück zum markierten Wanderweg bei Vordersäss (1769 m) und wanderten von dort gemütlich zurück zur Alp Vorsiez. Den gelungenen Bergtag liessen wir bei einer wohlverdienten Einkehr ausklingen.
Ein abwechslungsreicher T4-Bergtag mit herrlichem Wetter, schöner Alpenflora, spannender Gratüberschreitung und unvergesslichen Naturbeobachtungen.
Do 2. Juli 2026
Höck - Erlebnisse von der PdG
Marion und Jan zeigten uns einen «Strauss» von tollen Folien und erzählten dabei ihre sehr persönlichen Erlebnisse. Zuerst informierten sie uns über die Geschichte und ihre Vorbereitung auf das einmalige Rennen. Die Patrouille des Glaciers (PDG) ist ein Skitourenrennen für Dreierteams. Es gibt eine lange Strecke von Zermatt nach Verbier (57,6 km, 4'400 Höhenmeter) und eine kürzere von Arolla nach Verbier (29,6 km, 2'200 Höhenmeter). Das Rennen wurde 1943 als militärischer Leistungstest ins Leben gerufen, nach einem Unfall 1949 eingestellt und 1984 wieder aufgenommen. Seit 1986 können auch Frauen teilnehmen. Die Vorbereitung beginnt bereits im Herbst mit der Teamplanung und Anmeldung. Danach folgen mehrere Monate intensiven Ausdauer- und Krafttrainings sowie Trainingslager mit bis zu 100'000 Höhenmetern auf Skiern. Für eine erfolgreiche Teilnahme sind neben einer guten Vorbereitung auch Gesundheit, passende Wetterbedingungen, Teamgeist und die richtige Einstellung entscheidend. Bereits der gemeinsame Weg zur PDG gilt als wichtiger Teil des Erlebnisses.
Danach erzählten sie im Detail, wie sie Stunden zwischen Zermatt und Verbier erlebten. Der Zeitplan der Patrouille 2049 – SAC Rhein Masters sah wie folgt aus:
22:00 Uhr: Start von Marion, Markus und Karl in Zermatt. Karl verliert beinahe einen Ski und prellt sich die Rippen.
00:50 Uhr: Schönbiel – nur 10 Minuten vor der Cut-off-Zeit.
03:24–05:04 Uhr: Tête Blanche, Col de Bertol, Plan de Bertol und dann die lange Abfahrt nach Arolla. Kurze Verpflegungspause im Dunkeln.
06:59–08:59 Uhr: Aufstieg zum Col de Riedmatten bei Tagesanbruch, weiter über den Pas du Chat zur Labestation La Barma. Die Temperaturen steigen…
11:06 Uhr: Rosablanche – grosse Emotionen, begeisterte Zuschauer und neue Motivation für den Rest des Rennens.
12:18–12:49 Uhr: Über den Col de la Chaux nach Les Ruinettes – das Ziel rückt näher…😊
13:15 Uhr: Zieleinlauf in Verbier nach 15 Stunden und 15 Minuten.
Im «Ping-Pong» erzählte Jan von seinen Erlebnissen, der Patrouille 2250 – Göldis Entourage:
23:30 Uhr: Jan, Patrick und Rafael starten in Zermatt und schlagen von Beginn an ein hohes Tempo an.
01:43–04:59 Uhr: Über Schönbiel, Tête Blanche und den Col de Bertol nach Arolla. Trotz eines Bindungsdefekts kommen sie zügig voran und füllen in Arolla ihre Vorräte auf.
06:30–07:50 Uhr: Am Col de Riedmatten zieht die Elite vorbei. Über den Pas du Chat geht es ohne Anfellen weiter bis zur Labestation La Barma.
09:25 Uhr: Rosablanche – ein emotionaler Höhepunkt und Motivation für den Schlussabschnitt.
10:18–10:31 Uhr: Letzter Aufstieg zum Col de la Chaux, danach über Les Ruinettes Richtung Ziel.
10:44 Uhr: Zieleinlauf in Verbier nach 11 Stunden und 14 Minuten.
Den beiden Referenten ein «herzliches Danke schön» für Ihre Bemühungen sich vorzubereiten. Die rund 25 Anwesenden brachten Erzählungen des «kühlen Themas» etwas Abkühlung in den warmen Sommerabend.
So 21. Jun. 2026
Klettersteig Partnunblick
Heisses Wetter angesagt, könnte durstig werden!!
6.00h Abfahrt Altstätten
7.30h Abmarsch beim Parkplatz in Partnun (ca. 17 Grad)
9.00h Einstieg Familienklettersteig Partnun
9.30 h Ausstieg vom Familienklettersteig
10.30h Einstieg Klettersteig Partnunblick
11.30h Ausstieg erreicht und Abstieg über den Höhlenweg zum Partnunsee
13.30h Abkühlung in See war kalt
14.00h Abkühlung beim Bier im Alpenrösli (ca. 25 Grad)
16.30h Heimfahrt ins heisse Rheintal (ca. 34 Grad)
Ein toller Klettersteig, der sich über Steilaufschwünge und luftige Queergänge hoch über dem Gemstobel und Partnunsee, durch die steilen und rauhen Kalkwände zieht. Ein wunderbarer, aber heisser Tag in angenehmer Begleitung.
Teilnehmer: Maria, Verena, Michael, Sigi, Roland
Sa 20. Jun. 2026
Trailrun Surprise
Trailrun Rappastein – Private SAC‑Tour
Wie in der Ausschreibung angekündigt, wurde der Trailrun den Teilnehmenden angepasst. Da Markus und Marion die einzigen waren, entschied sich Marion am Vorabend – basierend auf verschiedenen Wunschäusserungen von Markus – für einen Start nicht im Steg, sondern in Triesen.
Beim Spielplatz bei der Säga ging es um 07:30 Uhr los. Zuerst führte der Weg etwas wild durch den Vitaparcours und über die Rüfi, bevor wir die Fahrstrasse Richtung Lawena erreichten. Auf dieser ging es kühl und schattig bergauf, immer wieder unterbrochen von kurzen Wanderweg‑Abkürzungen. Auf rund 900 m ü. M. verliessen wir die Lawenastrasse endgültig und stiegen sehr steil zur malerischen Siedlung Tuass (1434 m ü. M.) auf, die wir nach gut einer Stunde erreichten. Hier hiess es: trinken, Wasser auffüllen und ein erstes Gel einwerfen.
Anschliessend folgte ein leicht fallender, später querender und wieder sanft ansteigender Abschnitt zur Alp Lawena. Von dort begann der grosse Aufschwung Richtung Rappastein. Stetig steigend und zunehmend steiler gewannen wir rasch an Höhe und genossen die angenehm kühlen Temperaturen an diesem Hitzetag. Schliesslich querten wir steile Grashalden zum Sattel und erreichten von dort in weniger als zehn Minuten den Gipfel des Rappastein. Was für ein Adlerhorst – und was für eine Aussicht! Gesamthaft waren wir bis hierhin rund 2 h 50 min unterwegs.
Nach einem weiteren Gel, ein paar Datteln, salzigen Nüssen und Wiibeerli setzten wir die Tour Richtung Goldlochspitz fort. Kurz vor dem Gipfel – und wir waren schon gespannt, ob sie sich zeigen würden – trafen wir tatsächlich auf die wunderschönen Feuerlilien, die man hier immer wieder findet. Eine wahre Blumenpracht!
Über den Kolme ging es weiter, in abwechslungsreichem Auf und Ab und auf technisch anspruchsvollem Trail, bis zum Chrüppel und später zum alten Tunnel. Nach dessen Passage folgte ein schneller Downhill zur Haltestelle Rizlina – wo wir mit perfektem Timing nur zwei Minuten auf den Bus warten mussten.
Die private SAC‑Tour umfasste 19 km, knapp 2000 hm und dauerte 4 h 50 min.
Sa 20. Jun. 2026
Drei Schwestern 2052 m, inkl. Wolan und Jahnturm
Startpunkt unserer Tour ist der Parkplatz beim Reservoir oberhalb von Planken. Von dort steigen wir teils über Wanderwege, teils auf der Fahrstrasse zur Gafadura-Hütte auf und folgen kurz zuvor dem Abzweiger in Richtung Drei Schwestern.
Für den Aufstieg wählen wir die direkte Route über den blau-weiss markierten Alpinweg. Durch das markante Felsenfenster und über zwei Stahlleitern gelangen wir unterhalb der Mittleren Schwester, auch Wolan genannt, zum Einstieg unserer ersten Kraxelei.
In leichter Kletterei, allerdings mit sehr viel Luft unter den Sohlen, erreichen wir das erste unserer drei Gipfelziele: den Wolan auf 2043m.
Nach einer kurzen Gipfelpause geniessen wir den herrlichen Ausblick über das Rheintal bis hin zum Bodensee. Auf der Grossen Schwester sammeln sich derweil zahlreiche Wanderer.
Ein kurzer Abstieg über schottriges Gelände folgt. Nach einer leicht überhängenden Abseilstelle auf einen Klemmblock stehen wir bereits kurz vor unserem nächsten Ziel. Über einfache Kletterstellen entlang des Blitzableiters erreichen wir die Kleine Schwester, den Jahnturm. Die nordwestlich der Mittleren Schwester gelegene Kleine Schwester ist 2034m hoch.
Hier oben ist der Platz etwas begrenzter, und der Magen beginnt langsam zu knurren. Zudem hat sich der Andrang auf der Grossen Schwester inzwischen etwas gelegt.
Nach einer rund 30 Meter langen Abseilpartie steigen wir über die zweite Stahlleiter wieder auf und erreichen schliesslich unser drittes und letztes Gipfelziel: die Grosse Schwester auf 2053m.
Geschafft! Nun ist Zeit für eine ausgiebige Rast und allerlei Leckereien aus dem Rucksack.
Für den Abstieg folgen wir dem markierten Wanderweg in südwestlicher Richtung, zweigen später zur Garsella-Alp ab und gelangen über das Garsella-Eck zurück zur wohlverdienten Einkehr in der Gafadura-Hütte.
Anschliessend kehren wir auf bekanntem Weg zu unserem Ausgangspunkt zurück.
Vielen Dank an alle Tourenteilnehmer. Es war ein toller Tag mit euch.
Sa 13. Jun. 2026
Brüggler 1776 m, Mehrseillängen Camping und Climbi
Sa 6. Jun. 2026
Gonzen 1830 m
Bergwanderung zum Gonzen vom Samstag 6. Juni
- Beginn der Tour in Oberprod bei Sargans auf 730 MüM
- Aufstieg bis zum Chohlplatz, wo wir den offizellen Weg verliessen, um zur Follaplatte zu gelangen
- bei schweisstreibender Witterung, stiegen wir auf über die schon etwas anspruchsvolle Follaplatte bis zum Biwackplatz
- beim Austieg zur Gletschergrube hat man eine einmalige Aussicht auf das Sarganserland
- die Gletscherhöhle ist mit Fixseilen ausgesattet, um den Aufstieg zu erleichtern
- weiter hinauf auf einer Felswand mit tritten die eingeschlagen wurden
- danach folgt ein Abstieg auf gut sichtbaren Wegspuren, in Richtung Follawald, mit einem Aufstieg in demselben und die Querung bis zur Follaalp
-ab der Follaalp führt uns der offizielle Weg zum Gonzen
- nach vier Stunden hatten wir das Ziel erreicht, Grund genug für eine Rast, bei einer einzigartigen Aussicht
- den Abstieg machten wir über den Leiterweg, mit einem Aufenthalt im neu erstellen Restaurannt Gonzen
- eine abwechslungsreiche Tour mit guten Tourengänern: Nicol, Doris, Maria, Karl, Marcel, Markus und TL Erich
Mi 3. Jun. 2026
Fyrobet Klettern Löwenzähne 1360 m
Nach einer etwas rallyähnlichen Anfahrt bis zur Ranzenbergalpe im Vorarlberg machten sich Markus, Christian, Sean und Patrick auf den Weg zu den Löwenzähnen. Im Vorfeld wurde das Wetter aufmerksam beobachtet und der Regenradar sorgte bis zuletzt für etwas Pokerstimmung. Die angekündigten Regenzellen blieben jedoch fern, und so erwarteten uns hervorragende Verhältnisse.
Über fünf abwechslungsreiche Seillängen führte die Route entlang der Westkante über den kleinen, mittleren und grossen Löwenzahn. Die markante Spreizschritt-Passage meisterten alle und war etwas gewöhnungsbedürftig😊 , die ausgesetzte Linie entlang des Grat’s mit seinen Aufschwüngen ist jedes mal wieder schön zu klettern.
Nach dem Gipfel am grossen Löwenzahn folgte eine ausgesetzte, luftige Abseilfahrt mit herrlichen Tiefblicken. Den perfekten Abschluss fand der Tag beim Spezialbrunnen: Pünktlich zum Sonnenuntergang zauberte er kühle Getränke hervor und sorgte für einen stimmungsvollen Ausklang.
Danke euch, schön war’s 😉
Sa 30. Mai 2026
Frühlingsbiketour - Regitzer Spitz
Die Verschiebung auf den 30. Mai 2026 zahlte sich definitiv aus. Zu fünft starteten wir in Sargans und fuhren (nicht das erste Mal für heute) im Gegenwind nach Fläsch. Über den Neuwald, die Mattheid, den Ochsenberg auf die Regitzerspitze. Dort genossen wir die erste Rast und die immer wieder famose Aussicht auf das Sarganserland. Über den vorderen Ochsenberg, Matschluskopf, der Luzisteig ging es dann weiter “flowig” durch den Steigwald, Jenins hinunter zum Weingut Fromm in Malans. Auf der neu errichteten Terrasse genossen wir den Rosé und das feine Plättli. Danach ging es noch einmal aufwärts auf die Luzisteig. Dort zeigte uns Benno einen tollen(Abschluss)trail nach Fläsch. Wie am Vormittag fuhren wir wieder im Gegenwind auf dem Rheindamm nach Sargans zurück. Bevor wir die S4 nach Oberriet/Altstätten fuhren löschten wir den Durst mit einem kühlen Bier. Total waren es 45 km, bei rund 1200 Hm, dies bei einer Fahrzeit von rund 4 1/2 Stunden, alles bei sonnigem Wetter und, am Nachmittag, 30 Grad Wärme...;-) Danke, dass ihr mitgekommen seid!
Do 30. Apr. 2026
Tourenleiterfortbildung 2/2: Neue Materialien und
Der zweite Teil der Weiterbildung startete wieder mit einer kleinen Einführung über die Sicherheit an der Zuganlage bevor der erste Versuch eingespannt wurde. Mit einem Lauten Knall verabschiedete sich die Bohrhakenlasche wobei die 6mm Dynemaschnur ziemlich unbeeindruckt blieb. (Übersicht links unten) Es erfolgten viele weitere Versuche, um Fragen zur Verwendung von Neuerem und Altem Material auszuprobieren. die Veruche wurden Fachkundig von den Experten erklärt. Nach den Versuchen am Vortag bei welchen die Dynamik im Spiel war sind auf der Zuganalage nur noch statische Kräfte am wirken. Als Abschluss musste noch ein Karabiner daran glauben und man konnte sehen wie die Kräfte wirken wenn er geschlossen ist, sowie was passiert wenn der Schnapper sich verabschiedet. Mit der Dämmerung wurde wieder alles abgebaut und verräumt, die letzten Fragen geklärt, bevor man mehr oder weniger schnell nach Hause aufbrach.
Mi 29. Apr. 2026
Tourenleiterfortbildung 1/2: Neue Geräte, Technik
Nach dem Eintreffen der Teilnehmer und Teilnehmerin erfolgte auf dem Weg zum Übungsplatz eine kurze Information über den Ablauf des Ausbildngsteils. Nach dem sich alle ausgerüstet haben erklärte Dominik nochmals die wichtigsten Punkte beim Sichern mit verschiedenen Geräten. Dominik zeigte auch gleich vor welche Kräfte wirken wenn das Gewicht runtersaust und ins Seil fällt. Nun wurden die Teilnehmer und Teilnehmerin selber neugierig und wollten es selber erleben. So wurde das Gewicht aber und abermals mit der Motorwinde aufgezogen und mit der Klinke per Funk ausgelöst. So konnte jeder Teilnehmer und Teilnehmerin ausprobieren wie es sich anfühlt am Körper, am Standplatz mit Dynamik sowie am Standplatz direkt zu sichern. Die aufgetretenen Fragen wurden sofort Fachkundig beantwortet ebenso wurden die Vorgänge erläutert, was zu einem sehr guten Verständniss der Teilnehmer und Teilnehmerin beigetragen hat. nach dem Rückbau der Installation der Sturzversuchsanlage wurde an einem Feuer noch die letzten Fragen geklärt und eine Wurst gebraten.
Do 19. März 2026
Urner Haute Route
Bei bestem Wetter sind wir am Donnerstag frühmorgens via Zug nach Realp gereist.
Die Vorfreude war so gross, dass einzelne Personen schon eine Stunde früher angereist waren und bei anderen war der Rucksack so gross, dass gewisse elektronische Geräte (fast) nicht mehr auffindbar waren...
Nachdem wir alle und alles zusammen hatten, sind wir um die Mittagszeit Richtung Albert-Heim-Hütte gestartet, welche wir bei bestem Wetter und grandioser Aussicht erreichten.
Am nächsten Tag ging es bei wiederum sehr sonnigen und warmen Wetter über die Winterlücke und den fast leeren Göscheneralpsee zur Chellenalphütte. Leider hatte das warme Wetter der Vortage den ehemals schönen Pulver in schönsten Bruchharst verwandelt, so dass die Abfahrt doch ein wenig kräftezehrender als erwartet wurde.
Am Folgetag stand mit dem Sustenhorn ein weiterer Höhepunkt der Tour auf dem Programm. Erste Nebelschwaden an den höchsten Gipfeln kurz nach dem Loslaufen deuteten aber an, dass die Verhältnisse heute schwieriger sein könnten als die vorherigen beiden Tage.
So kam es dann leider auch: War der Aufstieg bis zur kurz vor der Sustenlimi noch nebelfrei, so sahen wir bei der Sustenlimi sprichwörtlich gar nichts, am allerwenigsten den Gipfel. So entschlossen wir uns, auf den Gipfel zu verzichten und direkt zum Steingletscher abzufahren.
Bei Sichtweite von teilweise ca. 40m und praktisch ebenem Gletscherplateau waren die Tourenleiter dann doch auch froh, dass irgendeiner einmal auf die Idee gekommen ist, das GPS zu erfinden!
Am 4. Tag unserer Tour führte uns der Weg hinauf zum Fünffingersteck und dann hinab via Sustenbrüggli zur Sustlihüttli.
Zumindest war dies der Plan. Leider war der Wind in der Höhe doch bedeutend stärker als vorausgesagt und die Gipfel versteckten sich dazu noch im Nebel.
Als wir auf dem Plateau beim Fünffingersteck ankamen, waren die gut 15 vor uns gestarteten Tourengänger alle noch da oben versammelt.
Irgendwie wollte keiner die erste Spur in den wundervollen Triebschnee beim steilen Coulour Richtung Sustenbrüggli ziehen. Wir auch nicht!
(Die anderen haben es dann zu einem Teil trotzdem gemacht). Wir jedenfalls haben uns entschlossen, einen Ausflug ins Berner Oberland zu machen und sind deshalb nach Gadmen abgefahren und haben so leider auch auf die Abfahrt vom Grassen nach Engelberg verzichten müssen.
Die Schneeverhältnisse in der Abfahrt nach Gadmen (Stichwort Bruchharst-Beton-Kruste) und das Wetter des Folgetages haben uns aber den Trost gegeben, dass der Entscheid nicht falsch war.
Trotz der Streichung des letzten Tages war es eine super Tour in einer geselligen Runde (Damian, Hampi, Patrick, Raphael, Vreni und Adrian)!
So 8. März 2026
Skitour nach Verhältnissen 1800 hm
Schesaplana 2965 m
Die Vorfreude war groß, nachdem Marion in der Konditionsskitour bereits von den hervorragenden Bedingungen am Samstag berichtet hatte. Bei frühlingshaftem Wetter und sehr guten Verhältnissen starteten wir um 6:35 Uhr in Brand. Der Aufstieg führte über den Bösen Tritt und die Totalphütte und dauerte rund fünf Stunden bis zum Gipfel. Nach der Gipfelpause erwischten wir den idealen Zeitpunkt für die Abfahrt: Bis zum Lünersee herrschten perfekte Sulzverhältnisse. Weiter Richtung Schattenlagant, im Schatten und am Lawinenkegel vorbei, wurde der Schnee zunehmend ruppiger. Nach einer gemütlichen Einkehr in der Schattenlagant fuhren wir mit drei kurzen Tragestrecken über die Straße zurück nach Brand.
Teilnehmer: Christoph, David (Snowboard), Adrian, Tourenleiter René
Sa 7. März 2026
Konditionsskitour 2000 hm+
Der Schneefall vor zwei Wochen, die frühlingshaften letzten Tage, mit klaren Nächten und guter Abstrahlung versprachen beste Verhältnisse an der Schesaplana.
Los ging’s bei der Talstation der Palüdbahn. Die Ski mussten wir nur bis zur offenen Schranke tragen – fünf bis zehn Minuten, mehr nicht. Danach folgte der lange, gemütliche Einlauf über die verschneite Strasse: Palüdbahn → Schattenlagant → Talstation Lünerseebahn. Dort begann der eigentliche Aufstieg.
Der Böse Tritt war gut machbar. Ein Nassschneerutsch hatte die Spur zwar überdeckt, so dass wir die Skis ein Stück getragen haben. Danach öffnete sich der Blick auf den einsamen Lünersee. Saharastaub lag in der Luft und verwandelte die Szenerie zeitweise in schwarz‑weisse Kontraste.
Weiter ging’s dem See entlang zur Totalphütte und dann über die weitläufigen Hänge Richtung Gipfel. Die Spur war sauber angelegt, ein paar Spitzkehren im steileren Teil, und zum Schluss die harte Ausstiegskante – dann standen wir oben. Genial auf dem fast 3000er-Gipfel zu stehen!
Die Abfahrt war erwartungsgemäss: aufgesulzt, weich, und schön zu fahren. Am Lünersee legten wir eine ausgedehnte Pause ein, bevor es über den Bösen Tritt auf harter Piste hinunterging. Direkt danach lockte die Schattenlagant‑Hütte zur Einkehr, und später führen wir entspannt über die Strasse zurück und mussten wiederum nur ein paar hundert Meter weit die Ski tragen!
Aus der geplanten 2000‑hm‑Plus‑Tour wurde zwar eine 2000‑hm‑Plus‑Minus‑Tour – aber die Schesaplana war bei diesen Bedingungen einfach gesetzt. Dass René und ich unabhängig voneinander dieselbe Idee hatten, erstaunt eigentlich nicht ;-) ...
Eine geniale Tour, die uns den Alltag vergessen liess!
Dabei waren Markus, Karl, Marlon und ich.
Cool war’s!
Mo 2. März 2026
Skitourentage Sedrun
Skitourentage Sedrun von Montag - Freitag (2. - 6. März 2026
15 TeilnehmerInnen: Tourenleiter Thomas Oesch & Gilbert Hutter
Hanna Hutter; Helena Sonderegger; Margrit & Armin Eichmann; Alice & Franz Oehy; Sonja & Benno Tiziani; Martha Reichmuth; Rita Schiefer; Heinz Brocker; Roger Wild; Daniel Ludwig
Gesamtschau:
Anfahrt individuell mit 4 PWs; Besammlung um 09.00 direkt im Hotel La Cruna in Sedrun, das wir schon vor 2 Jahren genossen haben: Mit den kulinarisch und ästhetisch überzeugenden Nachtessen und üppigen Morgenessen, den gemütlichen Zimmern und dem schönen Aufenthaltsraum mochte es wieder zu überzeugen. Hier ertönten an zwei Abenden 15 Stimmen, begleitet von Thomas’ und Gilberts Gitarren und Rogers Flöten, Harps etc.
Wetter: Am Montag erst gegen Nachmittag aufhellend, danach wunderbares Frühlingswetter, ab späterem Mittwoch Fernsicht aber immer mehr eingetrübt durch Saharasand.
Schnee: Nach den intensiven Schneefällen der vergangenen Wochen war zwar der extreme Schneemangel behoben, die starke Frühlingssonne vermochte die Südhänge aber schon zu bräunen, dort lag nur in den höheren Lagen noch genügend Schnee.
Lawinensituation: Weil die Verbindung von Alt- und Neuschneedecke denkbar ungünstig war, bestand südlich des Rheins immer noch “erhebliche Lawinengefahr”, an den Südhängen wurde am Vortag auf “mässig” herabgestuft.
Da wieder eine aufgestellte und gesellige Gruppe zusammenkam, wurden diese Tage wie immer zu einem genussreichen Erlebnis – mein grosser DANK an alle!!!
Tagesziele:
Montag: Maighelshütte (2314 m) – per PW nach Tschamut (1629 m); entlang dem jungen Rhein und später noch 1 km+ zur Maighelshütte; Suppe & Flada; bei schlechter Sicht und ruppigem Schnee hinunter zur Passstrasse, wo dann doch noch die Sonne scheint und ein paar prächtige Schwünge zu geniessen sind
Dienstag: Alp Culmatsch (2257 m) – mit Autos nach Dieni und zuerst auf schönem Rücken abseits der Piste nach Mulinatsch, dann ziemlich steil mit Spitzkehren hinauf zur Alphütte unter der imposanten Gipfelpyramide; phantastische unverfahrene Südhänge mit perfektem Firn bis hinab in die Erika und Heidelbeeren; langes Höcklen auf der Sudada-Terrasse
Mittwoch: Fellilücke (2478 m) – Zmorga schon um 7.15, da Bahn zum Oberalppass (2041 m) um 8.33 fährt; stotzig meist entlang der Piste zur Fellilücke; die Hälfte steigt noch weiter auf, da schöne Hänge locken und wieder das Aufweichen der obersten Schneeschicht abgewartet werden muss; wider Erwarten schöne Abfahrt und Wiederaufstieg zum Pass Tiarms und via Valval zur Alp Scharinas, wo uns Thomas über die dort im Bau befindliche erste alpine Solargrossanlage (32’400 Panels!) informiert; via Milez hinunter zur Planatsch-Scheunen-Terrasse; gemütlicher Apero vor unserem Hotel
Donnerstag: Pazolastock (2740 m) – wieder gleich mit der Bahn auf den Oberalppass; nach gemächlichem Aufstieg in 3 h endlich der erste (!!!) Gipfel in den beiden Skitourenwochen, leider stiehlt uns der Saharastaub die grandiose Fernsicht; steile Abfahrt über variationenreiche Schneearten nach Tschamut und per Bahn wieder zurück nach Sedrun
Freitag: Piz Pazzola (2580 m) – via Curaglia in den kleinen Weiler Mutschnengia; da Hängebrücke gesperrt, per Auto hinauf zur Alp Tegia Nova (ca. 1500m); schöne Tour durch Wald und auf aussichtsreicher Kuppe, vorbei an eindrücklichem Nassschneelawinenfeld bis auf den Plaun Grond (ca. 2280 m); Abbruch und wieder wider Erwarten schöne Abfahrt bis einige Meter von den Autos entfernt; Abschiedstrunk vor dem Disentisner Bahnhofbuffet, herzliche Verabschiedung und Heimkehr
So 1. März 2026
Piz Scalotta 2992 m
Wegen der Verhältnisse wurde die Tour ins Buchser Malbun verlegt, genauer zum Isisizer Rosswis. Der Start beim Berghaus war feucht und Nebelverhangen und die Termperatur über dem Gefrierpunkt. Mit zunehmneder Höhe wurde der Nebel dichter und der Schnee harter. Nach einer kurzen Tragepasage bei Isisizergrat und etwas abfahren begann der Gipfelanstieg noch im Nebel, ab halber Höhe lachte uns dann die Sonne zwischen einigen Wolken durch an. Den Gipfel genossen wir mit einer kurzen Esspause. Die Abfahrt war zuerst bei sehr hartem Schnee, danach etwas aufgefirnt. Der Nebel war nur noch in der Senke beim Isisizergrat und um untersten Teil der Abfahrt zum Berghaus. Die Abfahrt war wider erwarten recht gut. Die Tour lassen wir im Berghaus noch bei einem Getränk ausklingen.
Sa 28. Feb. 2026
Isisizer Rosswis 2333 m
Bei leichten Plusgraden und sonnigem Wetter steigen wir zum Isitzergrat hoch. Ohne Felle bewältigen wir die Schräg- Abfahrt um diese unten wieder aufzukleben. Auch die Harscheisen werden hier aufgesteckt. So erreichen wir nach ca. 3 ¼ Stunden das Rosswis- Kreuz. Die Gipfelrast geniessen wir bei weiterhin schönem Wetter. Die Abfahrt geniessen wir auf den manchmal harten aber immer öfter aufgesulzten Hängen. Den Abschluss machten wir im Garten des Berghauses. Dabei waren: Alexandrra, Andrea, Gabriela, Helena, Otto, Reto und der Leiter Roland.
Sa 21. Feb. 2026
Biwakskitour
Am Samstag um 2 Uhr trafen wir uns in Unterterzen mit dem Ziel, die Bahn auf den Maschgenkamm zu nehmen, um uns ein Biwak in der Nähe der Alp Fursch einzurichten. Dort lernten wir aber, dass die Bahnen wegen Wind überhaupt nicht mehr in die Höhe fuhren. Nach kurzem Umplanen in der Gondel zum Tannenboden entschieden wir uns für einen Übernachtungsplatz auf einem kleinen bewaldeten Hügel mitten im Skigebiet, wobei es in den Flumserbergen nicht viel Auswahl gab an Orten, an denen man in der Nacht nicht mit Dynamit weggesprengt wird. Wir hatten gerade noch genug Höhenmeter gemacht, um es in den Schneefall statt in den Regen zu schaffen, um unser Tarp in den Bäumen zu installieren und einen gemütlichen Znachtplatz zu schaffen. Da die Temperaturen extrem mild waren und es auch nicht genug Schnee für richtige Schneehöhlen gab, reichte es, ein paar Windmauern zu schaufeln, was uns dann noch Zeit gab, um eine Schanze für ein paar Sprünge zu bauen, um den Hunger noch zu verstärken und das Fondue noch mehr zu geniessen. In der Nacht durften wir einen Sternenhimmel und Lawinensprengungsfeuerwerk bestaunen und schliefen so lange aus, dass die Tagwache erst startete, als wir schon die ersten Skifahrer hörten.
Am Sonntag führten wir dann doch noch die geplante Skitour durch, nachdem wir die Bahn nach oben genommen hatten. Über die Alp Fursch ging es hinauf zum Nebengipfel des Erdisgulmen. Wegen Lawinenwarnstufe Gross war die Spurwahl sehr defensiv. Warnzeichen gab es ausser fernen Lawinenkegeln keine und auch ein ECT gab ein stabiles Bild ab, das in unserer Exposition die grosse Lawinengefahr nicht bestätigte. Die Abfahrt hatte schon eher viel Sonne erwischt, war aber immer noch wunderschön zu fahren. Nach etwas Linzertorte ging es, gezogen vom Schneetöfftaxi, zurück ins Skigebiet und nach kurzem Fellaufstieg zur Abfahrt über das Skigebiet.
Fr 13. Feb. 2026
Chli Kärpf 2699 m
Ausweichtour auf die hintere Rosswies.
später Aufbruch damit wir möglichst viele Sonnenstunden haben.
Buchs Malbun genügend Schnee, Total 8 Personen am Berg
kleine Gruppe
mit dabei
Andreas Hanns, Roland Städler, Marlon Kolb,
Ausweichtour auf die hintere Rosswies.
< ...So 8. Feb. 2026
Piz Beverin 2998 m
Pünktlich erreichten wir Weisstannen Oberdorf mit dem Bus und starteten kurz vor halb acht in einen prachtvollen Tourentag. Zu Fuss ging es bis zum hinteren Parkplatz und anschliessend mit den Ski die lange Alpstrasse hinauf. Unterwegs trafen wir auf bekannte Gesichter die an uns verbeieilten allen voraus Marion ;)
Die Belohnung für die Ausdauer folgte prompt ab einer Höhe von ca. 1700 m ü. M.. Hier änderte sich das Gelände und der steile Nordhang präsentierte sich in guten Pulverschnee. Bei sehr stabilen Verhältnissen und ungetrübtem Sonnenschein spurten wir in stetigen Kehren der Höhe entgegen, bis wir schliesslich den Gipfel auf 2391 m erreichten.
Das Panorama war grandios und die anschliessende Abfahrt durch den unerwartet sehr guten Nordhang ein absoluter Genuss. Das Hinausgleiten auf der Alpstrasse oder besser gesagt dem Eiskamal bildete der Abschluss einer abwechslungsreichen Tour. Dank der tollen Truppe waren wir bereits um 13 Uhr zurück im Dorf und konnten den restlichen Sonntag geniessen.
Teilnehmer: Christoph, Hansruedi, David und Marlon.
Mo 2. Feb. 2026
Skitourentage Frauenkirch (Davos)
Skitourentage Frauenkirch-Davos von Montag - Freitag (2. - 6. Februar 2026
13 TeilnehmerInnen: Tourenleiter Gilbert Hutter & Marianne Tanner (als kurzfristiger Ersatz für Roland Schönauer)
Hanna Hutter; Schick Irene; Helena Sonderegger; Mägi & Armin Eichmann; Walter Senti; Prisca Roosemalen; Priska Gräzer; Hanspeter Nüesch; Priska & Erich Studach
Gesamtschau:
Besammlung um 09.30 direkt in unserer Unterkunft Landhuus in Frauenkirch
Peter Rosenberg gebührt einmal mehr unser grosser Dank, hat er uns doch wieder eine geeignete Unterkunft gefunden – leider mussten wir für die feinen üppigen Nachtessen jeweils ins mehrere Kilometer entfernte Hotel Alpenhof dislozieren. So wurde die eigens von Carina für uns eingerichtete Stube nur wenig benutzt: Nur zweimal wurde sie mit Irenes Schwizerörgeli- und Gilberts Gitarrenklängen und gemeinsamem Gesang erfüllt.
Wetter: Am Montag und Donnerstag blauer Himmel mit grandioser Fernsicht, an den anderen immer besser als erwartet.
Schnee: extremer Schneemangel, braune Südhänge, nur in den höheren Lagen noch genügend Schnee, teilweise noch tiefer Pulver. Dieser Umstand zwang uns, für die Abfahrten meist gut präparierte Pisten oder die Flüelastrasse zu benutzen.
Lawinensituation: Da die Verbindung von Alt- und Neuschneedecke denkbar ungünstig war, bestand (ausser an den Südhängen) ab 2200m “erhebliche Lawinengefahr”. Diese erforderte eine defensive Routenwahl, was bei diesem Mangel an Weiss recht schwierig war.
Leitung: Da der erfahrene Tourenleiter Roland mit vier gebrochenen Rippen ganz kurzfristig ausfiel, wurde Marianne zu meiner Stellvertreterin erkoren. Da auch sie auf der ersten Tour auf der Stafelalp ausstieg, war ich bei der späteren Querung zum Strelapass dankbar um Walters kundige Hilfe, zumal noch mein Handybildschirm mit allen Routenangaben plötzlich nur noch schwarz war!
Da wiederum eine wunderbare und gesellige Gruppe zusammenkam, wurden diese Tage -trotz der widrigen Umstände- doch noch zu einem genussreichen Erlebnis – DANKE euch allen!!!
Tagesziele:
Montag: Chörbsch Horn (2651 m) – Abmarsch 10.30; via Stafelalp bis gut 2500 m bei schönstem Wetter; Hannas Oberschenkelkrämpfe; unerwartet lange Querung zur Strelapassbergstation auf 2352 m mit kräfteraubenden Kurzaufstiegen im tiefen Pulver und mit 20’ Wiederaufstieg mit Fellen; um 18.00 Uhr, schon im Dunkeln, endlich mit der Schatzalpbahn hinunter nach Davos und weiter zu den wohlverdienten Biers. Der sehr disziplinierten und tapfer mithaltenden Gruppe gebührt mein grosser Dank!!!
Dienstag: Baslersch Chopf (2629 m) – bei leichtem Schneefall und weissgepuderten Strassen Fahrt nach Tschuggen; bei stürmischem Föhn Abmarsch auf der Flüelapassstrasse Richtung Sentisch Horn; auf ca. 2500 m längere Mittagsrast und durch Felsenlabyrinth und mit Bachquerung zur gepflügten Passstrasse, auf dieser hinab
Mittwoch: Jakobshorn-Skigebiet – mit Postauto nach Sertig Dörfli; auf stellenweise eisigem und steinigem Weglein durch Arvenwald hinauf auf die schneereichen Alpen; Rast bei einsamem Alphüttchen; längere Querung ins Skigebiet und nach Kaffee Schnaps auf gut präparierten Pisten hinab nach Davos; einige geniessen noch das sonderliche Café Klatsch
Donnerstag: Rinerhorn-Skigebiet – mit dem Postauto nach Davos-Glaris; Aufstieg zur Leidbachalp; lange sonnige Rast bei der Alphütte; via aperes Bord und langgezogener Waldlichtung hinauf bis unter Nidel Löffel auf knapp 2200 m; auf Piste zum Bergrestaurant und später hinab zur Talstation
Freitag: Wanderungen – da schlechtes Wetter angesagt war, Wanderung auf oberem Weg vom Landhuus nach Glaris; Dislozierung und Wanderung um Davosersee hinauf zum Wolfgang; Einkehr und Postauto zurück; Verabschiedung und Heimkehr
Mo 2. Feb. 2026
Vollmondskitour
Eine Woche vor der Tour begann die Zitterpartie um die Durchführung der Vollmondtour: Die letzten Niederschläge lagen weit zurück und waren nicht gerade ergiebig. Doch die prognostizierten Schneefälle liessen hoffen – und die Wünsche wurden schliesslich erfüllt. Das Wochenende war für viele Tüüreler eines der schönsten der Saison, und für die Tour am Montag schien nun alles perfekt zu werden.
Doch dann kündigte sich der Föhn an und liess uns erneut zittern. Die Frage war: Wann würde er kommen – und mit welcher Wucht? Sicherheitshalber verlegten wir den Start der Tour um eine halbe Stunde nach vorne und trafen uns bereits um 17:00 Uhr in Oberriet. Nach 45 Minuten Fahrt durch den Feierabendverkehr erreichten wir das Laternser Bädle, das perfekt im Windschatten des Föhns liegt.
Der Himmel war leicht bewölkt, und wir waren gespannt, wann der Mond unseren Weg erhellen würde. Er liess sich Zeit – doch als er erschien, wurde es traumhaft. Zwischen den Wolken und neben der Löffelspitze tauchte er auf und beleuchtete die pulvrigen Hänge so stark, dass wir unsere Stirnlampen ausschalten konnten. Was für eine Stimmung – ganz grosses Kino, und wir drei Muske(l)tiere mittendrin statt nur dabei!
Nach 1 Stunde 45 Minuten erreichten wir die Gerenspitze. Auf dem Gipfel wehte ein leichter Wind, der in den lauschigen Gipfeltannen jedoch kaum zu spüren war. Nach ein paar Genussmomenten machten wir uns an die Abfahrt. Noch immer fanden wir perfekten Powder vor, wenn auch bereits etwas zerfahren. Dank des hohen Fluffy-Faktors war es dennoch wunderbar weich zu rocken: David legte mit dem Splitboard eindrucksvoll vor, und Marlon – unser Katzenauge – brauchte keine Stirnlampe, nur seine perfekte Kurzschwungtechnik.
Nach der kurzweiligen Abfahrt waren wir schon bald wieder glücklich und zufrieden zurück im Bädle – ein perfekter Vollmondabend. Was für ein Geschenk!
So 1. Feb. 2026
Berger Calanda 2270 m
Tourenbericht – Skitour „Auf und Ab in St. Antönien“
Route: Litzirüti – Hasaflüeli – Aschriner Alp – Jägglischhorn – Aschrina – Eggberg – Litzirüti Höhenmeter: 1700 m Dauer: 6 Stunden Teilnehmer: Michael, Roland, Christoph Tourenleiter: René
Verlauf der Tour
Start um 08:15 Uhr in Litzirüti. Bei leicht bewölktem Himmel steigen wir Richtung Hasaflüeli auf. Vom Skidepot führen gute Stufen zum Gipfel. Die kurze Gipfelpause verläuft in bester Stimmung.
Abfahrt zur Aschriner Alp. Die ersten Schwünge bieten abwechslungsreiche Bedingungen: teils schöner Pulverschnee, teils ein Harschdeckel vom sonnigen Vortag. Trotzdem eine genussvolle Abfahrt. Bei der Aschriner Alp legen wir eine kurze Pause ein – die Stimmung ist gut, die Motivation hoch.
Weiter um 11:15 Uhr Richtung Jägglischhorn. Inzwischen zeigt sich die Sonne über dem Jägglischhorn und taucht den Aufstieg in warmes Licht. Die Gipfelpause ist sonnig und entspannt. Unter uns warten bereits die pulvrigen Hänge ins Aschrina‑Tal – und sie halten, was sie versprechen: teilweise noch unverspurte Hänge.
Dritter Aufstieg: Eggberg. Nach bereits 1250 Höhenmetern in den Beinen stehen nochmals rund 450 Höhenmeter an. Der Anstieg ist sonnig und warm, fordert nochmals Kondition, wird aber ohne Pause gemeistert. Um 13:45 Uhr erreichen wir den Eggberg und geniessen die herrliche Aussicht zurück zum Jägglischhorn, unserem zweiten Gipfel des Tages.
Letzte Abfahrt und Rückkehr. Die finalen Hänge sind bereits etwas verfahren, aber immer noch gut zu fahren. Um 14:15 Uhr erreichen wir das Auto in Litzirüti.
Tourenabschluss
Den wohlverdienten Kaffee geniessen wir im Heidiland – und entgehen damit elegant dem üblichen Sonntagsstau.
Fazit
Eine rundum gelungene, entspannte und abwechslungsreiche Tour mit starken Teilnehmern. Drei Gipfel, viel Sonne, überraschend guter Pulver und eine tolle Stimmung in der Gruppe. Sehr gerne wieder einmal.
Sa 31. Jan. 2026
Stockberg 1781 m
Was, es hat genügend Schnee um die Tour zu machen?, sicher?
Ja, aber sicher!
Insbesondere die Schwägalpseite des Stockbergs ist eine eher feuchte Ecke der Schweiz. So auch dieses Mal.
So konnten wir bei perfekten Wetterbedingungen und gut 15cm Neuschnee gemütlich die ca. 800m auf den Stockberg in Angriff nehmen.
Bis zum Risipass im Schatten und der Kälte, danach nach kurzer Rast schon fast schweisstreibend sonnig auf den Gipfel des Stockbergs.
Nach ausgiebiger Rast konnten wir vier die (wie immer zu kurze) Abfahrt zurück nach Lutertannen geniessen.
Schön war es!
Sa 24. Jan. 2026
Konditionsskitour 2000 hm+
Drei-Gipfel-Tour in St. Antönien auf zwei Wochen altem Schnee!
Kurz nach acht Uhr starten Karl, René, Marlon, Markus und Marion in Litzirüti in Richtung Gafia, wo wir nach links hoch abbiegen und nach 950hm die Gämpiflue, unseren ersten Gipfel, besteigen.
Noch ist der Himmel bedeckt, aber ein Blick nach Westen verspricht Besserung: eine hellblaue Lichtung nähert sich! Nach einer kurzen Abfahrt fellen wir wieder an – in Richtung Riedkopf! Vom Skidepot aus geht eine gute Spur zum Gipfel und zurück – wiederum werden Gratulationen und Gipfelküsse ausgestauscht :-)!
Dann fahren wir steil nach Norden ab, bis wir auf die Austiegsautobahn zum Rotspitz stossen. Hier wird selbstverständlich wieder angefellt und der 3. Gipfel ins Visier genommen. An beiden nördlich ausgerichteten steilen Abfahrtshängen konnten wir Schneebrettabgänge der letzten Woche/n festgestellen – ein untrügliches Zeichen für den derzeit schlechten und heiklen Schneedeckenaufbau. Bis dato wurde beispielsweise der Schollberg mit seinen steilen nördigen Hängen nicht begangen. Heute stiegen zwei Personen hoch, kehrten jedoch auf etwa 2400m.ü.M. Wir halten uns deshalb von den seitlich steileren Flanken fern und folgen mehr oder weniger den gängigsten Spuren.
Bald schon stehen wir auf dem Gipfel Nr. 3, dem Rotspitz – nochmals herzliche Gratulationen an uns alle! Auch hier ist die Abfahrt zwar verfahren, doch durch die nördliche Ausrichtung immer noch weich. Vom Gipfel können wir die schöne Ebene Plaseggen sehen, wo wir unsere letztes Ziel ausmachen: die Röbispitzen!
Leider kollidiert Markus mit einer harten Eisscholle und stürzt unglücklich. Die Schmerzen in seinem Knie veranlassen uns vernünftigerweise dazu, auf den letzten Aufstieg zu verzichten. So fahren wir vorsichtig ab und geniessen die sonnige Terrasse vom Berggasthaus Sulzfluh! Danach geht’s auf der Partnunstrasse in rassiger Fahrt zurück zum Ausgangspunkt!
Aus der Kondiskitour 2000hm “plus” wurde heuer zwar ein “minus”, doch wir haben dennoch ein wunderschöne Rundtour gemacht und sind gesund wieder zurückgekommen. Dem Knie geht es zwischenzeitlich besser, es braucht aber noch ein bisschen Zeit.
Danke vielmals für die tolle Kameradschaft – die fehlenden Höhenmeter holen wir dann einfach am 7. März 2026 nach ;-)
Freue mich schon darauf, bis bald und LG, Marion
Sa 24. Jan. 2026
Schönberg 2103 m
Sabine, Stella und ich starten bei leicht bewölktem Himmel beim Malbuner- Schneeflucht- Skilift. Da der Schlittelweg im untersten Teil Aper ist wähle ich den «Walserweg« um in Richtung Sass Förkle zu gelangen. Die Strecke von Malbun Eisbahn bis zum Sass See war teilweise Aper oder Vereist. Danach wurde die Tour immer entspannter. Auch das Wetter wurde immer besser. (Einzig auf dem Gipfel blies der Föhn) Nach dem Übergang folgten wir den Spuren hoch zum Schönberg. Auf der Abfahrt suchte ich die unverspurten Osthänge, um den harten Altspuren auszuweichen. Nach den Mittagshalt unterhalb der «Muetertola» genossen wir die Schwünge zum «Rossboda» und «Jodagreber» bis unterhalb der «Guschgalp». Nach einem Aufstieg zum Sass Förkle folgte die Talfahrt über den Schlittellweg zurück zum Auto. Dabei mussten wir die Skier auf den untersten Metern zum Skilift schulterten. Den Abschluss machten wir auf der Restaurant- Sonnenterasse beim Kinderlift.
So 18. Jan. 2026
Schneeschuhtour Steg - Valorsch - Malbun
Start der Schneeschuhtour war um 8:15 Uhr in Steg. Zunächst führte der Weg durch das Valorsch, wobei das erste Drittel noch auf einer verschneiten Fahrbahn zurückgelegt wurde. Erst auf der Höhe der Abzweigung Riethütte konnten endlich die Schneeschuhe angeschnallt werden.
Über eine grosse Brücke gelangten wir ins Güschgle, wo uns eine beeindruckende weisse Winterlandschaft erwartete. Nach einem kurzen Anstieg führte ein schmaler Steg in den eigentlichen, besonders reizvollen Teil der Tour. Hier lag verhältnismässig viel Schnee, und eine schmale Spur zog sich stetig bergauf in Richtung der Alpstrasse nach Guschg.
Weiter ging es hinauf zum Sass-Fürkle, dem höchstgelegenen Punkt unserer Tour, wo wir auf den beiden Bänkli eine ausgedehnte und wohlverdiente Mittagspause einlegten – mit schöner Aussicht und viel Ruhe.
Der Abstieg erfolgte auf einer verschneiten, teils bereits sulzigen Fahrbahn und über Wanderwege hinunter nach Malbun. Dort gönnten wir uns einen Einkehrschwung und stellten uns der letzten Herausforderung des Tages: die üppigen Kuchen- und Tortenstücke. Diese wären problemlos für mindestens zwei Personen gedacht gewesen – doch nur wenige mochten sich dieser Herausforderung stellen.
Eine abwechslungsreiche Schneeschuhtour mit viel Schnee, schönen Passagen und genussvollem Abschluss. Vielen Dank an die tollen Teilnehmer!
So 18. Jan. 2026
Vilan 2376 m
Wegen Verhältnissen habe ich auf eine Tour in der Nähe gewechselt.
mit 3 Teilnehmern. Erika, Martin, Erich und meiner Wenigkeit sind wir auf die hintere Rosswies.
Start in Buchs Malbun um 7.30 Uhr damit wir vor dem Ansturm auf den Gipfel kommen.
Abfahrt tückisch aber genügend Schnee.
Ganzer Tag ein Säusel Bräusel
Wegen Verhältnissen habe ich auf eine Tour ...
Sa 17. Jan. 2026
Skitour für Einsteiger
Die Verschiebung um zwei Wochen lohnte sich. Mit dem öV reisten wir auf den Buchserberg. Dort empfing uns der angekündigte Föhn. Die Schneeverhältnisse waren besser als erwartet. Darum waren wir, wie zu erwarten, nicht die einzigen auf dem Malbun. Nach der Einführung in die LSV-Kontrolle fellten wir zum Obersäss auf. Dies aber nicht ohne die obligatorischen Spitzkehren zu üben. Im Windschatten der Alphütte verpflegten wir uns. Danach spurten wir bis in die Region Glanna auf. Auch dort suchten wir uns eine windgeschützte Mulde um Abzufellen und den Znüni zu geniessen. Der Wind blies sehr wechselhaft, aber überraschend nicht so stark wie vermutet. Auf der Abfahrt entlang der Aufstiegsspur konnten wir sogar den einen oder anderen Schwung im pulvrigen Schnee geniessen. Bis der Bus für die Heimfahrt auf dem Malbun ankam wärmten wir uns im Berghaus auf. Leider konnten nicht mehr alle Teilnehmer, welche sich für den 03. Januar angemeldet haben teilnehmen. Aber es wird im nächsten Jahr eine Wiederholung geben. Schön, dass es allen, trotz der nicht so einfachen Verhältnisse, gefallen hat.
So 11. Jan. 2026
Skitour nach Verhältnissen 1600 hm
Die Tour zum Vorgipfel Mathona von Bad Laterns war eine sehr anstrengende Herausforderung, da wir im tiefen Schnee spurten, was Teamarbeit erforderte. Das Wetter verbesserte sich im Verlauf der Tour kontinuierlich, und ab der Mitte der Abfahrt durften wir uns über sonnige Bedingungen freuen.
Die Abfahrt gestaltete sich in den steilen Passagen als sehr gut und machte richtig Spaß, da wir im tiefsten Powder unterwegs waren. Allerdings gab es im flächeren Gelände stellenweise zu viel Schnee, was die Abfahrt etwas erschwerte.
Den gemütlichen Abschluss genossen wir im Bädle Latern, wo wir uns nach der anstrengenden Tour entspannen konnten.
**Teilnehmer:** Roland, Michael, René
Sa 10. Jan. 2026
Lawinenübung für Fortgeschrittene auf Skitour
Trotz lausigem Wetter fanden 37 motivierte Teilnehmende den Weg ins Buchser Malbun. Der Schneefall begleitete uns mehr oder weniger den ganzen Tag, und der Wind sorgte immer wieder dafür, dass neu gespurt werden musste. Die Übungsfelder wurden weiter unten als ursprünglich geplant eingerichtet, damit die Bäume wenigstens noch ein bisschen Windschutz bieten konnten. In drei verschiedenen Testfeldern konnten Lawinenrettungen geübt werden, zusätzlich gab es ein Feld mit mehreren Geräten auf engem Raum.
Trotz bissiger Kälte wurde fleissig geübt und diskutiert. Einige Gruppen kehrten danach bereits wieder um, andere wagten sich noch weiter in den Schneesturm, wobei sich die Tour hinauf zum Hanenspil bereits abenteuerlich anfühlte. Die Mulden waren mit wunderbarem Pulver gefüllt, das gelegentliche Kratzen unter den Füssen erinnerte jedoch daran, dass darunter noch nicht viel Schnee liegt.
Gerne möchte ich allen Teilnehmenden und ganz besonders den anwesenden Tourenleitern danken für ihr Engagement und die gute Stimmung unter diesen widrigen Bedingungen.
Do 8. Jan. 2026
Höck-Referat von Roland Schönauer Volanto Lautaro
Balz Schumacher, Werner und Roland Schönauer waren im November / Dezember 2025 vier Wochen auf einer kombinierten Hochtour mit Skiern und Schlitten in Patagonien unterwegs. Dabei stiessen sie über das Südpatagonische Eisfeld zum höchsten Gipfel, dem aktiven, 3607 m hohen gletscherbedeckten Schichtvulkan Volano Lautaro vor.
Der Volano Lautaro ist eher unbekannt und wird selten begangen, bei einer früheren Tour auf dem Nördlichen Patagonischen Eisfeld stiess unsere SAC-Expeditionsgruppe auf diesen interessanten Gipfel. Ein persönlicher Kontakt zu einem ausgewanderten Deutschen Kollegen erleichterte das Vorhaben, da vor Ort diverse organisatorische Punkte im Voraus erledigt werden konnten. Die Gegend ist sehr unberührt und kaum erschlossen, was eine lange und gute Vorbereitung unabdinglich macht. Auch die Buchung der Flüge mit umfangreichem Zusatzgepäck und unterschiedlichsten Fluggesellschaften stellte eine Herausforderung dar.
Vor Ort wurden drei Träger organisiert, die beim Verschub des Gepäcks zum Fuss eines Passes unterstützten. Als Schweizer eher ungewöhnlich ist, dass das Kartenmaterial nur sehr dürftig ist und bereits am Beginn des Eisfeldes endet. Moderne GPS-Geräte, die auch Notrufe absetzen und kommunizieren können, erleichterten die Tour. Aus der Schweiz genoss das Expeditionsteam ein Meteo-Backoffice, das rechtzeitig vor herannahenden Stürmen warnen könnte. Generell begleitete der Wind die gesamte Expedition, Lager mussten stets an windgeschützten Stellen errichtet werden. Bei den angesagten Stürmen galt es tiefe Gruben auszuschaufeln, um die Zelte windgeschützt aufstellen zu können.
Weiter über den Passo Marconi wurde innert drei Tagen der Ausgangspunkt zum zweiten Tourenteil erreicht. Dieser erfolgte mit Ski über weitläufige Gletscher in absoluter Stille, da nicht einmal mehr Vögel anzutreffen waren. Der Gipfelanstieg erfolgt mit Steigeisen auf einen aperen Grat aus Vulkangestein, der in der Literatur so nirgends verzeichnet war. Der lose geschichtete Schutt aus Vulkangestein, auf dem beidseits steil abfallenden Grat, liess die Querung zu einem zu gefährlichen Unterfangen werden, weshalb sich die Gruppe zur vorzeitigen Umkehr entschloss. Es ist zu vermuten, dass sich Schnee und Eis in jüngerer Vergangenheit von diesem Grat zurückzogen.
Der Abstieg erfolgte nach einem Umbau der Schlitten mit Ski bis an den sich zwischenzeitlich zurückgezogenen Gletscherfirn, der sich in nur wenigen Tagen merklich verändert hatte und den Abschluss nun steil abfallen liess. Dank kompletter Hochtourenausrüstung wurde auch diese Hürde mit Abseilen bewältigt, bevor es zurück zum Ausgangspunkt ging. Anschliessend unternahm unsere Truppe ein dreitägiges Trekking zum Lago de los Tres am Fusse des Fitz Roy, gefolgt von einer Schifffahrt auf dem Lago Viedma, in den eindrückliche steil abfallende, bis zu 50 m hohe Gletscher münden. Über Buenos Aires, Sao Paulo und Zürich kehrte die Gruppe zurück ins Rheintal.
Di 30. Dez. 2025
Vorsilvestertour - Wanderung über den Kronberg
Wie schon fast traditionell konnten wir die diesjährige Vorsilvestertour nicht auf den Skiern, sondern “per Pedes” durchführen. Noch fast in der Dunkelheit trafen sich die 11 Teilnehmer beim Gaiserbahnhöfli in Altstätten zur Fahrt nach Jakobshorn. Ab dort stiegen wir über Eugst zum Kronberg auf. im Raum Alp Grossbalmen mussten wir aber aufgrund vereisten Wegs eine andere Route als geplant wählen. Auf dem höchsten Punkt, dem Kronberg, stiessen wir obligat auf das neue Jahr. Ueli trug seine “leichte Fracht” (Pommes Chips und Nüssli) unbeschadet hinauf. Das “Nass” wurde von Hans offeriert. Danach hatte alle Hunger. Vorsichtig stiegen wir auf dem hart gefrorenen Weg zur Scheidegg hinunter. In der gemütlichen Stube genossen wir das feine Essen und den anschliessenden Kaffee. Nach etwa eineinhalb Stunden marschierten wir über Schmachershütten, Vordergschwend nach Gonten hinunter. Beim Aufenthalt in Appenzell wurden wir von der nachweihnächtlichen Stimmung in der Markgasse eingenommen. Die einen wärmten sich beim Kaffee, die anderen lernten von Ueli den Wagenpark der Appenzeller Bahnen im Bahnhof besser kennen. Gemütlich fuhren wir im weihnächtlich geschmückten Wagen zum Gaiserbahnhöfli zurück. Dort verabschiedeten wir uns voneinander und wünschten uns, auch im anstehenden 2026 wieder so schöne Touren wie heute durchführen zu können. Leider hatten wir am heutigen Tag am meisten Nebel der gesamten Woche. Trotzdem war es auch diesem Mal ein schönes Erlebnis. Distanz ca 15 km, ca 800 Hm Auf/abstieg, rund 5h Marschzeit.
Sa 6. Dez. 2025
Secret Escapes...
Sonne, Powder und Prosecco – das die Essenz der heurigen, geheimen Flucht!
Diese führte uns eine Woche nach dem ersten Schneefall und bevor das weisse Gold wieder hin und weg war nach Bivio. Hier erwartete uns Sonne, Schnee (wenn auch noch nicht in Hülle und Fülle) und ein noch geschlossenes Skigebiet. Letzteres sollte uns die Option offen lassen, bei allzuwenig Schnee auf noch nicht ganz fertige Skipisten ausweichen zu können.
Los ging es gleich beim Hotel Post, am Dorfausgang das kleine Strässchen hinauf. In angenehmer Steigung gelangten wir über die sanften Hänge von Mitgels zur Bergstation des obersten Lifts am Mot Scalotta! Einsam und sonnig genossen wir hier die Aussicht mit dem obligaten Sprudelwein und ein paar Süssigkeiten bevor wir die ersten Hänge runterrauschten, um danach nochmals zu unserem Gipfel zu gelangen, der heute uns ganz alleine gehörte. Schliesslich fuhren wir genüsslich durch das Skigebiet nach Bivio zurück. Da es genug, feinen Schnee hatte, spielte es auch keine Rolle, dass es grösstenteils noch gar keine Skipisten gab. Und so fühlte es sich an, als ob wir ein gänzlich neues Skitourengebiet kennengelernt hätten :-)
Bei einem Drink kam die Tour zu einem gemütlichen Abschluss, bevor es wieder nach Hause ging.
Das war die Secret Escape from Christmas hectic mit Andreas Hanns, Petra Christen, Roland Städler, Simon Eugster, Stefan Eugster, Markus Summer, Matteo Bruni, Luigi Tironi und mir. Schön war’s – und danke wart ihr mit dabei!
Do 6. Nov. 2025
Höck - Referat Stefan Keller Hike and Fly
Hans Koller begrüsste am Höck rund 35 interessierte Sektionsmitglieder. Besonders Applaus erhielten drei neue Teilnehmerinnen. Neben aktuellen Informationen aus Sektion und Geschäftsstelle stellte er das Tourenprogramm 2026 vor. Erwähnenswert sind die neuen Tourenleiterinnen und -leiter, welche sich ebenfalls bereit erklären Touren anzubieten. Ein paar Auszüge davon: Im Dezember findet ein Lawinenkurs für Einsteiger statt, der Fortgeschrittenenkurs im Malbun sucht noch Hilfsleitende. Ebenfalls stehen zahlreiche Tagestouren, vier Skitourenwochen mit den Silberfüchsen sowie mehrere Mehrtagestouren, unter anderem nach Bivio und ein Schneeschuhweekend auf dem Programm. Weitere Highlights sind die Urner Haute Route, Touren in den Zillertaler Alpen, eine Skihochtour im Gauligebiet sowie Hochtouren wie der Piz Palü, Ringelspitz, Biefertenstock und Grosse Diamantstock. Zudem wird Canyoning im Tessin angeboten. Da die Säntisbahn von März bis November geschlossen bleibt, stehen mehrere Tourenvarianten auf den Säntis im Programm. Auch Ausbildungen wie ein Kletterkurs und eine Material-Weiterbildung gehören dazu. Das aktuelle Tourenprogramm ist auf unserer Webseite Sektion - SAC Sektion Rhein abrufbar.
Haupttraktandum war das Referat von Stefan Keller zum Thema «Hike and Fly». Stefan, Mitgründer der Flugschule Flugschule Freewings | Deine Hike&Fly Gleitschirm-Flugschule in der Ostschweiz, zeigte die Faszination dieser Kombination aus Wandern und Gleitschirmfliegen.
Vom Wandern zum Fliegen
In den letzten Jahren hat sich das Gleitschirmfliegen stark weiterentwickelt. Dank moderner, leichter Ausrüstung kann man heute mit einem kleinen Rucksack auf den Berg steigen und anschließend in wenigen Minuten ins Tal fliegen. Das macht das Fliegen nicht nur zu einem faszinierenden Erlebnis, sondern auch zu einer praktischen Abstiegshilfe. Besonders beliebt sind heute Kombinationen wie Hike & Fly oder Ski & Fly – also Wandern oder Skitouren mit anschließendem Flug. Mit etwas Erfahrung kann man diese Aktivitäten sogar zu mehrtägigen Biwakflügen ausbauen, bei denen man mit Zelt und Schlafsack im Gepäck unterwegs ist und am nächsten Tag weiterfliegt. Der Reiz liegt im Abenteuer und in der Freiheit, die Natur aus einer ganz neuen Perspektive zu erleben. Jeder Flug ist anders – abhängig von Wind, Wetter und Thermik – und man lernt, spontan auf die Bedingungen zu reagieren. Wer Gleitschirmfliegen lernen möchte, kann in der Schweiz eine anerkannte Ausbildung absolvieren. Nach einer Theorie- und Praxisprüfung erhält man eine lebenslang gültige Lizenz, die weltweit anerkannt ist. Neben Schnuppertagen und Tandemflügen bieten Flugschulen auch Reisen und Sicherheitstrainings an. Stefan zeigte dazu viele tolle Bilder und Filme, welche den Reiz dieser Sportart uns eindrücklich aufzeigten.
Sa 4. Okt. 2025
Wandern mit Erika
Am Samstag, 04.10.2025 machten sich fünf SAC-Frauen auf eine Voralpenwanderung von Schänis über den Ober Bogmen nach Rieden. Mit dem Zug fuhren wir nach Schänis und wanderten im Lediwald steil bergauf. Trotz des bedeckten Himmels kamen wir ordenlich ins Schwitzen. Über den Unter Bogmen ging es nochmals steil bergauf bis wir das erste Ziel des Ober Bogmen erreichten. Eine herrliche Rundsicht bot sich uns über die Glarner und Innerschwyzer Gipfel, hinter uns der Speer, südlich die Federispitz und unter uns das Linthal. Auf der kleinen Hütte gab es einen sympathischen Halt, bevor wir uns auf einen wunderschönen Abstieg Richtung Rieden machten. Es wurde sogar noch plötzlich sehr warm, da sich die Sonne doch noch blicken liess. In Rieden fanden wir leider kein Restaurant und verbrachten das Warten auf den Bus auf dem Bänkli und verspeisten unsere mitgebrachten restlichen Brötli. Kaum sassen wir im Bus, kam der vorausgesagte Regen und in Altstätten angekommen traf uns auch noch der Sturm. Eine herrliche Wanderung mit tollen Frauen und einer herrlichen Gegend. Danke für den schönen Tag!
Sa 20. Sept. 2025
Patteriol 3056 m (2. Versuch)
Am Samstagnachmittag starteten wir mit dem Auto ins Verwalltal. Von dort sattelten wir auf die Mountainbikes um und erreichten nach einer abwechslungsreichen Fahrt von ca. 1h die Konstanzer Hütte. Die Hütte bot uns einen gemütlichen Ausgangspunkt für die bevorstehende Tour.
Am Sonntagmorgen klingelte der Wecker früh. Um 6.15Uhr machten wir uns erneut mit den Bikes auf den Weg zum Einstieg des Nordostgrates vom Patteriol. Bald hieß es aber, Bikes abstellen, und zu Fuss zum Einstieg.
Der Nordostgrat präsentierte sich von seiner schönsten Seite. Die abwechslungsreiche Kletterei in festem Fels, eine eindrückliche Linienführung und immer wieder fantastische Ausblicke auf die Verwallgruppe. Das Wetter spielte bestens mit, und so konnten wir die Tour in vollen Zügen geniessen.
Nach einer gelungenen Tour gönnten wir uns als Belohnung einen köstlichen Apfel- oder Topfenstrudel. Mit vollem Bauch und vielen schönen Eindrücken machten wir uns schliesslich wieder auf den Heimweg.
Eine rundum gelungene Unternehmung – die Kombination aus MTB-Zustieg, alpiner Klettertour und Hüttengenuss machte diese Patteriol-Tour zu einem echten Highlight!
Teilnehmer waren: Doris, Markus, Erich, Adrian, Patrick und Angela
Sa 20. Sept. 2025
Ringelspitz 3247 m
Zu sechst fuhren wir auf den Kunkelpass bei herrlichem Wetter.
Kaffe und Kuchen gab es auf der Ringelspitzhütte.
Wir besuchten das Baschrinsal mit den ausgeschliffenen Felsen. Kletterten auf und ab durch Wasser, Steine und Wiesen. 18.30 feines gab es Nachtessen, 22.30 war Bettzeit.
Um halb fünf genossen wir das reichhaltige Frühstück, um 5.15 marschierten wir los. Vor den Sandböden stand auch die Sonne auf, herrliche Stimmung, aber kühl und windig.
Daniel wurde es zu kalt, Caroline verletzte sich am Vortag, sie entschieden sich zusammen für den Abbruch, und wanderten zurück zur Hütte.
Wir kamen gut voran im Nebel und erreichten um 11 Uhr abgekühlt den Gipfel über den Mittelgrat.
Den Abstieg machten wir über den Tscheppgrat im Geröll und Blockgelände, wo sich die Sonne zeigte.
Um 14.30 waren wir zurück und stärkten uns auf der Hütte. Schön wars mit Euch, Danke!
Mal schauen, wer die Fotos hochladen kann…. mir ist esnicht gelungen
Schön wars
Zu sechst fuhren wir auf den Kunkelpass bei her ...
So 14. Sept. 2025
Trailrun Ruinaulta (neues Datum)
Auch dieses Jahr sollte es nicht die Rheinschlucht werden. Das Wetter hat zwar super gepasst, aber die angemeldete Teilnehmerin musste kurzfristig wegen Knieschmerzen pausieren und Martina Langenegger, die sich dann ebenso kurzfristig anmeldete, kannte die Rheinschlucht bestens, und den Walensee aber eher weniger gut. So wurde der Trail kurzum an den Walensee verlegt, denn landschaftlich ist die Gegend unterhalb der Churfirsten fantastisch: Man kann sich kaum sattsehen, auch wenn man es kennt. Mit Markus waren wir zu dritt und starteten kurz vor 10:00 Uhr in Walenstatt. Die erste Rampe von der Seemühle Kaliforni rauf nach Walenstadtberg hatte es in sich. Und auch im weiteren Verlauf ging es stetig aufwärts, während die Tiefblicke zum See immer eindrücklicher wurden. Nach einem steilen Grashang ereichten wir Schwaldis, direkt unter den imposanten Felsen der Churfirsten und deren Ausläufern. Hier beginnt der eindrückliche Teil der Tour: in stetem Auf und Ab quert man meist die Höhe haltend bis zum Laubegg, fast genau 1000hm ob Quinten. Von da an beginnt der Downhill, zuerst steil, dann flacher, aber immer in stotzigem Gelände unter den Seerenbachfällen vorbei nach Beetlis und dort auf Seehöhe entlang durch Tunnels bis nach Weesen. Nach 25km, 1350hm und 3h45min, einem Drink und einer Glacé hüpfen wir in den Bus nach Ziegelbrücke und von dort in den Zug, der uns zum Ausgangspunkt zurückbringt. Cool gsi, schön gsi – gerne wieder! Mit dabei waren Martina Langenegger und Markus Summer
Mo 8. Sept. 2025
Biken im Tessin
Tag 1: Die Anreise ins Tessin mit öV und Bike konnten wir ohne grosse Probleme geniessen. Um die Mittagszeit fuhren wir mitten durch die belebte Innenstadt von Lugano zur Talstation der Monte Bré-Bahn, Suvigliana. Wir “parkierten” uns in der Kabine zwischen den Touristen und genossen die Fahrt bis zur Spitze des Berges. Danach ging es in einem stetigen auf und ab auf der Bikeroute 66 entlang der Flanken des Monte Boglia. Schönstes Trailfahren… hinunter nach Villa Luganese war es (wie meist im Tessin) doch um eingiges ruppiger. Danach ging es mehrheitlich nur noch aufwärts. Zuerst auf den Monte Roveraccio, dann weiter bis zu unserem Tagesziel, der Cabanna Pairolo. Dort konnten wir das Bier und das feine Plättli auf der Terrasse geniessen. Für das Abendessen (Minestrone und Wildschweinragout) wechselten wir dann in die geheizte Hütte. Den ganzen Tag durften wir bei trockener Witterung und an genehmen Temperaturen geniessen. 1300 Hm Aufstieg/900 Hm Abfahrt/ca 25 km Distanz, ca vier einhalb Stunden Fahrzeit
Tag 2: Nach einem feinen Frühstück genossen wir die “feinen” Trails über die Bochetta di San Bernarda zum Passo San Lucio. Irgendwo auf dem Weg lagen zwei frisch geschossene Rehe “im Weg”. Die beiden Jäger boten sogar die Rehleber an. Wir sagten aber dankend ab, in unseren Rücksäcken gab es keinen Platz dafür. Danach ging es weiter über den bekannten Höhenweg zur Cabanna Monte Bar. Wir freuten auf den Kaffe, bis wir bemerkten, dass die Türen geschlossen waren. Zum Glück gab es im geöffneten WC-Bereich einen Wassersieder um eine Suppe, Tee oder Kaffee zu kochen. Nun ging es fast nur noch bergab. Über die Nordseite des Monte Bar, über Cola di Lago, Matro di Stinche erreichten wir über tolle Trails (zum Teil ruppig, wie halt im Tessin es so üblich ist) Tesserete. An der Sonne genossen wir Bier und das obligate Plättli. Nach einer weiteren halben Stunde auf Strassen erreichten wir unser Hotel la Serta. Tolles Essen, tolle Weine erwarteten uns beim Abendessen. 1100 Hm Aufstieg/2200 Hm Abfahrt/ca 45 km Distanz, ca sechs Stunden Fahrzeit
Tag 3: Die Wettervorhersagen bereiteten uns bei der Planung etwas Sorgen. Doch entgegen allen Prognosen konnten wir am Nachmittag eine Tour durchführen. Mit der S-Bahn reisten wir nach Paradiso. Dort starteten wir in Richung Carabbia. Plan war den Weg nach Morcote unter die Räder zu nehmen. Nach ein paar 100 Meter mussten wir aber unser Vorhaben aufgrund vom Gewitter in der Nacht umgestürzten Bäume nicht mehr passierbaren Weg ändern. Somit zurück auf die Strasse und dann in Richtung Alpe Vacania. Dort freuten wir uns über den Zvieri und die Sonne, welche uns nun begleitete. Auf demselben Weg ging es nun wieder zurück nach Paradiso. Ab dort dann wieder mit dem Zug zu unserer Unterkunft, dem Hotel la Serta in Lamone. Vor dem Abendessen führte uns Michelle, im Weinkeller in die “Schätze” des Tessiner Weins ein. ca 1000 Hm Aufstieg und Abfahrt, 25 km Distanz und 3 ½ Stunden Fahrzeit
Tag 4: Da das nasse Wetter in den Tagen zuvor es uns nicht sinnvoll erschien, den Carbon-Trail zu fahren entschieden wir uns für “eine kleine Vormittagstour”… direkt vom Hotel führte uns steile Kehren auf den Monti di Torricello. Ab dort in stetem auf und ab über Arosio, Cademario nach Vernate, Agno. Dies alles bei schönstem Wetter. Mit der Bahn und ab Bellinzona reisten wir dann wieder ins Rheintal zurück. 800 Hm Auf- und Abstieg, ca 25 km Distanz und dies in rund 3 Stunde
Wir durften schönste Landschaften, beste Kulinarik und fast immer schönes Wetter geniessen. Dies mit Bikekollegen, welche gerne für schöne Trails auch einmal ein paar Höhenmeter in Kauf nehmen…😉
Do 4. Sept. 2025
Höck-Referat M.Kolb
Vor 38 Jahren im Juni 1987 unternahmen unsere Sektionsmitglieder Michael Kolb und Walter Borgogno als 2er-Team eine Expedition zum Mount McKinley/Denali, mit 6190 m dem höchsten Berg Nordamerikas. Er ist damit einer der Seven Summits, der jeweils höchsten Berge der sieben Kontinente. Der Mount McKinley präsentiert sich als ein Berg der Extreme, gilt als kältester Berg der Welt und weist doch ein breites Temperaturspektrum von -40° C bis + 30° C auf. Michael präsentierte den anwesenden Mitgliedern in einem eindrücklichen Bilderbogen über die damalige Ausrüstung – total 110 kg Gepäck aus der Schweiz - und die Erlebnisse und Herausforderungen auf der Besteigung über die West Buttress Route.
Für die Besteigung muss umfangreiches Material auf Schlitten mitgeführt werden. Nach drei Tagen Vorbereitungszeit brachte ein Gletscherflug Michael und Walter zum Kahiltna Gletscher, von wo aus der Aufstieg über fünf Lager auf 2’200 m (erste Steilstufe), 2'800 m (zweite Steilstufe), 3'353 m (Motorcycle Hill und Windy Corner), 4'350 m (Medical Camp) und 5200 m in Angriff genommen wurde. Michael berichtete von der Taktik mit Zwischenhalten von rund 500 – 600 m Aufstieg pro Tag für eine langsame Akklimatisation und ein frühes Aufbrechen am Morgen, um einen bestehenden Lagerplatz übernehmen zu können. Im unteren Teil verwendeten sie Tourenskis und Schlitten, während die Amerikaner eher auf Schneeschuhe setzten. Ab dem Skidepot stiegen sie mit Steigeisen weiter auf.
Über den Denalipass und das Footballfield wurde der Gipfelaufstieg in Angriff genommen. Nach insgesamt 17 Tagen, für welche die gesamte Ausrüstung samt Verpflegung mitransportiert werden musste, erreichten sie wieder wohlbehalten den Ausgangspunkt und kehrten nach etwas Sightseeing glücklich und doch etwas müde in die Schweiz zurück.
So 31. Aug. 2025
Jöchlikopf- Nädliger 2336 m
Wanderung zum Jöchliturm T4
7.30 Uhr Start in Wildhaus
Aufstieg über Flürentobel, Alp Tesel und Wildhuser Schafbode bis zum Jöchliturm 2336m.
10.00 Uhr Ankunft auf dem Gipfel, traumhafte Rundsicht bei wolkenlosem Himmel.
Weiter über Nädliger Richtung Altmann bis zur Verzweigung zur Zwinglihütte, mit Rast an einem Sonnenhang.
Abstieg zur Zwinglihütte, mit einer Pause auf deren Terasse mit Bier und Kuchen.
Abstieg über Chreialp, Teselalp und Flürentobel.
14.30 Uhr Ankunft Wildhaus.
Karl, Michael und Erich
Wanderung zum Jöchliturm T4
7.30 ...
So 24. Aug. 2025
Piz Morteratsch 3751m
Piz Morteratsch 3751m – Spraunzagrat
Sonntag: Treffpunkt beim Bahnhof Altstätten um 8. Uhr. Dann gings mit dem Zug via Chur und Pontresina bis zum Bahnhof in Morteratsch. Etwas langathmige Fahrt, aber in knapp 4 Stunden trafen wir dort ein. Bei herrlichem Wetter traten wir die kurzweilige Wanderung entlang der Gletschermoräne zur Bovalhütte an. Nach ca. 2 ½ Stunden trafen wir in der SAC Hütte ein und genossen einen feinen Zmittag auf der Hüttenterrasse. Am Sonntagnachmittag herrschte emsiges Treiben vor der Hütte, erst gegen Abend kehrte dann etwas Ruhe ein.
Montag: Habe den Wecker auf eine unvorstellbare Zeit gesetzt: 03.48h… Nach einem schlaftrunkenen Frühstück machten wir uns um ca. 4.30 Uhr auf den Weg zum Spraunzagrat. Zuerst gehts etwas abwärts zur Gletschermoräne und dann rechts weg in Richtung Morteratsch. Wir finden den Weg gut, dank vortäglichem Rekognoszieren. Zuerst weist uns ein Trampelpfad, dann gehts irgendwelchen Spuren den Berg hinauf. Bei Sonnenaufgang um halb sieben haben wir schon etliche Höhenmeter geschafft. Es geht einer schönen Kante entlang, einmal über Firn, sonst immer mehr oder weniger in leichtem Klettergelände (max. 4a) dem Spraunzagrat entlang. Mit den hohen Schuhen muss man manchmal etwas vorsichtig die Tritte aussuchen, im Grossen und Ganzen, mit wenigen Ausnahmen, ist der Fels aber kompakt. Bei angenehmen Temperaturen, besten äusserlichen Verhältnissen, ist dieser Grat ein Genuss! Um die Mittagszeit erreichen wir den Ausstieg und montieren für die letzten Meter die Steigeisen. Immer wieder und insbesondere dann auf dem Gipfel geniessen wir die wunderschöne Aussicht auf Palü, Biancograt und Bernina, welch eine Bergkulisse!
Anschliessend wählten wir den etwas längeren Abstieg via Tschiervahütte und das Rosegg-Tal. Beim Hotel Rosegg charterten wir das Hoteltaxi, welches uns den langen Weg zum Bahnhof Pontresina wesentlich verkürzte. Ein wunderschöner Wochenanfang neigte sich dem Ende zu. Danke den Teilnehmern für die kurzweilige Bergfahrt und das gute Gelingen einer fantastischen Tour!
Sa 9. Aug. 2025
Gross Kärpf 2793m
Um 5.30 Uhr traffen wir uns in Altstätten bei Monduntergang und Morgenrot. Das liess die Vorfreude auf einen Tag mit Kaiserwetter steigen.
Um 7.15 Uhr starteten wir beim Parkplatz in Steinibach, um zur Skihütte Obererbs zu wandern. Leider wurde uns da nicht sehr freundlich ein WC-Halt verwehrt.
Das konnte uns die Laune aber nicht verderben und wir nahmen den Anstieg Richtung Gross Kärpf unter die Füsse. Mit einigen Trinkpausen aufgrund der Hitze erreichten wir schliesslich den Vorbau, wo wir uns für die leichte Kletterei anseilten. Die schnellsten Drei liessen wir davonziehen und sahen sie von da an nur noch von Weitem.
Nach dem Vorbau überquerten wir ein Schuttfeld, bevor wir die Traverse hoch zum Gipfelgrat erreichten. In wunderbarer Kraxelei erklommen wir den Gipfel, wo die anderen bereits das Mittagsschläfchen hinter sich hatten. Bei diesem Wetter war das Warten aber purer Genuss. So konnte auch der Rest der Gruppe noch den Zmittag geniessen.
Auf dem Abstieg konnten wir uns die Abkühlung im Bergsee nicht entgehen lassen, bevor wir über das Blockfeld zurück zum Wanderweg hüpften.
Der Durst zog uns nach Obererbs, wo die Getränkebestellungen kein Ende nehmen wollten. Zu Fuss oder mit dem Bus bewältigten wir schliesslich die letzten Meter bis zum Auto, wo wir nach einem Sprung in den Brunnen die Heimreise antraten.