Aktivitäten
Fr 13. Feb. 2026
Chli Kärpf 2699 m
Ausweichtour auf die hintere Rosswies.
später Aufbruch damit wir möglichst viele Sonnenstunden haben.
Buchs Malbun genügend Schnee, Total 8 Personen am Berg
kleine Gruppe
mit dabei
Andreas Hanns, Roland Städler, Marlon Kolb,
Ausweichtour auf die hintere Rosswies.
< ...So 8. Feb. 2026
Piz Beverin 2998 m
Pünktlich erreichten wir Weisstannen Oberdorf mit dem Bus und starteten kurz vor halb acht in einen prachtvollen Tourentag. Zu Fuss ging es bis zum hinteren Parkplatz und anschliessend mit den Ski die lange Alpstrasse hinauf. Unterwegs trafen wir auf bekannte Gesichter die an uns verbeieilten allen voraus Marion ;)
Die Belohnung für die Ausdauer folgte prompt ab einer Höhe von ca. 1700 m ü. M.. Hier änderte sich das Gelände und der steile Nordhang präsentierte sich in guten Pulverschnee. Bei sehr stabilen Verhältnissen und ungetrübtem Sonnenschein spurten wir in stetigen Kehren der Höhe entgegen, bis wir schliesslich den Gipfel auf 2391 m erreichten.
Das Panorama war grandios und die anschliessende Abfahrt durch den unerwartet sehr guten Nordhang ein absoluter Genuss. Das Hinausgleiten auf der Alpstrasse oder besser gesagt dem Eiskamal bildete der Abschluss einer abwechslungsreichen Tour. Dank der tollen Truppe waren wir bereits um 13 Uhr zurück im Dorf und konnten den restlichen Sonntag geniessen.
Teilnehmer: Christoph, Hansruedi, David und Marlon.
Mo 2. Feb. 2026
Vollmondskitour
Eine Woche vor der Tour begann die Zitterpartie um die Durchführung der Vollmondtour: Die letzten Niederschläge lagen weit zurück und waren nicht gerade ergiebig. Doch die prognostizierten Schneefälle liessen hoffen – und die Wünsche wurden schliesslich erfüllt. Das Wochenende war für viele Tüüreler eines der schönsten der Saison, und für die Tour am Montag schien nun alles perfekt zu werden.
Doch dann kündigte sich der Föhn an und liess uns erneut zittern. Die Frage war: Wann würde er kommen – und mit welcher Wucht? Sicherheitshalber verlegten wir den Start der Tour um eine halbe Stunde nach vorne und trafen uns bereits um 17:00 Uhr in Oberriet. Nach 45 Minuten Fahrt durch den Feierabendverkehr erreichten wir das Laternser Bädle, das perfekt im Windschatten des Föhns liegt.
Der Himmel war leicht bewölkt, und wir waren gespannt, wann der Mond unseren Weg erhellen würde. Er liess sich Zeit – doch als er erschien, wurde es traumhaft. Zwischen den Wolken und neben der Löffelspitze tauchte er auf und beleuchtete die pulvrigen Hänge so stark, dass wir unsere Stirnlampen ausschalten konnten. Was für eine Stimmung – ganz grosses Kino, und wir drei Muske(l)tiere mittendrin statt nur dabei!
Nach 1 Stunde 45 Minuten erreichten wir die Gerenspitze. Auf dem Gipfel wehte ein leichter Wind, der in den lauschigen Gipfeltannen jedoch kaum zu spüren war. Nach ein paar Genussmomenten machten wir uns an die Abfahrt. Noch immer fanden wir perfekten Powder vor, wenn auch bereits etwas zerfahren. Dank des hohen Fluffy-Faktors war es dennoch wunderbar weich zu rocken: David legte mit dem Splitboard eindrucksvoll vor, und Marlon – unser Katzenauge – brauchte keine Stirnlampe, nur seine perfekte Kurzschwungtechnik.
Nach der kurzweiligen Abfahrt waren wir schon bald wieder glücklich und zufrieden zurück im Bädle – ein perfekter Vollmondabend. Was für ein Geschenk!
So 1. Feb. 2026
Berger Calanda 2270 m
Tourenbericht – Skitour „Auf und Ab in St. Antönien“
Route: Litzirüti – Hasaflüeli – Aschriner Alp – Jägglischhorn – Aschrina – Eggberg – Litzirüti Höhenmeter: 1700 m Dauer: 6 Stunden Teilnehmer: Michael, Roland, Christoph Tourenleiter: René
Verlauf der Tour
Start um 08:15 Uhr in Litzirüti. Bei leicht bewölktem Himmel steigen wir Richtung Hasaflüeli auf. Vom Skidepot führen gute Stufen zum Gipfel. Die kurze Gipfelpause verläuft in bester Stimmung.
Abfahrt zur Aschriner Alp. Die ersten Schwünge bieten abwechslungsreiche Bedingungen: teils schöner Pulverschnee, teils ein Harschdeckel vom sonnigen Vortag. Trotzdem eine genussvolle Abfahrt. Bei der Aschriner Alp legen wir eine kurze Pause ein – die Stimmung ist gut, die Motivation hoch.
Weiter um 11:15 Uhr Richtung Jägglischhorn. Inzwischen zeigt sich die Sonne über dem Jägglischhorn und taucht den Aufstieg in warmes Licht. Die Gipfelpause ist sonnig und entspannt. Unter uns warten bereits die pulvrigen Hänge ins Aschrina‑Tal – und sie halten, was sie versprechen: teilweise noch unverspurte Hänge.
Dritter Aufstieg: Eggberg. Nach bereits 1250 Höhenmetern in den Beinen stehen nochmals rund 450 Höhenmeter an. Der Anstieg ist sonnig und warm, fordert nochmals Kondition, wird aber ohne Pause gemeistert. Um 13:45 Uhr erreichen wir den Eggberg und geniessen die herrliche Aussicht zurück zum Jägglischhorn, unserem zweiten Gipfel des Tages.
Letzte Abfahrt und Rückkehr. Die finalen Hänge sind bereits etwas verfahren, aber immer noch gut zu fahren. Um 14:15 Uhr erreichen wir das Auto in Litzirüti.
Tourenabschluss
Den wohlverdienten Kaffee geniessen wir im Heidiland – und entgehen damit elegant dem üblichen Sonntagsstau.
Fazit
Eine rundum gelungene, entspannte und abwechslungsreiche Tour mit starken Teilnehmern. Drei Gipfel, viel Sonne, überraschend guter Pulver und eine tolle Stimmung in der Gruppe. Sehr gerne wieder einmal.
Sa 31. Jan. 2026
Stockberg 1781 m
Was, es hat genügend Schnee um die Tour zu machen?, sicher?
Ja, aber sicher!
Insbesondere die Schwägalpseite des Stockbergs ist eine eher feuchte Ecke der Schweiz. So auch dieses Mal.
So konnten wir bei perfekten Wetterbedingungen und gut 15cm Neuschnee gemütlich die ca. 800m auf den Stockberg in Angriff nehmen.
Bis zum Risipass im Schatten und der Kälte, danach nach kurzer Rast schon fast schweisstreibend sonnig auf den Gipfel des Stockbergs.
Nach ausgiebiger Rast konnten wir vier die (wie immer zu kurze) Abfahrt zurück nach Lutertannen geniessen.
Schön war es!
Sa 24. Jan. 2026
Konditionsskitour 2000 hm+
Drei-Gipfel-Tour in St. Antönien auf zwei Wochen altem Schnee!
Kurz nach acht Uhr starten Karl, René, Marlon, Markus und Marion in Litzirüti in Richtung Gafia, wo wir nach links hoch abbiegen und nach 950hm die Gämpiflue, unseren ersten Gipfel, besteigen.
Noch ist der Himmel bedeckt, aber ein Blick nach Westen verspricht Besserung: eine hellblaue Lichtung nähert sich! Nach einer kurzen Abfahrt fellen wir wieder an – in Richtung Riedkopf! Vom Skidepot aus geht eine gute Spur zum Gipfel und zurück – wiederum werden Gratulationen und Gipfelküsse ausgestauscht :-)!
Dann fahren wir steil nach Norden ab, bis wir auf die Austiegsautobahn zum Rotspitz stossen. Hier wird selbstverständlich wieder angefellt und der 3. Gipfel ins Visier genommen. An beiden nördlich ausgerichteten steilen Abfahrtshängen konnten wir Schneebrettabgänge der letzten Woche/n festgestellen – ein untrügliches Zeichen für den derzeit schlechten und heiklen Schneedeckenaufbau. Bis dato wurde beispielsweise der Schollberg mit seinen steilen nördigen Hängen nicht begangen. Heute stiegen zwei Personen hoch, kehrten jedoch auf etwa 2400m.ü.M. Wir halten uns deshalb von den seitlich steileren Flanken fern und folgen mehr oder weniger den gängigsten Spuren.
Bald schon stehen wir auf dem Gipfel Nr. 3, dem Rotspitz – nochmals herzliche Gratulationen an uns alle! Auch hier ist die Abfahrt zwar verfahren, doch durch die nördliche Ausrichtung immer noch weich. Vom Gipfel können wir die schöne Ebene Plaseggen sehen, wo wir unsere letztes Ziel ausmachen: die Röbispitzen!
Leider kollidiert Markus mit einer harten Eisscholle und stürzt unglücklich. Die Schmerzen in seinem Knie veranlassen uns vernünftigerweise dazu, auf den letzten Aufstieg zu verzichten. So fahren wir vorsichtig ab und geniessen die sonnige Terrasse vom Berggasthaus Sulzfluh! Danach geht’s auf der Partnunstrasse in rassiger Fahrt zurück zum Ausgangspunkt!
Aus der Kondiskitour 2000hm “plus” wurde heuer zwar ein “minus”, doch wir haben dennoch ein wunderschöne Rundtour gemacht und sind gesund wieder zurückgekommen. Dem Knie geht es zwischenzeitlich besser, es braucht aber noch ein bisschen Zeit.
Danke vielmals für die tolle Kameradschaft – die fehlenden Höhenmeter holen wir dann einfach am 7. März 2026 nach ;-)
Freue mich schon darauf, bis bald und LG, Marion
Sa 24. Jan. 2026
Schönberg 2103 m
Sabine, Stella und ich starten bei leicht bewölktem Himmel beim Malbuner- Schneeflucht- Skilift. Da der Schlittelweg im untersten Teil Aper ist wähle ich den «Walserweg« um in Richtung Sass Förkle zu gelangen. Die Strecke von Malbun Eisbahn bis zum Sass See war teilweise Aper oder Vereist. Danach wurde die Tour immer entspannter. Auch das Wetter wurde immer besser. (Einzig auf dem Gipfel blies der Föhn) Nach dem Übergang folgten wir den Spuren hoch zum Schönberg. Auf der Abfahrt suchte ich die unverspurten Osthänge, um den harten Altspuren auszuweichen. Nach den Mittagshalt unterhalb der «Muetertola» genossen wir die Schwünge zum «Rossboda» und «Jodagreber» bis unterhalb der «Guschgalp». Nach einem Aufstieg zum Sass Förkle folgte die Talfahrt über den Schlittellweg zurück zum Auto. Dabei mussten wir die Skier auf den untersten Metern zum Skilift schulterten. Den Abschluss machten wir auf der Restaurant- Sonnenterasse beim Kinderlift.
So 18. Jan. 2026
Schneeschuhtour Steg - Valorsch - Malbun
Start der Schneeschuhtour war um 8:15 Uhr in Steg. Zunächst führte der Weg durch das Valorsch, wobei das erste Drittel noch auf einer verschneiten Fahrbahn zurückgelegt wurde. Erst auf der Höhe der Abzweigung Riethütte konnten endlich die Schneeschuhe angeschnallt werden.
Über eine grosse Brücke gelangten wir ins Güschgle, wo uns eine beeindruckende weisse Winterlandschaft erwartete. Nach einem kurzen Anstieg führte ein schmaler Steg in den eigentlichen, besonders reizvollen Teil der Tour. Hier lag verhältnismässig viel Schnee, und eine schmale Spur zog sich stetig bergauf in Richtung der Alpstrasse nach Guschg.
Weiter ging es hinauf zum Sass-Fürkle, dem höchstgelegenen Punkt unserer Tour, wo wir auf den beiden Bänkli eine ausgedehnte und wohlverdiente Mittagspause einlegten – mit schöner Aussicht und viel Ruhe.
Der Abstieg erfolgte auf einer verschneiten, teils bereits sulzigen Fahrbahn und über Wanderwege hinunter nach Malbun. Dort gönnten wir uns einen Einkehrschwung und stellten uns der letzten Herausforderung des Tages: die üppigen Kuchen- und Tortenstücke. Diese wären problemlos für mindestens zwei Personen gedacht gewesen – doch nur wenige mochten sich dieser Herausforderung stellen.
Eine abwechslungsreiche Schneeschuhtour mit viel Schnee, schönen Passagen und genussvollem Abschluss. Vielen Dank an die tollen Teilnehmer!
So 18. Jan. 2026
Vilan 2376 m
Wegen Verhältnissen habe ich auf eine Tour in der Nähe gewechselt.
mit 3 Teilnehmern. Erika, Martin, Erich und meiner Wenigkeit sind wir auf die hintere Rosswies.
Start in Buchs Malbun um 7.30 Uhr damit wir vor dem Ansturm auf den Gipfel kommen.
Abfahrt tückisch aber genügend Schnee.
Ganzer Tag ein Säusel Bräusel
Wegen Verhältnissen habe ich auf eine Tour ...
Sa 17. Jan. 2026
Skitour für Einsteiger
Die Verschiebung um zwei Wochen lohnte sich. Mit dem öV reisten wir auf den Buchserberg. Dort empfing uns der angekündigte Föhn. Die Schneeverhältnisse waren besser als erwartet. Darum waren wir, wie zu erwarten, nicht die einzigen auf dem Malbun. Nach der Einführung in die LSV-Kontrolle fellten wir zum Obersäss auf. Dies aber nicht ohne die obligatorischen Spitzkehren zu üben. Im Windschatten der Alphütte verpflegten wir uns. Danach spurten wir bis in die Region Glanna auf. Auch dort suchten wir uns eine windgeschützte Mulde um Abzufellen und den Znüni zu geniessen. Der Wind blies sehr wechselhaft, aber überraschend nicht so stark wie vermutet. Auf der Abfahrt entlang der Aufstiegsspur konnten wir sogar den einen oder anderen Schwung im pulvrigen Schnee geniessen. Bis der Bus für die Heimfahrt auf dem Malbun ankam wärmten wir uns im Berghaus auf. Leider konnten nicht mehr alle Teilnehmer, welche sich für den 03. Januar angemeldet haben teilnehmen. Aber es wird im nächsten Jahr eine Wiederholung geben. Schön, dass es allen, trotz der nicht so einfachen Verhältnisse, gefallen hat.
So 11. Jan. 2026
Skitour nach Verhältnissen 1600 hm
Die Tour zum Vorgipfel Mathona von Bad Laterns war eine sehr anstrengende Herausforderung, da wir im tiefen Schnee spurten, was Teamarbeit erforderte. Das Wetter verbesserte sich im Verlauf der Tour kontinuierlich, und ab der Mitte der Abfahrt durften wir uns über sonnige Bedingungen freuen.
Die Abfahrt gestaltete sich in den steilen Passagen als sehr gut und machte richtig Spaß, da wir im tiefsten Powder unterwegs waren. Allerdings gab es im flächeren Gelände stellenweise zu viel Schnee, was die Abfahrt etwas erschwerte.
Den gemütlichen Abschluss genossen wir im Bädle Latern, wo wir uns nach der anstrengenden Tour entspannen konnten.
**Teilnehmer:** Roland, Michael, René
Sa 10. Jan. 2026
Lawinenübung für Fortgeschrittene auf Skitour
Trotz lausigem Wetter fanden 37 motivierte Teilnehmende den Weg ins Buchser Malbun. Der Schneefall begleitete uns mehr oder weniger den ganzen Tag, und der Wind sorgte immer wieder dafür, dass neu gespurt werden musste. Die Übungsfelder wurden weiter unten als ursprünglich geplant eingerichtet, damit die Bäume wenigstens noch ein bisschen Windschutz bieten konnten. In drei verschiedenen Testfeldern konnten Lawinenrettungen geübt werden, zusätzlich gab es ein Feld mit mehreren Geräten auf engem Raum.
Trotz bissiger Kälte wurde fleissig geübt und diskutiert. Einige Gruppen kehrten danach bereits wieder um, andere wagten sich noch weiter in den Schneesturm, wobei sich die Tour hinauf zum Hanenspil bereits abenteuerlich anfühlte. Die Mulden waren mit wunderbarem Pulver gefüllt, das gelegentliche Kratzen unter den Füssen erinnerte jedoch daran, dass darunter noch nicht viel Schnee liegt.
Gerne möchte ich allen Teilnehmenden und ganz besonders den anwesenden Tourenleitern danken für ihr Engagement und die gute Stimmung unter diesen widrigen Bedingungen.
Do 8. Jan. 2026
Höck-Referat von Roland Schönauer Volanto Lautaro
Balz Schumacher, Werner und Roland Schönauer waren im November / Dezember 2025 vier Wochen auf einer kombinierten Hochtour mit Skiern und Schlitten in Patagonien unterwegs. Dabei stiessen sie über das Südpatagonische Eisfeld zum höchsten Gipfel, dem aktiven, 3607 m hohen gletscherbedeckten Schichtvulkan Volano Lautaro vor.
Der Volano Lautaro ist eher unbekannt und wird selten begangen, bei einer früheren Tour auf dem Nördlichen Patagonischen Eisfeld stiess unsere SAC-Expeditionsgruppe auf diesen interessanten Gipfel. Ein persönlicher Kontakt zu einem ausgewanderten Deutschen Kollegen erleichterte das Vorhaben, da vor Ort diverse organisatorische Punkte im Voraus erledigt werden konnten. Die Gegend ist sehr unberührt und kaum erschlossen, was eine lange und gute Vorbereitung unabdinglich macht. Auch die Buchung der Flüge mit umfangreichem Zusatzgepäck und unterschiedlichsten Fluggesellschaften stellte eine Herausforderung dar.
Vor Ort wurden drei Träger organisiert, die beim Verschub des Gepäcks zum Fuss eines Passes unterstützten. Als Schweizer eher ungewöhnlich ist, dass das Kartenmaterial nur sehr dürftig ist und bereits am Beginn des Eisfeldes endet. Moderne GPS-Geräte, die auch Notrufe absetzen und kommunizieren können, erleichterten die Tour. Aus der Schweiz genoss das Expeditionsteam ein Meteo-Backoffice, das rechtzeitig vor herannahenden Stürmen warnen könnte. Generell begleitete der Wind die gesamte Expedition, Lager mussten stets an windgeschützten Stellen errichtet werden. Bei den angesagten Stürmen galt es tiefe Gruben auszuschaufeln, um die Zelte windgeschützt aufstellen zu können.
Weiter über den Passo Marconi wurde innert drei Tagen der Ausgangspunkt zum zweiten Tourenteil erreicht. Dieser erfolgte mit Ski über weitläufige Gletscher in absoluter Stille, da nicht einmal mehr Vögel anzutreffen waren. Der Gipfelanstieg erfolgt mit Steigeisen auf einen aperen Grat aus Vulkangestein, der in der Literatur so nirgends verzeichnet war. Der lose geschichtete Schutt aus Vulkangestein, auf dem beidseits steil abfallenden Grat, liess die Querung zu einem zu gefährlichen Unterfangen werden, weshalb sich die Gruppe zur vorzeitigen Umkehr entschloss. Es ist zu vermuten, dass sich Schnee und Eis in jüngerer Vergangenheit von diesem Grat zurückzogen.
Der Abstieg erfolgte nach einem Umbau der Schlitten mit Ski bis an den sich zwischenzeitlich zurückgezogenen Gletscherfirn, der sich in nur wenigen Tagen merklich verändert hatte und den Abschluss nun steil abfallen liess. Dank kompletter Hochtourenausrüstung wurde auch diese Hürde mit Abseilen bewältigt, bevor es zurück zum Ausgangspunkt ging. Anschliessend unternahm unsere Truppe ein dreitägiges Trekking zum Lago de los Tres am Fusse des Fitz Roy, gefolgt von einer Schifffahrt auf dem Lago Viedma, in den eindrückliche steil abfallende, bis zu 50 m hohe Gletscher münden. Über Buenos Aires, Sao Paulo und Zürich kehrte die Gruppe zurück ins Rheintal.
Di 30. Dez. 2025
Vorsilvestertour - Wanderung über den Kronberg
Wie schon fast traditionell konnten wir die diesjährige Vorsilvestertour nicht auf den Skiern, sondern “per Pedes” durchführen. Noch fast in der Dunkelheit trafen sich die 11 Teilnehmer beim Gaiserbahnhöfli in Altstätten zur Fahrt nach Jakobshorn. Ab dort stiegen wir über Eugst zum Kronberg auf. im Raum Alp Grossbalmen mussten wir aber aufgrund vereisten Wegs eine andere Route als geplant wählen. Auf dem höchsten Punkt, dem Kronberg, stiessen wir obligat auf das neue Jahr. Ueli trug seine “leichte Fracht” (Pommes Chips und Nüssli) unbeschadet hinauf. Das “Nass” wurde von Hans offeriert. Danach hatte alle Hunger. Vorsichtig stiegen wir auf dem hart gefrorenen Weg zur Scheidegg hinunter. In der gemütlichen Stube genossen wir das feine Essen und den anschliessenden Kaffee. Nach etwa eineinhalb Stunden marschierten wir über Schmachershütten, Vordergschwend nach Gonten hinunter. Beim Aufenthalt in Appenzell wurden wir von der nachweihnächtlichen Stimmung in der Markgasse eingenommen. Die einen wärmten sich beim Kaffee, die anderen lernten von Ueli den Wagenpark der Appenzeller Bahnen im Bahnhof besser kennen. Gemütlich fuhren wir im weihnächtlich geschmückten Wagen zum Gaiserbahnhöfli zurück. Dort verabschiedeten wir uns voneinander und wünschten uns, auch im anstehenden 2026 wieder so schöne Touren wie heute durchführen zu können. Leider hatten wir am heutigen Tag am meisten Nebel der gesamten Woche. Trotzdem war es auch diesem Mal ein schönes Erlebnis. Distanz ca 15 km, ca 800 Hm Auf/abstieg, rund 5h Marschzeit.
Sa 6. Dez. 2025
Secret Escapes...
Sonne, Powder und Prosecco – das die Essenz der heurigen, geheimen Flucht!
Diese führte uns eine Woche nach dem ersten Schneefall und bevor das weisse Gold wieder hin und weg war nach Bivio. Hier erwartete uns Sonne, Schnee (wenn auch noch nicht in Hülle und Fülle) und ein noch geschlossenes Skigebiet. Letzteres sollte uns die Option offen lassen, bei allzuwenig Schnee auf noch nicht ganz fertige Skipisten ausweichen zu können.
Los ging es gleich beim Hotel Post, am Dorfausgang das kleine Strässchen hinauf. In angenehmer Steigung gelangten wir über die sanften Hänge von Mitgels zur Bergstation des obersten Lifts am Mot Scalotta! Einsam und sonnig genossen wir hier die Aussicht mit dem obligaten Sprudelwein und ein paar Süssigkeiten bevor wir die ersten Hänge runterrauschten, um danach nochmals zu unserem Gipfel zu gelangen, der heute uns ganz alleine gehörte. Schliesslich fuhren wir genüsslich durch das Skigebiet nach Bivio zurück. Da es genug, feinen Schnee hatte, spielte es auch keine Rolle, dass es grösstenteils noch gar keine Skipisten gab. Und so fühlte es sich an, als ob wir ein gänzlich neues Skitourengebiet kennengelernt hätten :-)
Bei einem Drink kam die Tour zu einem gemütlichen Abschluss, bevor es wieder nach Hause ging.
Das war die Secret Escape from Christmas hectic mit Andreas Hanns, Petra Christen, Roland Städler, Simon Eugster, Stefan Eugster, Markus Summer, Matteo Bruni, Luigi Tironi und mir. Schön war’s – und danke wart ihr mit dabei!
Do 6. Nov. 2025
Höck - Referat Stefan Keller Hike and Fly
Hans Koller begrüsste am Höck rund 35 interessierte Sektionsmitglieder. Besonders Applaus erhielten drei neue Teilnehmerinnen. Neben aktuellen Informationen aus Sektion und Geschäftsstelle stellte er das Tourenprogramm 2026 vor. Erwähnenswert sind die neuen Tourenleiterinnen und -leiter, welche sich ebenfalls bereit erklären Touren anzubieten. Ein paar Auszüge davon: Im Dezember findet ein Lawinenkurs für Einsteiger statt, der Fortgeschrittenenkurs im Malbun sucht noch Hilfsleitende. Ebenfalls stehen zahlreiche Tagestouren, vier Skitourenwochen mit den Silberfüchsen sowie mehrere Mehrtagestouren, unter anderem nach Bivio und ein Schneeschuhweekend auf dem Programm. Weitere Highlights sind die Urner Haute Route, Touren in den Zillertaler Alpen, eine Skihochtour im Gauligebiet sowie Hochtouren wie der Piz Palü, Ringelspitz, Biefertenstock und Grosse Diamantstock. Zudem wird Canyoning im Tessin angeboten. Da die Säntisbahn von März bis November geschlossen bleibt, stehen mehrere Tourenvarianten auf den Säntis im Programm. Auch Ausbildungen wie ein Kletterkurs und eine Material-Weiterbildung gehören dazu. Das aktuelle Tourenprogramm ist auf unserer Webseite Sektion - SAC Sektion Rhein abrufbar.
Haupttraktandum war das Referat von Stefan Keller zum Thema «Hike and Fly». Stefan, Mitgründer der Flugschule Flugschule Freewings | Deine Hike&Fly Gleitschirm-Flugschule in der Ostschweiz, zeigte die Faszination dieser Kombination aus Wandern und Gleitschirmfliegen.
Vom Wandern zum Fliegen
In den letzten Jahren hat sich das Gleitschirmfliegen stark weiterentwickelt. Dank moderner, leichter Ausrüstung kann man heute mit einem kleinen Rucksack auf den Berg steigen und anschließend in wenigen Minuten ins Tal fliegen. Das macht das Fliegen nicht nur zu einem faszinierenden Erlebnis, sondern auch zu einer praktischen Abstiegshilfe. Besonders beliebt sind heute Kombinationen wie Hike & Fly oder Ski & Fly – also Wandern oder Skitouren mit anschließendem Flug. Mit etwas Erfahrung kann man diese Aktivitäten sogar zu mehrtägigen Biwakflügen ausbauen, bei denen man mit Zelt und Schlafsack im Gepäck unterwegs ist und am nächsten Tag weiterfliegt. Der Reiz liegt im Abenteuer und in der Freiheit, die Natur aus einer ganz neuen Perspektive zu erleben. Jeder Flug ist anders – abhängig von Wind, Wetter und Thermik – und man lernt, spontan auf die Bedingungen zu reagieren. Wer Gleitschirmfliegen lernen möchte, kann in der Schweiz eine anerkannte Ausbildung absolvieren. Nach einer Theorie- und Praxisprüfung erhält man eine lebenslang gültige Lizenz, die weltweit anerkannt ist. Neben Schnuppertagen und Tandemflügen bieten Flugschulen auch Reisen und Sicherheitstrainings an. Stefan zeigte dazu viele tolle Bilder und Filme, welche den Reiz dieser Sportart uns eindrücklich aufzeigten.
Sa 4. Okt. 2025
Wandern mit Erika
Am Samstag, 04.10.2025 machten sich fünf SAC-Frauen auf eine Voralpenwanderung von Schänis über den Ober Bogmen nach Rieden. Mit dem Zug fuhren wir nach Schänis und wanderten im Lediwald steil bergauf. Trotz des bedeckten Himmels kamen wir ordenlich ins Schwitzen. Über den Unter Bogmen ging es nochmals steil bergauf bis wir das erste Ziel des Ober Bogmen erreichten. Eine herrliche Rundsicht bot sich uns über die Glarner und Innerschwyzer Gipfel, hinter uns der Speer, südlich die Federispitz und unter uns das Linthal. Auf der kleinen Hütte gab es einen sympathischen Halt, bevor wir uns auf einen wunderschönen Abstieg Richtung Rieden machten. Es wurde sogar noch plötzlich sehr warm, da sich die Sonne doch noch blicken liess. In Rieden fanden wir leider kein Restaurant und verbrachten das Warten auf den Bus auf dem Bänkli und verspeisten unsere mitgebrachten restlichen Brötli. Kaum sassen wir im Bus, kam der vorausgesagte Regen und in Altstätten angekommen traf uns auch noch der Sturm. Eine herrliche Wanderung mit tollen Frauen und einer herrlichen Gegend. Danke für den schönen Tag!
Sa 20. Sept. 2025
Patteriol 3056 m (2. Versuch)
Am Samstagnachmittag starteten wir mit dem Auto ins Verwalltal. Von dort sattelten wir auf die Mountainbikes um und erreichten nach einer abwechslungsreichen Fahrt von ca. 1h die Konstanzer Hütte. Die Hütte bot uns einen gemütlichen Ausgangspunkt für die bevorstehende Tour.
Am Sonntagmorgen klingelte der Wecker früh. Um 6.15Uhr machten wir uns erneut mit den Bikes auf den Weg zum Einstieg des Nordostgrates vom Patteriol. Bald hieß es aber, Bikes abstellen, und zu Fuss zum Einstieg.
Der Nordostgrat präsentierte sich von seiner schönsten Seite. Die abwechslungsreiche Kletterei in festem Fels, eine eindrückliche Linienführung und immer wieder fantastische Ausblicke auf die Verwallgruppe. Das Wetter spielte bestens mit, und so konnten wir die Tour in vollen Zügen geniessen.
Nach einer gelungenen Tour gönnten wir uns als Belohnung einen köstlichen Apfel- oder Topfenstrudel. Mit vollem Bauch und vielen schönen Eindrücken machten wir uns schliesslich wieder auf den Heimweg.
Eine rundum gelungene Unternehmung – die Kombination aus MTB-Zustieg, alpiner Klettertour und Hüttengenuss machte diese Patteriol-Tour zu einem echten Highlight!
Teilnehmer waren: Doris, Markus, Erich, Adrian, Patrick und Angela
Sa 20. Sept. 2025
Ringelspitz 3247 m
Zu sechst fuhren wir auf den Kunkelpass bei herrlichem Wetter.
Kaffe und Kuchen gab es auf der Ringelspitzhütte.
Wir besuchten das Baschrinsal mit den ausgeschliffenen Felsen. Kletterten auf und ab durch Wasser, Steine und Wiesen. 18.30 feines gab es Nachtessen, 22.30 war Bettzeit.
Um halb fünf genossen wir das reichhaltige Frühstück, um 5.15 marschierten wir los. Vor den Sandböden stand auch die Sonne auf, herrliche Stimmung, aber kühl und windig.
Daniel wurde es zu kalt, Caroline verletzte sich am Vortag, sie entschieden sich zusammen für den Abbruch, und wanderten zurück zur Hütte.
Wir kamen gut voran im Nebel und erreichten um 11 Uhr abgekühlt den Gipfel über den Mittelgrat.
Den Abstieg machten wir über den Tscheppgrat im Geröll und Blockgelände, wo sich die Sonne zeigte.
Um 14.30 waren wir zurück und stärkten uns auf der Hütte. Schön wars mit Euch, Danke!
Mal schauen, wer die Fotos hochladen kann…. mir ist esnicht gelungen
Schön wars
Zu sechst fuhren wir auf den Kunkelpass bei her ...
So 14. Sept. 2025
Trailrun Ruinaulta (neues Datum)
Auch dieses Jahr sollte es nicht die Rheinschlucht werden. Das Wetter hat zwar super gepasst, aber die angemeldete Teilnehmerin musste kurzfristig wegen Knieschmerzen pausieren und Martina Langenegger, die sich dann ebenso kurzfristig anmeldete, kannte die Rheinschlucht bestens, und den Walensee aber eher weniger gut. So wurde der Trail kurzum an den Walensee verlegt, denn landschaftlich ist die Gegend unterhalb der Churfirsten fantastisch: Man kann sich kaum sattsehen, auch wenn man es kennt. Mit Markus waren wir zu dritt und starteten kurz vor 10:00 Uhr in Walenstatt. Die erste Rampe von der Seemühle Kaliforni rauf nach Walenstadtberg hatte es in sich. Und auch im weiteren Verlauf ging es stetig aufwärts, während die Tiefblicke zum See immer eindrücklicher wurden. Nach einem steilen Grashang ereichten wir Schwaldis, direkt unter den imposanten Felsen der Churfirsten und deren Ausläufern. Hier beginnt der eindrückliche Teil der Tour: in stetem Auf und Ab quert man meist die Höhe haltend bis zum Laubegg, fast genau 1000hm ob Quinten. Von da an beginnt der Downhill, zuerst steil, dann flacher, aber immer in stotzigem Gelände unter den Seerenbachfällen vorbei nach Beetlis und dort auf Seehöhe entlang durch Tunnels bis nach Weesen. Nach 25km, 1350hm und 3h45min, einem Drink und einer Glacé hüpfen wir in den Bus nach Ziegelbrücke und von dort in den Zug, der uns zum Ausgangspunkt zurückbringt. Cool gsi, schön gsi – gerne wieder! Mit dabei waren Martina Langenegger und Markus Summer
Mo 8. Sept. 2025
Biken im Tessin
Tag 1: Die Anreise ins Tessin mit öV und Bike konnten wir ohne grosse Probleme geniessen. Um die Mittagszeit fuhren wir mitten durch die belebte Innenstadt von Lugano zur Talstation der Monte Bré-Bahn, Suvigliana. Wir “parkierten” uns in der Kabine zwischen den Touristen und genossen die Fahrt bis zur Spitze des Berges. Danach ging es in einem stetigen auf und ab auf der Bikeroute 66 entlang der Flanken des Monte Boglia. Schönstes Trailfahren… hinunter nach Villa Luganese war es (wie meist im Tessin) doch um eingiges ruppiger. Danach ging es mehrheitlich nur noch aufwärts. Zuerst auf den Monte Roveraccio, dann weiter bis zu unserem Tagesziel, der Cabanna Pairolo. Dort konnten wir das Bier und das feine Plättli auf der Terrasse geniessen. Für das Abendessen (Minestrone und Wildschweinragout) wechselten wir dann in die geheizte Hütte. Den ganzen Tag durften wir bei trockener Witterung und an genehmen Temperaturen geniessen. 1300 Hm Aufstieg/900 Hm Abfahrt/ca 25 km Distanz, ca vier einhalb Stunden Fahrzeit
Tag 2: Nach einem feinen Frühstück genossen wir die “feinen” Trails über die Bochetta di San Bernarda zum Passo San Lucio. Irgendwo auf dem Weg lagen zwei frisch geschossene Rehe “im Weg”. Die beiden Jäger boten sogar die Rehleber an. Wir sagten aber dankend ab, in unseren Rücksäcken gab es keinen Platz dafür. Danach ging es weiter über den bekannten Höhenweg zur Cabanna Monte Bar. Wir freuten auf den Kaffe, bis wir bemerkten, dass die Türen geschlossen waren. Zum Glück gab es im geöffneten WC-Bereich einen Wassersieder um eine Suppe, Tee oder Kaffee zu kochen. Nun ging es fast nur noch bergab. Über die Nordseite des Monte Bar, über Cola di Lago, Matro di Stinche erreichten wir über tolle Trails (zum Teil ruppig, wie halt im Tessin es so üblich ist) Tesserete. An der Sonne genossen wir Bier und das obligate Plättli. Nach einer weiteren halben Stunde auf Strassen erreichten wir unser Hotel la Serta. Tolles Essen, tolle Weine erwarteten uns beim Abendessen. 1100 Hm Aufstieg/2200 Hm Abfahrt/ca 45 km Distanz, ca sechs Stunden Fahrzeit
Tag 3: Die Wettervorhersagen bereiteten uns bei der Planung etwas Sorgen. Doch entgegen allen Prognosen konnten wir am Nachmittag eine Tour durchführen. Mit der S-Bahn reisten wir nach Paradiso. Dort starteten wir in Richung Carabbia. Plan war den Weg nach Morcote unter die Räder zu nehmen. Nach ein paar 100 Meter mussten wir aber unser Vorhaben aufgrund vom Gewitter in der Nacht umgestürzten Bäume nicht mehr passierbaren Weg ändern. Somit zurück auf die Strasse und dann in Richtung Alpe Vacania. Dort freuten wir uns über den Zvieri und die Sonne, welche uns nun begleitete. Auf demselben Weg ging es nun wieder zurück nach Paradiso. Ab dort dann wieder mit dem Zug zu unserer Unterkunft, dem Hotel la Serta in Lamone. Vor dem Abendessen führte uns Michelle, im Weinkeller in die “Schätze” des Tessiner Weins ein. ca 1000 Hm Aufstieg und Abfahrt, 25 km Distanz und 3 ½ Stunden Fahrzeit
Tag 4: Da das nasse Wetter in den Tagen zuvor es uns nicht sinnvoll erschien, den Carbon-Trail zu fahren entschieden wir uns für “eine kleine Vormittagstour”… direkt vom Hotel führte uns steile Kehren auf den Monti di Torricello. Ab dort in stetem auf und ab über Arosio, Cademario nach Vernate, Agno. Dies alles bei schönstem Wetter. Mit der Bahn und ab Bellinzona reisten wir dann wieder ins Rheintal zurück. 800 Hm Auf- und Abstieg, ca 25 km Distanz und dies in rund 3 Stunde
Wir durften schönste Landschaften, beste Kulinarik und fast immer schönes Wetter geniessen. Dies mit Bikekollegen, welche gerne für schöne Trails auch einmal ein paar Höhenmeter in Kauf nehmen…😉
Do 4. Sept. 2025
Höck-Referat M.Kolb
Vor 38 Jahren im Juni 1987 unternahmen unsere Sektionsmitglieder Michael Kolb und Walter Borgogno als 2er-Team eine Expedition zum Mount McKinley/Denali, mit 6190 m dem höchsten Berg Nordamerikas. Er ist damit einer der Seven Summits, der jeweils höchsten Berge der sieben Kontinente. Der Mount McKinley präsentiert sich als ein Berg der Extreme, gilt als kältester Berg der Welt und weist doch ein breites Temperaturspektrum von -40° C bis + 30° C auf. Michael präsentierte den anwesenden Mitgliedern in einem eindrücklichen Bilderbogen über die damalige Ausrüstung – total 110 kg Gepäck aus der Schweiz - und die Erlebnisse und Herausforderungen auf der Besteigung über die West Buttress Route.
Für die Besteigung muss umfangreiches Material auf Schlitten mitgeführt werden. Nach drei Tagen Vorbereitungszeit brachte ein Gletscherflug Michael und Walter zum Kahiltna Gletscher, von wo aus der Aufstieg über fünf Lager auf 2’200 m (erste Steilstufe), 2'800 m (zweite Steilstufe), 3'353 m (Motorcycle Hill und Windy Corner), 4'350 m (Medical Camp) und 5200 m in Angriff genommen wurde. Michael berichtete von der Taktik mit Zwischenhalten von rund 500 – 600 m Aufstieg pro Tag für eine langsame Akklimatisation und ein frühes Aufbrechen am Morgen, um einen bestehenden Lagerplatz übernehmen zu können. Im unteren Teil verwendeten sie Tourenskis und Schlitten, während die Amerikaner eher auf Schneeschuhe setzten. Ab dem Skidepot stiegen sie mit Steigeisen weiter auf.
Über den Denalipass und das Footballfield wurde der Gipfelaufstieg in Angriff genommen. Nach insgesamt 17 Tagen, für welche die gesamte Ausrüstung samt Verpflegung mitransportiert werden musste, erreichten sie wieder wohlbehalten den Ausgangspunkt und kehrten nach etwas Sightseeing glücklich und doch etwas müde in die Schweiz zurück.
So 31. Aug. 2025
Jöchlikopf- Nädliger 2336 m
Wanderung zum Jöchliturm T4
7.30 Uhr Start in Wildhaus
Aufstieg über Flürentobel, Alp Tesel und Wildhuser Schafbode bis zum Jöchliturm 2336m.
10.00 Uhr Ankunft auf dem Gipfel, traumhafte Rundsicht bei wolkenlosem Himmel.
Weiter über Nädliger Richtung Altmann bis zur Verzweigung zur Zwinglihütte, mit Rast an einem Sonnenhang.
Abstieg zur Zwinglihütte, mit einer Pause auf deren Terasse mit Bier und Kuchen.
Abstieg über Chreialp, Teselalp und Flürentobel.
14.30 Uhr Ankunft Wildhaus.
Karl, Michael und Erich
Wanderung zum Jöchliturm T4
7.30 ...
So 24. Aug. 2025
Piz Morteratsch 3751m
Piz Morteratsch 3751m – Spraunzagrat
Sonntag: Treffpunkt beim Bahnhof Altstätten um 8. Uhr. Dann gings mit dem Zug via Chur und Pontresina bis zum Bahnhof in Morteratsch. Etwas langathmige Fahrt, aber in knapp 4 Stunden trafen wir dort ein. Bei herrlichem Wetter traten wir die kurzweilige Wanderung entlang der Gletschermoräne zur Bovalhütte an. Nach ca. 2 ½ Stunden trafen wir in der SAC Hütte ein und genossen einen feinen Zmittag auf der Hüttenterrasse. Am Sonntagnachmittag herrschte emsiges Treiben vor der Hütte, erst gegen Abend kehrte dann etwas Ruhe ein.
Montag: Habe den Wecker auf eine unvorstellbare Zeit gesetzt: 03.48h… Nach einem schlaftrunkenen Frühstück machten wir uns um ca. 4.30 Uhr auf den Weg zum Spraunzagrat. Zuerst gehts etwas abwärts zur Gletschermoräne und dann rechts weg in Richtung Morteratsch. Wir finden den Weg gut, dank vortäglichem Rekognoszieren. Zuerst weist uns ein Trampelpfad, dann gehts irgendwelchen Spuren den Berg hinauf. Bei Sonnenaufgang um halb sieben haben wir schon etliche Höhenmeter geschafft. Es geht einer schönen Kante entlang, einmal über Firn, sonst immer mehr oder weniger in leichtem Klettergelände (max. 4a) dem Spraunzagrat entlang. Mit den hohen Schuhen muss man manchmal etwas vorsichtig die Tritte aussuchen, im Grossen und Ganzen, mit wenigen Ausnahmen, ist der Fels aber kompakt. Bei angenehmen Temperaturen, besten äusserlichen Verhältnissen, ist dieser Grat ein Genuss! Um die Mittagszeit erreichen wir den Ausstieg und montieren für die letzten Meter die Steigeisen. Immer wieder und insbesondere dann auf dem Gipfel geniessen wir die wunderschöne Aussicht auf Palü, Biancograt und Bernina, welch eine Bergkulisse!
Anschliessend wählten wir den etwas längeren Abstieg via Tschiervahütte und das Rosegg-Tal. Beim Hotel Rosegg charterten wir das Hoteltaxi, welches uns den langen Weg zum Bahnhof Pontresina wesentlich verkürzte. Ein wunderschöner Wochenanfang neigte sich dem Ende zu. Danke den Teilnehmern für die kurzweilige Bergfahrt und das gute Gelingen einer fantastischen Tour!
Sa 9. Aug. 2025
Gross Kärpf 2793m
Um 5.30 Uhr traffen wir uns in Altstätten bei Monduntergang und Morgenrot. Das liess die Vorfreude auf einen Tag mit Kaiserwetter steigen.
Um 7.15 Uhr starteten wir beim Parkplatz in Steinibach, um zur Skihütte Obererbs zu wandern. Leider wurde uns da nicht sehr freundlich ein WC-Halt verwehrt.
Das konnte uns die Laune aber nicht verderben und wir nahmen den Anstieg Richtung Gross Kärpf unter die Füsse. Mit einigen Trinkpausen aufgrund der Hitze erreichten wir schliesslich den Vorbau, wo wir uns für die leichte Kletterei anseilten. Die schnellsten Drei liessen wir davonziehen und sahen sie von da an nur noch von Weitem.
Nach dem Vorbau überquerten wir ein Schuttfeld, bevor wir die Traverse hoch zum Gipfelgrat erreichten. In wunderbarer Kraxelei erklommen wir den Gipfel, wo die anderen bereits das Mittagsschläfchen hinter sich hatten. Bei diesem Wetter war das Warten aber purer Genuss. So konnte auch der Rest der Gruppe noch den Zmittag geniessen.
Auf dem Abstieg konnten wir uns die Abkühlung im Bergsee nicht entgehen lassen, bevor wir über das Blockfeld zurück zum Wanderweg hüpften.
Der Durst zog uns nach Obererbs, wo die Getränkebestellungen kein Ende nehmen wollten. Zu Fuss oder mit dem Bus bewältigten wir schliesslich die letzten Meter bis zum Auto, wo wir nach einem Sprung in den Brunnen die Heimreise antraten.
Sa 2. Aug. 2025
Planurahütte 2940 m (NEU Engadin-Klosters)
Sa 12. Juli 2025
SAC Hüttenhüpfer mit Erika
Ein weiterer SAC-Hüttenhüpfer stand am Wochenende vom 12./13. Juni 2025 auf dem Programm. Der Zug brachte uns am Samstag-Morgen bis nach Sedrun und nach einem Kaffeehalt machten wir uns auf den Weg Richtung Etzlihütte! Kurz vor der Alp Caschle machten wir bei einer Hütte einen Mittagshalt, welche nach Roland und mir benannt wurde! Natürlich mussten wir sofort ein Foto machen! Nach rund 800 hm Aufstieg stiegen wir die mühsam erkämpften Höhenmeter wieder ab ins Via Valtgeva und wanderten der Strem entlang. Ein eindrückliches Tal! Aber ein weiterer Aufstieg zum Chrützlipass stand uns bevor, bevor es wieder hinunter Richtung Etzlital ging. Ein letzter kurzer Aufstieg und wir standen nach rund 6 Std. an unserem Ziel, der Etzlihütte. Rund 1297 hm Aufstieg und 701 hm Abstieg die beeindruckende Bilanz dieses Tages. Ein schöner Hüttenabend in einer vollen Hütte, ein aufmerksames Hüttenteam und ein sensationeller Znacht rundeten den Tag ab. Da die Wetteraussichten für den Sonntag nicht gerade berauschend waren, entschieden wir uns für den Abstieg nach Bristen. Zwei kurze Regenschauer zeigten uns, dass wir richtig entschieden hatten. In Bristen angekommen, war das einzige Restaurant natürlich geschlossen. Die Wirtin hat uns aber gesehen und zu unserer grossen Freude öffnete sie uns die Tür und hiess uns willkommen. So konnten wir unseren Apéro nehmen und auf den Bus warten, der uns nach Erstfeld brachte. Der Zug fuhr uns dann sicher wieder nach Altstätten. Der SAC-Hüttenhüpfer hat sich gelohnt! Mit dabei waren Roland Städler, Helena Sonderegger und Anja Kirzdörfer.
Sa 12. Juli 2025
Melchsee-Frutt-Barglen
Am Samstag frühmorgens fuhren wir nach Sarnen und dann links hoch zu Talstation der Melchsee-Frutt Bergbahn. Mit dem Verkehr gings gut und das Wetter zeigt sich von der besten Seite. Nach 2-stündigem Anstieg erreichten wir die Routen an der Barglen. Beste Aussicht auf Titlis, Engstlensee, Tannalpsee und Melchsee. Auch der imposante Bartgeiger hatte gefallen an den steilen Wänden der Barglen und zog seine Kreise in der Thermik über uns. Kurz was zwischen die Zähne und dann ab an den rauhen Felsen. Die Route bot uns steile Wandkletterei an Querleisten und scharfen Tropflöchern und einige Quergänge. Sechs Seillängen später hatten wir das Ende ereicht und mit dreimaligem Abseilen kamen wir zurück an den Einstieg. Ca. einstündiger Abstieg zur Tannalp, wo wir übernachteten. Tolle Unterkunft, sogar mit Duschmöglichkeit und Handtücher auf den Zimmer. Nach einem feinen Znacht schmiedeten wir Pläne für den Sonntag.
Für Sonntag hatte der Wetterbericht eher schlecht, aber wir wollten nochmals an der Barglen klettern. 7.00h ausgiebiges Frühstück, 8.00h leichter Regen vor der Tür. So beschlossen wir eine kleine Wanderung (Notfallwanderung) zum Engstlensee zu machen, mit der Hoffnung, dass wenn wir nach 2h zurückkommen es doch noch ein paar Klettermeter gibt. Das Wetter wusste nicht was es wollte, mal auf , mal wieder Regen. So machten wir uns auf den Rückweg Richtung Bergbahn dem Felsband entlang, wo es an die 200 Ein-Zweiseilängen Routen gibt. Dort fanden wir trockenen Fels und so kamen wir doch noch zum Klettern. Fels und Absicherung waren perfekt und die Sonne zeigte sich auch mehr, je länger der Tag dauerte.
Um ca. 17.00h machten wir uns nach dem Durstlöschen auf den Heimweg. Ein tolles Wochenende in einem für uns unbekannten Gebiet, mit tollen Leuten und rauhen Fels ging zu Ende.
Do 3. Juli 2025
Höck - Referat Alpine Einsatzgruppe der KaPo SG
Hans Koller begrüsste 23 Sektionsmitglieder zum Höck im STARKraum, bei der Firma Stark AG in Altstätten. Nach den neusten Informationen aus dem Zentralvorstand, hielt Daniel Forrer, Mitglied der Alpinen Einatzgruppe der St. Galler Kantonspolizei ein spannendes Referat über die Tätigkeit der 12 Polizistinnen und Polizisten, die bei Ereignissen im Berggebiet und unwegsamem Gelände zum Einsatz kommen.
So 29. Jun. 2025
Weisskugel 3738 m
Der erste Tag begann mit der Anreise ins malerische Matschertal im Südtirol von dem aus wir den Aufstieg zur Oberetteshütte in Angriff nahmen. Unterwegs gab es eine kurzes Picknick im Wald auf steinernen Sitzgelegenheiten. Die Hütte erreichten wir am Nachmittag – dann hiess es erstmals den Rucksack etwas leichter zu machen um nur mit dem Nötigsten für den Gipfeltag ausgerüstet zu sein.
Dieser begann dann um 04:00 morgens mit einem leichten Frühstück, Stirnlampen und dem Wetterbericht über mögliche Gewitter am Nachmittag im Kopf. In der nächtlichen Stille ging es zuerst über eine von Schafen bewachte Hochalm, danach in der Morgendämmerung über steiniges, steiles Gelände über ein Joch in Richtung des Matscher Ferners. Die Hälfte der bereits gewonnenen Höhenmeter mussten wir nochmals aufgeben, dafür wurden wir mit schönem Blockgelände und Gletscherseen belohnt. Nach ca. 1.5 Stunden hiess es dann die Steigeisen anzuziehen und die schneefreie Gletscherzunge rauf zu laufen. Ein paar wenige Spalten in diesem Bereich bedeuteten keine Schwierigkeiten, da diese wenig breit und gut sichtbar waren – somit war eine zeitsparende, gerade Route möglich. Steil und flach wechselten sich hier laufend ab und der Gletscher war mehr und mehr mit Schnee bedeckt, leider wurde die Sicht immer schlechter weil immer wieder Wolken vom Westen her den Gletscher benebelten, auch der Wind frischte mehr und mehr auf. So vergingen die Stunden bis wir den letzten steilen Anstieg vor dem Gipfelgrat erreichten – das Matscher Wandl. Auch dieses stellte, durch die ausreichend vorhandene Schneedecke, kein Problem dar und ein paar Kehren später waren unsere drei Seilschaften oben angekommen.
Beim letzten Abschnitt wurde dann unsere Mühe mit deutlich besser werdendem Wetter belohnt und wir konnten eine gute Sicht auf den Gipfelgrat und sogar das Gipfelkreuz erhaschen. Nach einer kurzen Trinkpause ging es dann ohne Steigeisen in die Wand und eine knappe halbe Stunde später konnten wir dann den atemberaubenden Ausblick von der 3738m hohen Weisskugel geniessen. Kurz nach 10:00 machten wir uns dann wieder auf den Weg nach unten – diesmal mit zügigen Schritten und etwas Sonnenschein im Gesicht ging der Weg über den Gletscher deutlich schneller. Mittagessen gab es dann am Gletschersee und um Punkt 13:00 erreichten wir präzise wie geplant wieder die Oberetteshütte. Bei Apfelstrudel oder Kaiserschmarren und ein paar kühlen Getränken gönnten wir uns noch eine Pause sowie Nachbesprechung innerhalb der Gruppe und mit dem ausgesprochen netten Hüttenwirt bevor wir uns auf die letzte Etappe zurück zum Alphotel Glieshof machten.
Eine wunderschöne Tour über zwei Tage in einem sehr ruhigen Teil der Alpen, die alles beinhaltet, was das Herz eines Alpinisten begehrt.
Teilnehmer: Markus, Thomas, Jan, Caroline, Marcel, Lino, Kim Daniel, Samuel, Michael
Tourenbericht von: Michael Siller
Mi 18. Jun. 2025
Fyrobed Klettern Koblach
Bei heissen sommerlichen Temperaturen fuhren wir nach Koblach, in gedanken schon am schwitzen und von den Griffen zu rutschen. Doch die Wand präsentierte sich schön im Schatten. Zu dritt genossen wir die verschiedenen Routen und zum Abschluss ein kühles Bier im Biergarten der Harmonie.
Fr 13. Jun. 2025
Bodensee-Lauf (Rebstein - Rorschach)
Am frühen Abend starten wir den Lauf in Rebstein. Es ist erdrückend schwül im Rheintal und so müssen wir unsere Geschwindigkeit bergauf anpassen. Grösstenteils im Wald laufen bergauf Richtung St. Anton. Oben angekommen, belohnt uns der St. Anton mit einem weiten Blick über das Rheintal bis weit nach Liechtenstein und in die Bündner Berge. Der erste große Anstieg ist geschafft, doch der Weg ist noch lang. Es folgt ein hügeliger Abschnitt durch saftige Wiesen und entlang von Waldrändern, immer wieder mit kurzen knackigen Anstiegen und rasanten Downhills – Trailrunning in seiner schönsten Form.
Wir erreichen Heiden, das charmante Biedermeierdorf mit historischem Flair. Von hier geht es weiter auf einem abwechslungsreichen Weg zur spektakulären Hängebrücke bei Grub. Nach dem kurzen Nervenkitzel meistern wir den letzten Aufstieg auf den Fünfländerblick. Ein perfekter Ort für eine kurze Pause, um die Aussicht und die kühleren Temperaturen zu genießen.
Dann beginnt der letzte Abschnitt: ein langer Downhill Richtung Rorschach. Die Beine sind müde, der Weg ist teilweise steil, aber die Vorfreude auf das Ziel treibt uns hinunter. Unten in Rorschach angekommen, führt der Trail direkt zum Seeufer. Und was gibt es Schöneres, als nach einem schweißtreibenden Lauf die Schuhe auszuziehen und in den Bodensee zu springen?
Mi 11. Jun. 2025
Fyrobed Klettern Äescher
Nach Fyrobet machten Markus, Christian und ich uns auf zur Füesslerkante am Äscher. Trotz 30 °C im Tal fanden wir an der schattigen Kante ideale Bedingungen vor – angenehm kühl und windstill.
Die Route präsentierte sich mit gutgriffiger, steiler Kletterei über drei Seillängen. Mit jedem Meter stieg die Vorfreude auf den Ausstieg, doch die letzte Boulderstelle und die Legeföhren wollen zuerst überwunden sein;)
Oben angekommen, genossen wir Zimtschnecken und kühles Bier, während die Sonne langsam unterging. Rauch aus Kanada und feiner Saharastaub tauchten den Himmel in ein surreal rötliches Licht – ein fast unwirklicher Anblick. Der Abstieg führte uns durch die eindrückliche Höhle, vorbei am Gasthaus Aescher Wildkirchli.
Auf der Heimfahrt verabschiedeten uns zwei Füchse, die still über die Strasse huschten – ein stimmiger Abschluss für eine rundum gelungene Abendtour, vielen Dank euch;)
So 18. Mai 2025
Brüggler (neues Datum)
Als der Wecker klingelte, regnete es noch. Ich war kurz davor um die Tour abzusagen. Doch den mutigen gehört die Welt. Je näher wir den Glanerland kamen, desto besser wurde das Wetter. Der Parkplatz war schon ziehmlich voll und überall krochen Leute aus den Zelten oder Campern. Maron und ich packten den Rucksack und liefen zur Wand hoch. Wir kletterten die Routen Feuerwasser und Spreizrinne in tollen Wasserrillenkalk. Um ca. 16.00h ging es zurück zum Auto. Es war frisch genug zum Klettern, doch zwischendurch bekamen wir doch noch ein paar wärmende Sonnenstrahlen ab und es blieb den ganzen Tag trocken. Hätten ich am Morgen nicht gedacht. War immer wieder schön.
Teilnehmer: Maron Kolb, Martin Kapferer
Als der Wecker klingelte, regnete es noch. Ich ...
Mi 14. Mai 2025
Fyrobed Klettern Oberriet
Zu zweit kletternten wir bei angenehmen Temperaturen an den glatten Kalkplatten am Plattner.
Teilnhemer: David Jung, Martin Kapferer
Zu zweit kletternten wir bei angenehmen Tempera ...
Sa 3. Mai 2025
Frühlingsbiketour
Da die Wettervorhersagen für den Vormittag nicht so berauschend waren, starteten die zwei “unentwegten” Teilnehmer erst am Mittag auf eine Runde in der näheren Umgebung. Vom Hinterforst über den Harder Wald, Wogalp zum Kapeli Bildstein. Über verschlungene, schon fast vergessene, Trails nach Eggerstanden. Dann ging es wieder hoch zum unteren Hirschberg nach Gais. Vom Schwärbig fanden wir, auch für uns, neue Wege nach Altstätten. Natürlich durfte die Einkehr im Restaurant Tübli nicht fehlen. Immer wieder tropfte es, aber der Regen prasselte erst herunter, als wir dann wieder im Hinterforst zurückkehrten. Die Tour dauerte mit Pausen knapp fünf Stunden. Dabei legten wir rund 35 km und 1300 Hm zurück. Dank an Hampi, dass er mich begleitete.
Do 1. Mai 2025
Höck-Referat Adrian Kölbener "Riverrafting in Alas
Adrian Kölbener begeisterte die Höchbesucher am 1. Mai mit einem spannenden Referat zum Thema Riverrafting im Gebiet Tatshenshini & Alsek, Alaska. In sechs Tagen führte die Tour über 250 km auf dem Fluss aus einer Hochebene, vorbei an inposanten Gebirgen und Gletschern, gegen welche der Aletschgletscher zu einem richtigen Zwerg verkommt, an die Küste. Die Reisegruppe aus acht Personen und fünf Guides führte auf drei Booten alles für die Reise notwendige Material mit, da sie durch vollkommen unberührtes Gebiet führte. Packend berichtete er von den vielen Herausforderungen wie an der wilden Küste einen Landeplatz für die Übernachtung zu finden und den notwendigen Vorkehrungen, die wegen den heimischen Grizzlybären getroffen werden mussten. Adrian illustrierte den Vortrag mit einer Vielzahl an eindrücklichen Fotos aus einer Landschaft, die besonders im frühen Flussverlauf eine nicht abzustreitende Ähnlichkeit zum St. Galler Rheintal aufweist – einfach unbebaut.
Sa 22. März 2025
Piz Beverin 2998 m / NEU Schollberg 2570 m
Aufgrund der schwierigen Schnee- und Föhnlage entschieden wir, unser Glück in St. Antönien zu versuchen. Ohne das genaue Ziel zu kennen, gingen wir ca. um 7.00 Uhr Richtung Partenen los. Nach einer ersten Trinkpause ging es zum Balmenlaub und Tälli hoch. Wir mussten über vercharrete Hänge hochsteigen, was nicht immer einfach war. Für eine Person hinter uns schien jedoch alles leicht. Wir machten Marion aus und wechselten ein paar Worte. Dann düste sie im Eiltempo weiter. Wir entschieden uns, als erstes den Schollberg mit dem vielversprechenden Silbertälli zu versuchen. Tina blieb am Fusse des Tälli zurück, um sich in die Sonne zu legen, der Rest der Gruppe nahm den Aufstieg zum Gipfel in Angriff, der mittlerweile schon komplett in der Sonne lag. Es wurde richtig warm bis wir am Skidepot ankamen, wo uns Marion und ihre Truppe empfingen und ein paar tolle Fotos von uns schossen. Zu Fuss stapften wir auf dem schmalen Grat zum Gipfel und freuten uns über die gelungene Wahl und die hervorragende Aussicht. Trotz grosser Windmeldung ging bei uns kein Lüftchen. Es war herrlich. Nach der Abfahrt zurück zu Tina genossen wir unseren Zmittag aus dem Rucksack an der Sonne. Ein Teil der Gruppe hatte noch nicht genug, weshalb wir nach einem schönen Pulverhang ausschau hielten. Zwei machten sich an den Heimweg, vier erklommen einen unverspurten Nordhang im Silbertälli, wo wir perfekten Schnee vermuteten. Obwohl just im Augenblick der Abfahrt Wolken aufzogen, konnten wir die Schwünge einigermassen geniessen, entschieden uns dann aber auch für den Heimweg. Etwas ruppig ging es zurück nach Partenen, wo wir im Gasthaus Sulzfluh noch einen kühlen Tropfen genossen. Dem Strässchen entlang und mit etwas Stockeinsatz ging es zurück zum Parkplatz, wo wir nach 12km und 1100hm glücklich ins Auto stiegen. Ein durchaus gelungener Tourentag :)
Mo 10. März 2025
Skitourentage Zuoz
Skitourentage Zuoz von Montag - Freitag (10. - 14. März 2025)
12 TeilnehmerInnen: Tourenleiter Gilbert Hutter & Roland Schönauer
Hanna Hutter, Helena Sonderegger; Martha Reichmuth; Sonja Tiziani; Irene Schick; Mägi & Armin Eichmann; Thomas Oesch; Jürg Sonderegger; Christof Baumgartner
Gesamtschau:
Geruhsame Fahrt mit der Bahn via Vereina nach Zuoz, schwerbepackt oder mit Rollkoffer hinauf ins Dorfzentrum zum altehrwürdigen Hotel Klarer, wo wir fein riechende Arvenzimmer beziehen konnten. In angenehmen Räumen durften wir jeweils um 07.30 ein üppiges Morgenbuffet und um 06.30 ein feines viergängiges Abend geniessen. Peter Rosenberg hat uns diese schöne Unterkunft mit feinem Essen und netter Bedienung gebucht – ihm gebührt wiederum unser grosser Dank!!!
Wetter: Die Wetterprognosen liessen Schlimmeres befürchten, vor allem gegen Ende der Woche, wir konnten dann aber doch jeden Tag etwas Schönes unternehmen und fanden immer wieder lokale blaue Wolkenlöcher.
Schnee: Die Südhänge trafen wir bis weit hinauf beinahe schneefrei an und erlaubten so nur eine Abfahrt auf den präparierten Pisten, auf der anderen Talseite lag aber genügend und oft auch pulvriger Schnee und konnten wir bei allen drei Touren problemlos bis ins Tal abfahren, Schlusspunkt gerade vor der Beiz mit dem wohlverdienten Bier😉
Lawinensituation: Die fast durchwegs geringe Lawinengefahr erlaubte uns das Befahren auch unberührter und steiler Hänge.
Teilnehmer: Wieder kam eine tolle, aufgestellte Gruppe zusammen, in der viel gelacht und geplaudert, diskutiert und angestossen wurde – herzlichen Dank nochmals allen für die vielen bereichernden Stunden😊
Tagesziele:
Montag: Piz Arpiglia (2765 m) – auf Waldweg langsam ansteigend bis auf die Alp, dichter Nebel und schlechte Sicht; Gruppe teilt sich: die einen fahren ab zum Bier, die andern steigen über Kuppe bis fast zum Gipfel auf; Abfahrt zuerst bei diffusem Licht, dann klart es auf; Apero im Crush Alva
Dienstag: Piz Uter (2907 m) – zuerst gleicher Anstieg, dann hinein in ein schönes Tal bis hinauf zur Furca; Harscheisen für die oberste Partie nötig; oben schöne unberührte Hänge, aber rascher Wechsel der Schneeart und der Lichtverhältnisse erfordert grosse Aufmerksamkeit
Mittwoch: Es-cha-Hütte – da Schlechtwetter angesagt ist, führt uns Roland via Es-cha-Alp auf die «Hütte mit dem feinen Kuchen»; Start verspätet sich wegen Bundesratswahl; geniessen lange Suppen und Kuchen, was sich aber später auf der längeren Querung hinüber zum Skilift mit einem eindrücklichen Furzwettbewerb unserer Frauen rächt😉; erstaunlich gute Abfahrt zum Lift und weiter auf den Pisten
Donnerstag: Piz Murtiröl (2660 m) – mit Bus nach S-chanf und lange auf einem Waldweg bei bezauberndem Schneefall bis zu einem beeindruckenden Lawinenzug, den es zu queren gilt; ab dort gehen wir zu acht weiter und meistern die herausfordernde Steilstufe bei glücklicherweise aufklarendem Wetter; windige Gipfelumarmungen und zuerst schlechte Sicht, dann aber wunderbare Pulverschneehänge; Zusammentreffen der beiden Gruppen im Tal genau vor der Beiz
Freitag: Bever – da für diesen Tag das schlechteste Tourenwetter angesagt wird, führt uns Thomas auf einer langen Wanderung entlang dem Inn via Madulain und La Punt nach Bever und gibt uns interessante Einblicke in seine Arbeit; Bus nach Zuoz und Bahn heim
So 9. März 2025
Isisizer Rosswis 2333 m
Mit geschulterten Skier starteten wir vom Berghaus Malbun, bei schönstem Wetter. Nach ca. fünf Minuten fanden wir genügend Schnee, um die Skier anzuschnallen. Wegen dem stärker werdenden Föhn suchte ich die sonnigen, kleineren Mulden für den Weg zum Glannahüttli. Dort beruhigte sich der Wind. In Absprache mit den Teilnehmer/innen änderte ich das Tagesziel. Neu zog es uns hoch zum Fulfirst- Sattel ca. 2315 m. Oben angelangt genossen wir die Mittagspause sowie die super Rundsicht. Für die Abfahrt suchte wir erst die schattigen dann die sulzigen Hänge. Unterhalb des Glanna- Täli ärgerte uns der Föhn nochmals kurz. Mit Freude zogen wir die Schwünge über den Frühlingsschnee und kehrten zum Abschluss im Berghaus ein. Teilnehmer: Nicole und Marlon vom SAC Kamor, Christos von SAC St. Gallen, Sandra, Vera, Christoph und Roland.
Sa 8. März 2025
Skitouren Sedrun
- Tag: öV-Anreise ab Altstätten nach Disentis. Bevor uns das Alpentaxi nach Mutschnengia brachte, deponierten wir unser Gepäck am Bahnhofschalter. Auf den ersten 200Hm schulterten wir unsere Skier, bevor wir in Stagias den ersten Schnee antrafen. Über Tegia Nova, Plaun Grond erreichten wir nach rund 4 Std und 1200 Hm den Gipfel des Piz Pazzola. Es blies ein recht kräftiger Föhn, welcher uns rasch in die Abfahrtsspur im windgeschützten Nordhang “trieb”. Dort überraschten uns die immer noch guten Schneeverhältnisse. Je tiefer wir uns befanden, desto grüner wurde es. Auf ca 1400 m Höhe war es endgültig fertig… nach einem kurzen Fussmarsch standen wir vor dem bestellten Alpentaxi, welches und wieder nach Disentis zurückfuhr. Dort bestiegen wir den Zug der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MBG). Sie wird uns in den kommenden Tagen noch ein paar Mal gute Dienste leisten… In Sedrun übernachteten wir im Hotel la Cruna. Wie dann in den weiteren Tagen genossen wir dann die sehr feine Küche und die wohl assortierte Weinkarte.
- Tag: Obwohl es Sonntag war, und wir darum sicherlich nicht alleine unterwegs sein würden, entschlossen wir uns aufgrund der schlechter werdenden Wetterprognosen heute den Pazolastock zu besteigen. Mit der MGB fuhren wir auf den Oberalppass. Wiederum mit “Windunterstützung” bestiegen wir in rund 2 ½ h den Gipfel (700 Hm). Trotzdem wir im Aufstieg immer von Skitourengängerinnen und gänger umgeben waren, fuhren wir (auf einmal?) alleine über Nurschalas Grondas in südöstlicher Richtung nach Milez ab. Auch hier überraschten uns die immer noch guten Schneeverhältnisse. Auf der Passstrasse erreichten wir Tschamut. Ab dort fuhren wir mit der MGB wieder nach Sedrun zurück. Da die Tour doch eher kurz war, genossen einige von uns am Nachmittag das Wellnessangebot im Hotel.
- Tag: Wie erwartet verschlechterte sich über Nacht das Wetter. Vielleicht gab es ja in den höheren Lagen Schnee? Am Nachmittag sollte es dann aber besser sein. Dies veranlasste uns, mit der MGB nach Nätschen zu fahren und auf der Passstrasse nach Andermatt zu kurven. Nach einem Spaziergang durch das Dorf und Mittagessen im Bahnhofbuffet besserte sich wie erwartet das Wetter. Wir konnten sogar die Sonne sehen… Darum nahmen wir wie geplant wieder die Bahn auf die Passhöhe und stiegen auf der Nordseite des Pazolastock bis zu einer Scharte auf 2400 m Höhe auf. Heute waren wir alleine unterwegs und wir konnten unsere eigenen Spuren ziehen.
- Tag: Da der Schnee in den tieferen Lagen immer weniger wird nahmen wir auch am letzten Tag die MGB, um in die schneereicheren Regionen zu gelangen. Ab dem Oberalppass fuhren wir bis nach Milez hinab. Fort fellten wir auf und stiegen über die Camona da Maighels auf den Piz Cavradi 2614 m auf. Dabei überwanden wir 800 hm. (rund 3 Std Marschzeit). Auf der Abfahrt genossen wir die feine Suppe in der Maighelshütte, bevor wir in Tschamut wieder die MGB nach Sedrun bestiegen. Nach einem Zwischenhalt, um das Gepäck abzuholen, fuhren wir anschliessend ins Rheintal zurück
Im Kreise einer kleinen, aber feinen Gruppe durften wir vier tolle und abwechslungsreiche Skitouren geniessen. Dazu trugen das gute Essen, die feinen Weine, spannende Gespräche und die guten öV-Verbindungen bei.
Do 6. März 2025
Höck-Knotenabend
Rechtzeitig auf die mit den steigenden Temperaturen beginnende Klettersaison begrüsste Gian-Marco Hutter die anwesenden Sektionsmitglieder zum Knotenabend-Höck. Nach einigen Informationen aus dem Zentralverband wandten sich die Anwesenden unter Gian-Marcos fachkundiger Anleitung dem fleissigen Üben der verschiedenen Seilknoten zu. Gian-Marco erläuterte den jeweiligen Verwendungszweck, die Vor- und Nachteile und die zur Verfügung stehenden Alternativen. Es wurden hunderte Knoten geknüpft und wieder geöffnet und beim anschliessenden gemütlichen Beisammensein waren sich alle einig: “Wir sind knotentechnisch bestens für die Klettersaison gerüstet.”
So 2. März 2025
Skitour nach Verhältnissen 1800 hm
Östliche Eisentalerspitze 2751m mit Zusatz Aufstieg zur mittleren Eisentalerspitze
Von Langen am Arberg starteten wir um 6.30 auf dem Forstweg, wo anfangs einige kurze Tragestellen zu überwinden waren. Den steilen Anstieg durch die Büsche haben wir mit einer frischen Spur bewältigt. Danach stiegen wir teilweise sehr steil zur östlichen Eisentälerspitze auf und erreichten nach nicht ganz 5 Stunden den Gipgel.
Voller Überraschung trafen bei Aufbruch auch noch Marion und Markus ein. Sie hatten am Vortag die westlichen Eisentalerspitze gespurt. Weil die Bedingungen so gut waren, kehrten sie erneut in das gleiche Gebiet zurück.
Die erste Abfahrt bot uns 700 Höhenmeter besten Pulverschnees – ein echtes Highlight! Anschließend entschieden wir uns für einen weiteren Anstieg in Richtung mittlere Eisentälerspitze bis auf 2400m.
Auch die zweite Abfahrt war nochmals ein voller Genuss. Die Kapfzone durch die Büsche war problemlos zu fahren, und die lange Forststraße zurück nach Langen problemlos mit 4 Tragestellen.
Fazit:
Eine rundum gelungene Tour mit perfektem Schnee, schönen Anstiegen und traumhaften Abfahrten. Die Bedingungen waren durchgehend sehr gut, und die Route bot sowohl landschaftlich als auch skifahrerisch tolle Erlebnisse. Insgesamt 7,5 Stunden, 22 km und 2000 HM. 4 Personen: Hampi, David mit Splitt-Bord, Christoph und TL René
So 23. Feb. 2025
Hohe Matona 1998 m
Wir startete beim Laterns Bad Parkplatz bei “Plusgraden” und bewölktem Himmel. Der Aufstieg erfolgte via Gäfner Wald, Gävis Alpe über den Rücken zum Hochklüsle und weiter zum Schidepot der hohen Matona. Dort machten wir Mittagsrast im Nebel. Für den Retourweg wählte ich die Querung unter dem Hochklüsle zum Gäfner Wald. Nach einem Blick zurück zur (jetzt Nebelfreien) Matona kurften wir runter zum Bach. Wohlbehalten erreichten wir die Autos und machten einen Schlusshalt im “Bädle”.
Sa 22. Feb. 2025
Konditionsskitour 2000 hm+
Mehrgipfeltour ab Furna – Fadeuer, Stelli, Höchstelli, Furner Rothorn, Hochwang, Falsch, Laubenzug, Wannenspitz
Am frühen Morgen trafen wir uns an verschiedenen Punkten entlang der Route – 06:30 in Oberriet, 06:40 in Haag und 06:45 in Buchs, wo wir Jan am Bahnhof abholten. Dank Karl, der uns mit seinem Bus chauffierte, erreichten wir komfortabel unser Ziel: Furna/Hinterberg, von wo aus wir gegen 08:00 Uhr zu unserer langen Konditionstour aufbrachen.
Die Route führte uns über eine Gipfelkette mit insgesamt 2000 Höhenmetern und 20 Kilometern Distanz – eine perfekte Herausforderung für alle, die ihre Ausdauer testen wollten. Der erste Abschnitt zum Fadeuer, Stelle und Höchstelli war begleitet von schönen Wolkenstimmungen. Je weiter wir Richtung Furner Rothorn und Hochwang kamen, desto stärker wurde der Wind. 30km/h Kapuzenmessung. Es gab aber auch Kapuzen, die massen 50km/h… Die Gipfelrast verlegten wir darum kurzum auf weiter unten und freuten uns auf die tolle Abfahrt Richtung “Falsch”. Die Schneeverhältnisse waren gut, doch die oberste Schicht wurde vom Föhn am Vortag etwas aufgewärmt. Zum Glück war sie immer noch weich und liess sich gut durchfahren. Eine Wohltat war dann auch die Windstille in diesem verborgenen Tal: So dass die Mittagsrast sehr ausgedehnt und gemütlich wurde.
Auf dem letzten Anstieg zum Wannenspitz hatte man meinen können, es wäre schon Frühling – immer wieder gabe es apere Stellen. Umso überraschender war dann die vergleichsweise tiefgelegene Nordabfahrt vom Wannenspitz nach Hinterberg: Pulver wow! Die finale Abfahrt zurück nach Furna war ein würdiger Abschluss dieser eindrücklichen Tour.
Fazit: Eine Minimalisten-2000hm-Plus-Tour (2049hm) mit einer großartigen Gruppe und einem gelungenem Mix mit abwechselnden Aufstiegen und lohnenden Abfahrten.
Teilnehmende: René, Hampi, Markus, Karl (Gast), Jan (Gast), Marion
Falls du noch Anpassungen möchtest, lass es mich wissen! 😊
Mehrgipfeltour ab Furna – Fadeuer, Stelli ...
Di 18. Feb. 2025
Abendskitour
Die große Frage vor unserer Abendskitour lautete: Kam nochmals Schnee bis in die Niederungen oder nicht? Je tiefer der Schnee, desto schneller erreicht man den Startpunkt nach Feierabend. Zwar bescherte uns Petrus noch eine kleine Portion Neuschnee, doch in den tieferen Lagen blieb dieser leider nicht lange liegen.
Unsere Tour sollte uns auf den Hurst führen. Geplant war zu fünft loszugehen, doch krankheitsbedingt mussten Markus und David absagen, und Christoph war zu sehr in die Arbeit vertieft. So blieben nur noch Matteo und ich. Wir trafen uns in Sevelen und fuhren den Sevelerberg hinauf – bis dorthin, wo der Schnee begann, oder besser gesagt, soweit wir mit dem Auto kamen. Auf 1123 m war Schluss, und wir starteten unsere Tour.
Unter uns lag eine feine Nebeldecke, während wir langsam in die Nacht hinein aufstiegen. Erst oberhalb der Alp Arina benötigten wir unsere Stirnlampen, denn zuvor spendete das letzte Tageslicht noch genug Orientierung.
Am Gipfel des Hurst angekommen, erwartete uns eine besondere Stimmung: absolute Dunkelheit und Ruhe. Kein Mond zeigte sich am Himmel, und die Lichter aus dem Tal waren durch die dichte Nebeldecke abgeschirmt. So finster war es wohl noch nie auf einer Abendskitour. Matteo, für den Deutsch nicht die Muttersprache ist, verstand mich dennoch bestens, als ich meinte: "s'isch dunkl wia-n-inara Kuah".
Die Schneeverhältnisse waren durchmischt: oben etwas windbearbeitet, in der Mitte pulvrig, und weiter unten zunehmend spärlicher. Dennoch genossen wir unser abendliches Intermezzo in vollen Zügen. Müde, aber zufrieden, kehrten wir nach einer gelungenen Tour zurück ins Tal.
Fazit: Eine kleine, aber feine Tour mit einzigartiger Atmosphäre.
Die große Frage vor unserer Abendskitour ...
So 16. Feb. 2025
Skitour nach Verhältnissen 1600 hm
Gerenspitze 1871m / Hochraukopf 1975m
Die Tour startete um 07:20 Uhr in Bad Laterns. Der Aufstieg zur Gerenspitze (1871m) war gut gespurt und wir erreichten um 09:15 Uhr unseren ersten Gipfel. In der Abfahrt fanden wir noch einige unverspurte Hänge zur Staffelalp (1250m) im besten Powder.
Von dort aus begann der Aufstieg auf den Hochraukopf (1975m), welchen wir um 12:00 Uhr erreichten. Die Abfahrt in Richtung Sünsalp war steil und der Powder war noch besser als bei der ersten Abfahrt von der Gerenspitze.
Ein kurzer dritter Aufstieg führte uns zur Gävisalp, bevor wir die letzte Abfahrt zurück nach Bad Laterns antraten. Die Tour endete mit einer gemütlichen Einkehr im Bädle um 15:00 Uhr, wo wir uns von den 1600 Höhenmetern erholen konnten. Eine sehr schöne Tour in der Region.