Aktivitäten
Mo 2. März 2026
Skitourentage Sedrun
Skitourentage Sedrun von Montag - Freitag (2. - 6. März 2026
15 TeilnehmerInnen: Tourenleiter Thomas Oesch & Gilbert Hutter
Hanna Hutter; Helena Sonderegger; Margrit & Armin Eichmann; Alice & Franz Oehy; Sonja & Benno Tiziani; Martha Reichmuth; Rita Schiefer; Heinz Brocker; Roger Wild; Daniel Ludwig
Gesamtschau:
Anfahrt individuell mit 4 PWs; Besammlung um 09.00 direkt im Hotel La Cruna in Sedrun, das wir schon vor 2 Jahren genossen haben: Mit den kulinarisch und ästhetisch überzeugenden Nachtessen und üppigen Morgenessen, den gemütlichen Zimmern und dem schönen Aufenthaltsraum mochte es wieder zu überzeugen. Hier ertönten an zwei Abenden 15 Stimmen, begleitet von Thomas’ und Gilberts Gitarren und Rogers Flöten, Harps etc.
Wetter: Am Montag erst gegen Nachmittag aufhellend, danach wunderbares Frühlingswetter, ab späterem Mittwoch Fernsicht aber immer mehr eingetrübt durch Saharasand.
Schnee: Nach den intensiven Schneefällen der vergangenen Wochen war zwar der extreme Schneemangel behoben, die starke Frühlingssonne vermochte die Südhänge aber schon zu bräunen, dort lag nur in den höheren Lagen noch genügend Schnee.
Lawinensituation: Weil die Verbindung von Alt- und Neuschneedecke denkbar ungünstig war, bestand südlich des Rheins immer noch “erhebliche Lawinengefahr”, an den Südhängen wurde am Vortag auf “mässig” herabgestuft.
Da wieder eine aufgestellte und gesellige Gruppe zusammenkam, wurden diese Tage wie immer zu einem genussreichen Erlebnis – mein grosser DANK an alle!!!
Tagesziele:
Montag: Maighelshütte (2314 m) – per PW nach Tschamut (1629 m); entlang dem jungen Rhein und später noch 1 km+ zur Maighelshütte; Suppe & Flada; bei schlechter Sicht und ruppigem Schnee hinunter zur Passstrasse, wo dann doch noch die Sonne scheint und ein paar prächtige Schwünge zu geniessen sind
Dienstag: Alp Culmatsch (2257 m) – mit Autos nach Dieni und zuerst auf schönem Rücken abseits der Piste nach Mulinatsch, dann ziemlich steil mit Spitzkehren hinauf zur Alphütte unter der imposanten Gipfelpyramide; phantastische unverfahrene Südhänge mit perfektem Firn bis hinab in die Erika und Heidelbeeren; langes Höcklen auf der Sudada-Terrasse
Mittwoch: Fellilücke (2478 m) – Zmorga schon um 7.15, da Bahn zum Oberalppass (2041 m) um 8.33 fährt; stotzig meist entlang der Piste zur Fellilücke; die Hälfte steigt noch weiter auf, da schöne Hänge locken und wieder das Aufweichen der obersten Schneeschicht abgewartet werden muss; wider Erwarten schöne Abfahrt und Wiederaufstieg zum Pass Tiarms und via Valval zur Alp Scharinas, wo uns Thomas über die dort im Bau befindliche erste alpine Solargrossanlage (32’400 Panels!) informiert; via Milez hinunter zur Planatsch-Scheunen-Terrasse; gemütlicher Apero vor unserem Hotel
Donnerstag: Pazolastock (2740 m) – wieder gleich mit der Bahn auf den Oberalppass; nach gemächlichem Aufstieg in 3 h endlich der erste (!!!) Gipfel in den beiden Skitourenwochen, leider stiehlt uns der Saharastaub die grandiose Fernsicht; steile Abfahrt über variationenreiche Schneearten nach Tschamut und per Bahn wieder zurück nach Sedrun
Freitag: Piz Pazzola (2580 m) – via Curaglia in den kleinen Weiler Mutschnengia; da Hängebrücke gesperrt, per Auto hinauf zur Alp Tegia Nova (ca. 1500m); schöne Tour durch Wald und auf aussichtsreicher Kuppe, vorbei an eindrücklichem Nassschneelawinenfeld bis auf den Plaun Grond (ca. 2280 m); Abbruch und wieder wider Erwarten schöne Abfahrt bis einige Meter von den Autos entfernt; Abschiedstrunk vor dem Disentisner Bahnhofbuffet, herzliche Verabschiedung und Heimkehr
Sa 28. Feb. 2026
Isisizer Rosswis 2333 m
Bei leichten Plusgraden und sonnigem Wetter steigen wir zum Isitzergrat hoch. Ohne Felle bewältigen wir die Schräg- Abfahrt um diese unten wieder aufzukleben. Auch die Harscheisen werden hier aufgesteckt. So erreichen wir nach ca. 3 ¼ Stunden das Rosswis- Kreuz. Die Gipfelrast geniessen wir bei weiterhin schönem Wetter. Die Abfahrt geniessen wir auf den manchmal harten aber immer öfter aufgesulzten Hängen. Den Abschluss machten wir im Garten des Berghauses. Dabei waren: Alexandrra, Andrea, Gabriela, Helena, Otto, Reto und der Leiter Roland.
Mo 2. Feb. 2026
Skitourentage Frauenkirch (Davos)
Skitourentage Frauenkirch-Davos von Montag - Freitag (2. - 6. Februar 2026
13 TeilnehmerInnen: Tourenleiter Gilbert Hutter & Marianne Tanner (als kurzfristiger Ersatz für Roland Schönauer)
Hanna Hutter; Schick Irene; Helena Sonderegger; Mägi & Armin Eichmann; Walter Senti; Prisca Roosemalen; Priska Gräzer; Hanspeter Nüesch; Priska & Erich Studach
Gesamtschau:
Besammlung um 09.30 direkt in unserer Unterkunft Landhuus in Frauenkirch
Peter Rosenberg gebührt einmal mehr unser grosser Dank, hat er uns doch wieder eine geeignete Unterkunft gefunden – leider mussten wir für die feinen üppigen Nachtessen jeweils ins mehrere Kilometer entfernte Hotel Alpenhof dislozieren. So wurde die eigens von Carina für uns eingerichtete Stube nur wenig benutzt: Nur zweimal wurde sie mit Irenes Schwizerörgeli- und Gilberts Gitarrenklängen und gemeinsamem Gesang erfüllt.
Wetter: Am Montag und Donnerstag blauer Himmel mit grandioser Fernsicht, an den anderen immer besser als erwartet.
Schnee: extremer Schneemangel, braune Südhänge, nur in den höheren Lagen noch genügend Schnee, teilweise noch tiefer Pulver. Dieser Umstand zwang uns, für die Abfahrten meist gut präparierte Pisten oder die Flüelastrasse zu benutzen.
Lawinensituation: Da die Verbindung von Alt- und Neuschneedecke denkbar ungünstig war, bestand (ausser an den Südhängen) ab 2200m “erhebliche Lawinengefahr”. Diese erforderte eine defensive Routenwahl, was bei diesem Mangel an Weiss recht schwierig war.
Leitung: Da der erfahrene Tourenleiter Roland mit vier gebrochenen Rippen ganz kurzfristig ausfiel, wurde Marianne zu meiner Stellvertreterin erkoren. Da auch sie auf der ersten Tour auf der Stafelalp ausstieg, war ich bei der späteren Querung zum Strelapass dankbar um Walters kundige Hilfe, zumal noch mein Handybildschirm mit allen Routenangaben plötzlich nur noch schwarz war!
Da wiederum eine wunderbare und gesellige Gruppe zusammenkam, wurden diese Tage -trotz der widrigen Umstände- doch noch zu einem genussreichen Erlebnis – DANKE euch allen!!!
Tagesziele:
Montag: Chörbsch Horn (2651 m) – Abmarsch 10.30; via Stafelalp bis gut 2500 m bei schönstem Wetter; Hannas Oberschenkelkrämpfe; unerwartet lange Querung zur Strelapassbergstation auf 2352 m mit kräfteraubenden Kurzaufstiegen im tiefen Pulver und mit 20’ Wiederaufstieg mit Fellen; um 18.00 Uhr, schon im Dunkeln, endlich mit der Schatzalpbahn hinunter nach Davos und weiter zu den wohlverdienten Biers. Der sehr disziplinierten und tapfer mithaltenden Gruppe gebührt mein grosser Dank!!!
Dienstag: Baslersch Chopf (2629 m) – bei leichtem Schneefall und weissgepuderten Strassen Fahrt nach Tschuggen; bei stürmischem Föhn Abmarsch auf der Flüelapassstrasse Richtung Sentisch Horn; auf ca. 2500 m längere Mittagsrast und durch Felsenlabyrinth und mit Bachquerung zur gepflügten Passstrasse, auf dieser hinab
Mittwoch: Jakobshorn-Skigebiet – mit Postauto nach Sertig Dörfli; auf stellenweise eisigem und steinigem Weglein durch Arvenwald hinauf auf die schneereichen Alpen; Rast bei einsamem Alphüttchen; längere Querung ins Skigebiet und nach Kaffee Schnaps auf gut präparierten Pisten hinab nach Davos; einige geniessen noch das sonderliche Café Klatsch
Donnerstag: Rinerhorn-Skigebiet – mit dem Postauto nach Davos-Glaris; Aufstieg zur Leidbachalp; lange sonnige Rast bei der Alphütte; via aperes Bord und langgezogener Waldlichtung hinauf bis unter Nidel Löffel auf knapp 2200 m; auf Piste zum Bergrestaurant und später hinab zur Talstation
Freitag: Wanderungen – da schlechtes Wetter angesagt war, Wanderung auf oberem Weg vom Landhuus nach Glaris; Dislozierung und Wanderung um Davosersee hinauf zum Wolfgang; Einkehr und Postauto zurück; Verabschiedung und Heimkehr
Sa 24. Jan. 2026
Schönberg 2103 m
Sabine, Stella und ich starten bei leicht bewölktem Himmel beim Malbuner- Schneeflucht- Skilift. Da der Schlittelweg im untersten Teil Aper ist wähle ich den «Walserweg« um in Richtung Sass Förkle zu gelangen. Die Strecke von Malbun Eisbahn bis zum Sass See war teilweise Aper oder Vereist. Danach wurde die Tour immer entspannter. Auch das Wetter wurde immer besser. (Einzig auf dem Gipfel blies der Föhn) Nach dem Übergang folgten wir den Spuren hoch zum Schönberg. Auf der Abfahrt suchte ich die unverspurten Osthänge, um den harten Altspuren auszuweichen. Nach den Mittagshalt unterhalb der «Muetertola» genossen wir die Schwünge zum «Rossboda» und «Jodagreber» bis unterhalb der «Guschgalp». Nach einem Aufstieg zum Sass Förkle folgte die Talfahrt über den Schlittellweg zurück zum Auto. Dabei mussten wir die Skier auf den untersten Metern zum Skilift schulterten. Den Abschluss machten wir auf der Restaurant- Sonnenterasse beim Kinderlift.
Sa 10. Jan. 2026
Lawinenübung für Fortgeschrittene auf Skitour
Trotz lausigem Wetter fanden 37 motivierte Teilnehmende den Weg ins Buchser Malbun. Der Schneefall begleitete uns mehr oder weniger den ganzen Tag, und der Wind sorgte immer wieder dafür, dass neu gespurt werden musste. Die Übungsfelder wurden weiter unten als ursprünglich geplant eingerichtet, damit die Bäume wenigstens noch ein bisschen Windschutz bieten konnten. In drei verschiedenen Testfeldern konnten Lawinenrettungen geübt werden, zusätzlich gab es ein Feld mit mehreren Geräten auf engem Raum.
Trotz bissiger Kälte wurde fleissig geübt und diskutiert. Einige Gruppen kehrten danach bereits wieder um, andere wagten sich noch weiter in den Schneesturm, wobei sich die Tour hinauf zum Hanenspil bereits abenteuerlich anfühlte. Die Mulden waren mit wunderbarem Pulver gefüllt, das gelegentliche Kratzen unter den Füssen erinnerte jedoch daran, dass darunter noch nicht viel Schnee liegt.
Gerne möchte ich allen Teilnehmenden und ganz besonders den anwesenden Tourenleitern danken für ihr Engagement und die gute Stimmung unter diesen widrigen Bedingungen.
Do 8. Jan. 2026
Höck-Referat von Roland Schönauer Volanto Lautaro
Balz Schumacher, Werner und Roland Schönauer waren im November / Dezember 2025 vier Wochen auf einer kombinierten Hochtour mit Skiern und Schlitten in Patagonien unterwegs. Dabei stiessen sie über das Südpatagonische Eisfeld zum höchsten Gipfel, dem aktiven, 3607 m hohen gletscherbedeckten Schichtvulkan Volano Lautaro vor.
Der Volano Lautaro ist eher unbekannt und wird selten begangen, bei einer früheren Tour auf dem Nördlichen Patagonischen Eisfeld stiess unsere SAC-Expeditionsgruppe auf diesen interessanten Gipfel. Ein persönlicher Kontakt zu einem ausgewanderten Deutschen Kollegen erleichterte das Vorhaben, da vor Ort diverse organisatorische Punkte im Voraus erledigt werden konnten. Die Gegend ist sehr unberührt und kaum erschlossen, was eine lange und gute Vorbereitung unabdinglich macht. Auch die Buchung der Flüge mit umfangreichem Zusatzgepäck und unterschiedlichsten Fluggesellschaften stellte eine Herausforderung dar.
Vor Ort wurden drei Träger organisiert, die beim Verschub des Gepäcks zum Fuss eines Passes unterstützten. Als Schweizer eher ungewöhnlich ist, dass das Kartenmaterial nur sehr dürftig ist und bereits am Beginn des Eisfeldes endet. Moderne GPS-Geräte, die auch Notrufe absetzen und kommunizieren können, erleichterten die Tour. Aus der Schweiz genoss das Expeditionsteam ein Meteo-Backoffice, das rechtzeitig vor herannahenden Stürmen warnen könnte. Generell begleitete der Wind die gesamte Expedition, Lager mussten stets an windgeschützten Stellen errichtet werden. Bei den angesagten Stürmen galt es tiefe Gruben auszuschaufeln, um die Zelte windgeschützt aufstellen zu können.
Weiter über den Passo Marconi wurde innert drei Tagen der Ausgangspunkt zum zweiten Tourenteil erreicht. Dieser erfolgte mit Ski über weitläufige Gletscher in absoluter Stille, da nicht einmal mehr Vögel anzutreffen waren. Der Gipfelanstieg erfolgt mit Steigeisen auf einen aperen Grat aus Vulkangestein, der in der Literatur so nirgends verzeichnet war. Der lose geschichtete Schutt aus Vulkangestein, auf dem beidseits steil abfallenden Grat, liess die Querung zu einem zu gefährlichen Unterfangen werden, weshalb sich die Gruppe zur vorzeitigen Umkehr entschloss. Es ist zu vermuten, dass sich Schnee und Eis in jüngerer Vergangenheit von diesem Grat zurückzogen.
Der Abstieg erfolgte nach einem Umbau der Schlitten mit Ski bis an den sich zwischenzeitlich zurückgezogenen Gletscherfirn, der sich in nur wenigen Tagen merklich verändert hatte und den Abschluss nun steil abfallen liess. Dank kompletter Hochtourenausrüstung wurde auch diese Hürde mit Abseilen bewältigt, bevor es zurück zum Ausgangspunkt ging. Anschliessend unternahm unsere Truppe ein dreitägiges Trekking zum Lago de los Tres am Fusse des Fitz Roy, gefolgt von einer Schifffahrt auf dem Lago Viedma, in den eindrückliche steil abfallende, bis zu 50 m hohe Gletscher münden. Über Buenos Aires, Sao Paulo und Zürich kehrte die Gruppe zurück ins Rheintal.
Di 30. Dez. 2025
Vorsilvestertour - Wanderung über den Kronberg
Wie schon fast traditionell konnten wir die diesjährige Vorsilvestertour nicht auf den Skiern, sondern “per Pedes” durchführen. Noch fast in der Dunkelheit trafen sich die 11 Teilnehmer beim Gaiserbahnhöfli in Altstätten zur Fahrt nach Jakobshorn. Ab dort stiegen wir über Eugst zum Kronberg auf. im Raum Alp Grossbalmen mussten wir aber aufgrund vereisten Wegs eine andere Route als geplant wählen. Auf dem höchsten Punkt, dem Kronberg, stiessen wir obligat auf das neue Jahr. Ueli trug seine “leichte Fracht” (Pommes Chips und Nüssli) unbeschadet hinauf. Das “Nass” wurde von Hans offeriert. Danach hatte alle Hunger. Vorsichtig stiegen wir auf dem hart gefrorenen Weg zur Scheidegg hinunter. In der gemütlichen Stube genossen wir das feine Essen und den anschliessenden Kaffee. Nach etwa eineinhalb Stunden marschierten wir über Schmachershütten, Vordergschwend nach Gonten hinunter. Beim Aufenthalt in Appenzell wurden wir von der nachweihnächtlichen Stimmung in der Markgasse eingenommen. Die einen wärmten sich beim Kaffee, die anderen lernten von Ueli den Wagenpark der Appenzeller Bahnen im Bahnhof besser kennen. Gemütlich fuhren wir im weihnächtlich geschmückten Wagen zum Gaiserbahnhöfli zurück. Dort verabschiedeten wir uns voneinander und wünschten uns, auch im anstehenden 2026 wieder so schöne Touren wie heute durchführen zu können. Leider hatten wir am heutigen Tag am meisten Nebel der gesamten Woche. Trotzdem war es auch diesem Mal ein schönes Erlebnis. Distanz ca 15 km, ca 800 Hm Auf/abstieg, rund 5h Marschzeit.
Do 6. Nov. 2025
Höck - Referat Stefan Keller Hike and Fly
Hans Koller begrüsste am Höck rund 35 interessierte Sektionsmitglieder. Besonders Applaus erhielten drei neue Teilnehmerinnen. Neben aktuellen Informationen aus Sektion und Geschäftsstelle stellte er das Tourenprogramm 2026 vor. Erwähnenswert sind die neuen Tourenleiterinnen und -leiter, welche sich ebenfalls bereit erklären Touren anzubieten. Ein paar Auszüge davon: Im Dezember findet ein Lawinenkurs für Einsteiger statt, der Fortgeschrittenenkurs im Malbun sucht noch Hilfsleitende. Ebenfalls stehen zahlreiche Tagestouren, vier Skitourenwochen mit den Silberfüchsen sowie mehrere Mehrtagestouren, unter anderem nach Bivio und ein Schneeschuhweekend auf dem Programm. Weitere Highlights sind die Urner Haute Route, Touren in den Zillertaler Alpen, eine Skihochtour im Gauligebiet sowie Hochtouren wie der Piz Palü, Ringelspitz, Biefertenstock und Grosse Diamantstock. Zudem wird Canyoning im Tessin angeboten. Da die Säntisbahn von März bis November geschlossen bleibt, stehen mehrere Tourenvarianten auf den Säntis im Programm. Auch Ausbildungen wie ein Kletterkurs und eine Material-Weiterbildung gehören dazu. Das aktuelle Tourenprogramm ist auf unserer Webseite Sektion - SAC Sektion Rhein abrufbar.
Haupttraktandum war das Referat von Stefan Keller zum Thema «Hike and Fly». Stefan, Mitgründer der Flugschule Flugschule Freewings | Deine Hike&Fly Gleitschirm-Flugschule in der Ostschweiz, zeigte die Faszination dieser Kombination aus Wandern und Gleitschirmfliegen.
Vom Wandern zum Fliegen
In den letzten Jahren hat sich das Gleitschirmfliegen stark weiterentwickelt. Dank moderner, leichter Ausrüstung kann man heute mit einem kleinen Rucksack auf den Berg steigen und anschließend in wenigen Minuten ins Tal fliegen. Das macht das Fliegen nicht nur zu einem faszinierenden Erlebnis, sondern auch zu einer praktischen Abstiegshilfe. Besonders beliebt sind heute Kombinationen wie Hike & Fly oder Ski & Fly – also Wandern oder Skitouren mit anschließendem Flug. Mit etwas Erfahrung kann man diese Aktivitäten sogar zu mehrtägigen Biwakflügen ausbauen, bei denen man mit Zelt und Schlafsack im Gepäck unterwegs ist und am nächsten Tag weiterfliegt. Der Reiz liegt im Abenteuer und in der Freiheit, die Natur aus einer ganz neuen Perspektive zu erleben. Jeder Flug ist anders – abhängig von Wind, Wetter und Thermik – und man lernt, spontan auf die Bedingungen zu reagieren. Wer Gleitschirmfliegen lernen möchte, kann in der Schweiz eine anerkannte Ausbildung absolvieren. Nach einer Theorie- und Praxisprüfung erhält man eine lebenslang gültige Lizenz, die weltweit anerkannt ist. Neben Schnuppertagen und Tandemflügen bieten Flugschulen auch Reisen und Sicherheitstrainings an. Stefan zeigte dazu viele tolle Bilder und Filme, welche den Reiz dieser Sportart uns eindrücklich aufzeigten.
Sa 4. Okt. 2025
Wandern mit Erika
Am Samstag, 04.10.2025 machten sich fünf SAC-Frauen auf eine Voralpenwanderung von Schänis über den Ober Bogmen nach Rieden. Mit dem Zug fuhren wir nach Schänis und wanderten im Lediwald steil bergauf. Trotz des bedeckten Himmels kamen wir ordenlich ins Schwitzen. Über den Unter Bogmen ging es nochmals steil bergauf bis wir das erste Ziel des Ober Bogmen erreichten. Eine herrliche Rundsicht bot sich uns über die Glarner und Innerschwyzer Gipfel, hinter uns der Speer, südlich die Federispitz und unter uns das Linthal. Auf der kleinen Hütte gab es einen sympathischen Halt, bevor wir uns auf einen wunderschönen Abstieg Richtung Rieden machten. Es wurde sogar noch plötzlich sehr warm, da sich die Sonne doch noch blicken liess. In Rieden fanden wir leider kein Restaurant und verbrachten das Warten auf den Bus auf dem Bänkli und verspeisten unsere mitgebrachten restlichen Brötli. Kaum sassen wir im Bus, kam der vorausgesagte Regen und in Altstätten angekommen traf uns auch noch der Sturm. Eine herrliche Wanderung mit tollen Frauen und einer herrlichen Gegend. Danke für den schönen Tag!
Mo 8. Sept. 2025
Biken im Tessin
Tag 1: Die Anreise ins Tessin mit öV und Bike konnten wir ohne grosse Probleme geniessen. Um die Mittagszeit fuhren wir mitten durch die belebte Innenstadt von Lugano zur Talstation der Monte Bré-Bahn, Suvigliana. Wir “parkierten” uns in der Kabine zwischen den Touristen und genossen die Fahrt bis zur Spitze des Berges. Danach ging es in einem stetigen auf und ab auf der Bikeroute 66 entlang der Flanken des Monte Boglia. Schönstes Trailfahren… hinunter nach Villa Luganese war es (wie meist im Tessin) doch um eingiges ruppiger. Danach ging es mehrheitlich nur noch aufwärts. Zuerst auf den Monte Roveraccio, dann weiter bis zu unserem Tagesziel, der Cabanna Pairolo. Dort konnten wir das Bier und das feine Plättli auf der Terrasse geniessen. Für das Abendessen (Minestrone und Wildschweinragout) wechselten wir dann in die geheizte Hütte. Den ganzen Tag durften wir bei trockener Witterung und an genehmen Temperaturen geniessen. 1300 Hm Aufstieg/900 Hm Abfahrt/ca 25 km Distanz, ca vier einhalb Stunden Fahrzeit
Tag 2: Nach einem feinen Frühstück genossen wir die “feinen” Trails über die Bochetta di San Bernarda zum Passo San Lucio. Irgendwo auf dem Weg lagen zwei frisch geschossene Rehe “im Weg”. Die beiden Jäger boten sogar die Rehleber an. Wir sagten aber dankend ab, in unseren Rücksäcken gab es keinen Platz dafür. Danach ging es weiter über den bekannten Höhenweg zur Cabanna Monte Bar. Wir freuten auf den Kaffe, bis wir bemerkten, dass die Türen geschlossen waren. Zum Glück gab es im geöffneten WC-Bereich einen Wassersieder um eine Suppe, Tee oder Kaffee zu kochen. Nun ging es fast nur noch bergab. Über die Nordseite des Monte Bar, über Cola di Lago, Matro di Stinche erreichten wir über tolle Trails (zum Teil ruppig, wie halt im Tessin es so üblich ist) Tesserete. An der Sonne genossen wir Bier und das obligate Plättli. Nach einer weiteren halben Stunde auf Strassen erreichten wir unser Hotel la Serta. Tolles Essen, tolle Weine erwarteten uns beim Abendessen. 1100 Hm Aufstieg/2200 Hm Abfahrt/ca 45 km Distanz, ca sechs Stunden Fahrzeit
Tag 3: Die Wettervorhersagen bereiteten uns bei der Planung etwas Sorgen. Doch entgegen allen Prognosen konnten wir am Nachmittag eine Tour durchführen. Mit der S-Bahn reisten wir nach Paradiso. Dort starteten wir in Richung Carabbia. Plan war den Weg nach Morcote unter die Räder zu nehmen. Nach ein paar 100 Meter mussten wir aber unser Vorhaben aufgrund vom Gewitter in der Nacht umgestürzten Bäume nicht mehr passierbaren Weg ändern. Somit zurück auf die Strasse und dann in Richtung Alpe Vacania. Dort freuten wir uns über den Zvieri und die Sonne, welche uns nun begleitete. Auf demselben Weg ging es nun wieder zurück nach Paradiso. Ab dort dann wieder mit dem Zug zu unserer Unterkunft, dem Hotel la Serta in Lamone. Vor dem Abendessen führte uns Michelle, im Weinkeller in die “Schätze” des Tessiner Weins ein. ca 1000 Hm Aufstieg und Abfahrt, 25 km Distanz und 3 ½ Stunden Fahrzeit
Tag 4: Da das nasse Wetter in den Tagen zuvor es uns nicht sinnvoll erschien, den Carbon-Trail zu fahren entschieden wir uns für “eine kleine Vormittagstour”… direkt vom Hotel führte uns steile Kehren auf den Monti di Torricello. Ab dort in stetem auf und ab über Arosio, Cademario nach Vernate, Agno. Dies alles bei schönstem Wetter. Mit der Bahn und ab Bellinzona reisten wir dann wieder ins Rheintal zurück. 800 Hm Auf- und Abstieg, ca 25 km Distanz und dies in rund 3 Stunde
Wir durften schönste Landschaften, beste Kulinarik und fast immer schönes Wetter geniessen. Dies mit Bikekollegen, welche gerne für schöne Trails auch einmal ein paar Höhenmeter in Kauf nehmen…😉
Do 4. Sept. 2025
Höck-Referat M.Kolb
Vor 38 Jahren im Juni 1987 unternahmen unsere Sektionsmitglieder Michael Kolb und Walter Borgogno als 2er-Team eine Expedition zum Mount McKinley/Denali, mit 6190 m dem höchsten Berg Nordamerikas. Er ist damit einer der Seven Summits, der jeweils höchsten Berge der sieben Kontinente. Der Mount McKinley präsentiert sich als ein Berg der Extreme, gilt als kältester Berg der Welt und weist doch ein breites Temperaturspektrum von -40° C bis + 30° C auf. Michael präsentierte den anwesenden Mitgliedern in einem eindrücklichen Bilderbogen über die damalige Ausrüstung – total 110 kg Gepäck aus der Schweiz - und die Erlebnisse und Herausforderungen auf der Besteigung über die West Buttress Route.
Für die Besteigung muss umfangreiches Material auf Schlitten mitgeführt werden. Nach drei Tagen Vorbereitungszeit brachte ein Gletscherflug Michael und Walter zum Kahiltna Gletscher, von wo aus der Aufstieg über fünf Lager auf 2’200 m (erste Steilstufe), 2'800 m (zweite Steilstufe), 3'353 m (Motorcycle Hill und Windy Corner), 4'350 m (Medical Camp) und 5200 m in Angriff genommen wurde. Michael berichtete von der Taktik mit Zwischenhalten von rund 500 – 600 m Aufstieg pro Tag für eine langsame Akklimatisation und ein frühes Aufbrechen am Morgen, um einen bestehenden Lagerplatz übernehmen zu können. Im unteren Teil verwendeten sie Tourenskis und Schlitten, während die Amerikaner eher auf Schneeschuhe setzten. Ab dem Skidepot stiegen sie mit Steigeisen weiter auf.
Über den Denalipass und das Footballfield wurde der Gipfelaufstieg in Angriff genommen. Nach insgesamt 17 Tagen, für welche die gesamte Ausrüstung samt Verpflegung mitransportiert werden musste, erreichten sie wieder wohlbehalten den Ausgangspunkt und kehrten nach etwas Sightseeing glücklich und doch etwas müde in die Schweiz zurück.
Sa 12. Juli 2025
SAC Hüttenhüpfer mit Erika
Ein weiterer SAC-Hüttenhüpfer stand am Wochenende vom 12./13. Juni 2025 auf dem Programm. Der Zug brachte uns am Samstag-Morgen bis nach Sedrun und nach einem Kaffeehalt machten wir uns auf den Weg Richtung Etzlihütte! Kurz vor der Alp Caschle machten wir bei einer Hütte einen Mittagshalt, welche nach Roland und mir benannt wurde! Natürlich mussten wir sofort ein Foto machen! Nach rund 800 hm Aufstieg stiegen wir die mühsam erkämpften Höhenmeter wieder ab ins Via Valtgeva und wanderten der Strem entlang. Ein eindrückliches Tal! Aber ein weiterer Aufstieg zum Chrützlipass stand uns bevor, bevor es wieder hinunter Richtung Etzlital ging. Ein letzter kurzer Aufstieg und wir standen nach rund 6 Std. an unserem Ziel, der Etzlihütte. Rund 1297 hm Aufstieg und 701 hm Abstieg die beeindruckende Bilanz dieses Tages. Ein schöner Hüttenabend in einer vollen Hütte, ein aufmerksames Hüttenteam und ein sensationeller Znacht rundeten den Tag ab. Da die Wetteraussichten für den Sonntag nicht gerade berauschend waren, entschieden wir uns für den Abstieg nach Bristen. Zwei kurze Regenschauer zeigten uns, dass wir richtig entschieden hatten. In Bristen angekommen, war das einzige Restaurant natürlich geschlossen. Die Wirtin hat uns aber gesehen und zu unserer grossen Freude öffnete sie uns die Tür und hiess uns willkommen. So konnten wir unseren Apéro nehmen und auf den Bus warten, der uns nach Erstfeld brachte. Der Zug fuhr uns dann sicher wieder nach Altstätten. Der SAC-Hüttenhüpfer hat sich gelohnt! Mit dabei waren Roland Städler, Helena Sonderegger und Anja Kirzdörfer.
Do 3. Juli 2025
Höck - Referat Alpine Einsatzgruppe der KaPo SG
Hans Koller begrüsste 23 Sektionsmitglieder zum Höck im STARKraum, bei der Firma Stark AG in Altstätten. Nach den neusten Informationen aus dem Zentralvorstand, hielt Daniel Forrer, Mitglied der Alpinen Einatzgruppe der St. Galler Kantonspolizei ein spannendes Referat über die Tätigkeit der 12 Polizistinnen und Polizisten, die bei Ereignissen im Berggebiet und unwegsamem Gelände zum Einsatz kommen.
Mi 11. Jun. 2025
Fyrobed Klettern Äescher
Nach Fyrobet machten Markus, Christian und ich uns auf zur Füesslerkante am Äscher. Trotz 30 °C im Tal fanden wir an der schattigen Kante ideale Bedingungen vor – angenehm kühl und windstill.
Die Route präsentierte sich mit gutgriffiger, steiler Kletterei über drei Seillängen. Mit jedem Meter stieg die Vorfreude auf den Ausstieg, doch die letzte Boulderstelle und die Legeföhren wollen zuerst überwunden sein;)
Oben angekommen, genossen wir Zimtschnecken und kühles Bier, während die Sonne langsam unterging. Rauch aus Kanada und feiner Saharastaub tauchten den Himmel in ein surreal rötliches Licht – ein fast unwirklicher Anblick. Der Abstieg führte uns durch die eindrückliche Höhle, vorbei am Gasthaus Aescher Wildkirchli.
Auf der Heimfahrt verabschiedeten uns zwei Füchse, die still über die Strasse huschten – ein stimmiger Abschluss für eine rundum gelungene Abendtour, vielen Dank euch;)
Sa 3. Mai 2025
Frühlingsbiketour
Da die Wettervorhersagen für den Vormittag nicht so berauschend waren, starteten die zwei “unentwegten” Teilnehmer erst am Mittag auf eine Runde in der näheren Umgebung. Vom Hinterforst über den Harder Wald, Wogalp zum Kapeli Bildstein. Über verschlungene, schon fast vergessene, Trails nach Eggerstanden. Dann ging es wieder hoch zum unteren Hirschberg nach Gais. Vom Schwärbig fanden wir, auch für uns, neue Wege nach Altstätten. Natürlich durfte die Einkehr im Restaurant Tübli nicht fehlen. Immer wieder tropfte es, aber der Regen prasselte erst herunter, als wir dann wieder im Hinterforst zurückkehrten. Die Tour dauerte mit Pausen knapp fünf Stunden. Dabei legten wir rund 35 km und 1300 Hm zurück. Dank an Hampi, dass er mich begleitete.
Do 1. Mai 2025
Höck-Referat Adrian Kölbener "Riverrafting in Alas
Adrian Kölbener begeisterte die Höchbesucher am 1. Mai mit einem spannenden Referat zum Thema Riverrafting im Gebiet Tatshenshini & Alsek, Alaska. In sechs Tagen führte die Tour über 250 km auf dem Fluss aus einer Hochebene, vorbei an inposanten Gebirgen und Gletschern, gegen welche der Aletschgletscher zu einem richtigen Zwerg verkommt, an die Küste. Die Reisegruppe aus acht Personen und fünf Guides führte auf drei Booten alles für die Reise notwendige Material mit, da sie durch vollkommen unberührtes Gebiet führte. Packend berichtete er von den vielen Herausforderungen wie an der wilden Küste einen Landeplatz für die Übernachtung zu finden und den notwendigen Vorkehrungen, die wegen den heimischen Grizzlybären getroffen werden mussten. Adrian illustrierte den Vortrag mit einer Vielzahl an eindrücklichen Fotos aus einer Landschaft, die besonders im frühen Flussverlauf eine nicht abzustreitende Ähnlichkeit zum St. Galler Rheintal aufweist – einfach unbebaut.