Aktivitäten
Sa 28. Feb. 2026
Isisizer Rosswis 2333 m
Bei leichten Plusgraden und sonnigem Wetter steigen wir zum Isitzergrat hoch. Ohne Felle bewältigen wir die Schräg- Abfahrt um diese unten wieder aufzukleben. Auch die Harscheisen werden hier aufgesteckt. So erreichen wir nach ca. 3 ¼ Stunden das Rosswis- Kreuz. Die Gipfelrast geniessen wir bei weiterhin schönem Wetter. Die Abfahrt geniessen wir auf den manchmal harten aber immer öfter aufgesulzten Hängen. Den Abschluss machten wir im Garten des Berghauses. Dabei waren: Alexandrra, Andrea, Gabriela, Helena, Otto, Reto und der Leiter Roland.
Sa 21. Feb. 2026
Biwakskitour
Am Samstag um 2 Uhr trafen wir uns in Unterterzen mit dem Ziel, die Bahn auf den Maschgenkamm zu nehmen, um uns ein Biwak in der Nähe der Alp Fursch einzurichten. Dort lernten wir aber, dass die Bahnen wegen Wind überhaupt nicht mehr in die Höhe fuhren. Nach kurzem Umplanen in der Gondel zum Tannenboden entschieden wir uns für einen Übernachtungsplatz auf einem kleinen bewaldeten Hügel mitten im Skigebiet, wobei es in den Flumserbergen nicht viel Auswahl gab an Orten, an denen man in der Nacht nicht mit Dynamit weggesprengt wird. Wir hatten gerade noch genug Höhenmeter gemacht, um es in den Schneefall statt in den Regen zu schaffen, um unser Tarp in den Bäumen zu installieren und einen gemütlichen Znachtplatz zu schaffen. Da die Temperaturen extrem mild waren und es auch nicht genug Schnee für richtige Schneehöhlen gab, reichte es, ein paar Windmauern zu schaufeln, was uns dann noch Zeit gab, um eine Schanze für ein paar Sprünge zu bauen, um den Hunger noch zu verstärken und das Fondue noch mehr zu geniessen. In der Nacht durften wir einen Sternenhimmel und Lawinensprengungsfeuerwerk bestaunen und schliefen so lange aus, dass die Tagwache erst startete, als wir schon die ersten Skifahrer hörten.
Am Sonntag führten wir dann doch noch die geplante Skitour durch, nachdem wir die Bahn nach oben genommen hatten. Über die Alp Fursch ging es hinauf zum Nebengipfel des Erdisgulmen. Wegen Lawinenwarnstufe Gross war die Spurwahl sehr defensiv. Warnzeichen gab es ausser fernen Lawinenkegeln keine und auch ein ECT gab ein stabiles Bild ab, das in unserer Exposition die grosse Lawinengefahr nicht bestätigte. Die Abfahrt hatte schon eher viel Sonne erwischt, war aber immer noch wunderschön zu fahren. Nach etwas Linzertorte ging es, gezogen vom Schneetöfftaxi, zurück ins Skigebiet und nach kurzem Fellaufstieg zur Abfahrt über das Skigebiet.
So 8. Feb. 2026
Piz Beverin 2998 m
Pünktlich erreichten wir Weisstannen Oberdorf mit dem Bus und starteten kurz vor halb acht in einen prachtvollen Tourentag. Zu Fuss ging es bis zum hinteren Parkplatz und anschliessend mit den Ski die lange Alpstrasse hinauf. Unterwegs trafen wir auf bekannte Gesichter die an uns verbeieilten allen voraus Marion ;)
Die Belohnung für die Ausdauer folgte prompt ab einer Höhe von ca. 1700 m ü. M.. Hier änderte sich das Gelände und der steile Nordhang präsentierte sich in guten Pulverschnee. Bei sehr stabilen Verhältnissen und ungetrübtem Sonnenschein spurten wir in stetigen Kehren der Höhe entgegen, bis wir schliesslich den Gipfel auf 2391 m erreichten.
Das Panorama war grandios und die anschliessende Abfahrt durch den unerwartet sehr guten Nordhang ein absoluter Genuss. Das Hinausgleiten auf der Alpstrasse oder besser gesagt dem Eiskamal bildete der Abschluss einer abwechslungsreichen Tour. Dank der tollen Truppe waren wir bereits um 13 Uhr zurück im Dorf und konnten den restlichen Sonntag geniessen.
Teilnehmer: Christoph, Hansruedi, David und Marlon.
Mo 2. Feb. 2026
Vollmondskitour
Eine Woche vor der Tour begann die Zitterpartie um die Durchführung der Vollmondtour: Die letzten Niederschläge lagen weit zurück und waren nicht gerade ergiebig. Doch die prognostizierten Schneefälle liessen hoffen – und die Wünsche wurden schliesslich erfüllt. Das Wochenende war für viele Tüüreler eines der schönsten der Saison, und für die Tour am Montag schien nun alles perfekt zu werden.
Doch dann kündigte sich der Föhn an und liess uns erneut zittern. Die Frage war: Wann würde er kommen – und mit welcher Wucht? Sicherheitshalber verlegten wir den Start der Tour um eine halbe Stunde nach vorne und trafen uns bereits um 17:00 Uhr in Oberriet. Nach 45 Minuten Fahrt durch den Feierabendverkehr erreichten wir das Laternser Bädle, das perfekt im Windschatten des Föhns liegt.
Der Himmel war leicht bewölkt, und wir waren gespannt, wann der Mond unseren Weg erhellen würde. Er liess sich Zeit – doch als er erschien, wurde es traumhaft. Zwischen den Wolken und neben der Löffelspitze tauchte er auf und beleuchtete die pulvrigen Hänge so stark, dass wir unsere Stirnlampen ausschalten konnten. Was für eine Stimmung – ganz grosses Kino, und wir drei Muske(l)tiere mittendrin statt nur dabei!
Nach 1 Stunde 45 Minuten erreichten wir die Gerenspitze. Auf dem Gipfel wehte ein leichter Wind, der in den lauschigen Gipfeltannen jedoch kaum zu spüren war. Nach ein paar Genussmomenten machten wir uns an die Abfahrt. Noch immer fanden wir perfekten Powder vor, wenn auch bereits etwas zerfahren. Dank des hohen Fluffy-Faktors war es dennoch wunderbar weich zu rocken: David legte mit dem Splitboard eindrucksvoll vor, und Marlon – unser Katzenauge – brauchte keine Stirnlampe, nur seine perfekte Kurzschwungtechnik.
Nach der kurzweiligen Abfahrt waren wir schon bald wieder glücklich und zufrieden zurück im Bädle – ein perfekter Vollmondabend. Was für ein Geschenk!
Sa 24. Jan. 2026
Schönberg 2103 m
Sabine, Stella und ich starten bei leicht bewölktem Himmel beim Malbuner- Schneeflucht- Skilift. Da der Schlittelweg im untersten Teil Aper ist wähle ich den «Walserweg« um in Richtung Sass Förkle zu gelangen. Die Strecke von Malbun Eisbahn bis zum Sass See war teilweise Aper oder Vereist. Danach wurde die Tour immer entspannter. Auch das Wetter wurde immer besser. (Einzig auf dem Gipfel blies der Föhn) Nach dem Übergang folgten wir den Spuren hoch zum Schönberg. Auf der Abfahrt suchte ich die unverspurten Osthänge, um den harten Altspuren auszuweichen. Nach den Mittagshalt unterhalb der «Muetertola» genossen wir die Schwünge zum «Rossboda» und «Jodagreber» bis unterhalb der «Guschgalp». Nach einem Aufstieg zum Sass Förkle folgte die Talfahrt über den Schlittellweg zurück zum Auto. Dabei mussten wir die Skier auf den untersten Metern zum Skilift schulterten. Den Abschluss machten wir auf der Restaurant- Sonnenterasse beim Kinderlift.
Sa 10. Jan. 2026
Lawinenübung für Fortgeschrittene auf Skitour
Trotz lausigem Wetter fanden 37 motivierte Teilnehmende den Weg ins Buchser Malbun. Der Schneefall begleitete uns mehr oder weniger den ganzen Tag, und der Wind sorgte immer wieder dafür, dass neu gespurt werden musste. Die Übungsfelder wurden weiter unten als ursprünglich geplant eingerichtet, damit die Bäume wenigstens noch ein bisschen Windschutz bieten konnten. In drei verschiedenen Testfeldern konnten Lawinenrettungen geübt werden, zusätzlich gab es ein Feld mit mehreren Geräten auf engem Raum.
Trotz bissiger Kälte wurde fleissig geübt und diskutiert. Einige Gruppen kehrten danach bereits wieder um, andere wagten sich noch weiter in den Schneesturm, wobei sich die Tour hinauf zum Hanenspil bereits abenteuerlich anfühlte. Die Mulden waren mit wunderbarem Pulver gefüllt, das gelegentliche Kratzen unter den Füssen erinnerte jedoch daran, dass darunter noch nicht viel Schnee liegt.
Gerne möchte ich allen Teilnehmenden und ganz besonders den anwesenden Tourenleitern danken für ihr Engagement und die gute Stimmung unter diesen widrigen Bedingungen.
Do 8. Jan. 2026
Höck-Referat von Roland Schönauer Volanto Lautaro
Balz Schumacher, Werner und Roland Schönauer waren im November / Dezember 2025 vier Wochen auf einer kombinierten Hochtour mit Skiern und Schlitten in Patagonien unterwegs. Dabei stiessen sie über das Südpatagonische Eisfeld zum höchsten Gipfel, dem aktiven, 3607 m hohen gletscherbedeckten Schichtvulkan Volano Lautaro vor.
Der Volano Lautaro ist eher unbekannt und wird selten begangen, bei einer früheren Tour auf dem Nördlichen Patagonischen Eisfeld stiess unsere SAC-Expeditionsgruppe auf diesen interessanten Gipfel. Ein persönlicher Kontakt zu einem ausgewanderten Deutschen Kollegen erleichterte das Vorhaben, da vor Ort diverse organisatorische Punkte im Voraus erledigt werden konnten. Die Gegend ist sehr unberührt und kaum erschlossen, was eine lange und gute Vorbereitung unabdinglich macht. Auch die Buchung der Flüge mit umfangreichem Zusatzgepäck und unterschiedlichsten Fluggesellschaften stellte eine Herausforderung dar.
Vor Ort wurden drei Träger organisiert, die beim Verschub des Gepäcks zum Fuss eines Passes unterstützten. Als Schweizer eher ungewöhnlich ist, dass das Kartenmaterial nur sehr dürftig ist und bereits am Beginn des Eisfeldes endet. Moderne GPS-Geräte, die auch Notrufe absetzen und kommunizieren können, erleichterten die Tour. Aus der Schweiz genoss das Expeditionsteam ein Meteo-Backoffice, das rechtzeitig vor herannahenden Stürmen warnen könnte. Generell begleitete der Wind die gesamte Expedition, Lager mussten stets an windgeschützten Stellen errichtet werden. Bei den angesagten Stürmen galt es tiefe Gruben auszuschaufeln, um die Zelte windgeschützt aufstellen zu können.
Weiter über den Passo Marconi wurde innert drei Tagen der Ausgangspunkt zum zweiten Tourenteil erreicht. Dieser erfolgte mit Ski über weitläufige Gletscher in absoluter Stille, da nicht einmal mehr Vögel anzutreffen waren. Der Gipfelanstieg erfolgt mit Steigeisen auf einen aperen Grat aus Vulkangestein, der in der Literatur so nirgends verzeichnet war. Der lose geschichtete Schutt aus Vulkangestein, auf dem beidseits steil abfallenden Grat, liess die Querung zu einem zu gefährlichen Unterfangen werden, weshalb sich die Gruppe zur vorzeitigen Umkehr entschloss. Es ist zu vermuten, dass sich Schnee und Eis in jüngerer Vergangenheit von diesem Grat zurückzogen.
Der Abstieg erfolgte nach einem Umbau der Schlitten mit Ski bis an den sich zwischenzeitlich zurückgezogenen Gletscherfirn, der sich in nur wenigen Tagen merklich verändert hatte und den Abschluss nun steil abfallen liess. Dank kompletter Hochtourenausrüstung wurde auch diese Hürde mit Abseilen bewältigt, bevor es zurück zum Ausgangspunkt ging. Anschliessend unternahm unsere Truppe ein dreitägiges Trekking zum Lago de los Tres am Fusse des Fitz Roy, gefolgt von einer Schifffahrt auf dem Lago Viedma, in den eindrückliche steil abfallende, bis zu 50 m hohe Gletscher münden. Über Buenos Aires, Sao Paulo und Zürich kehrte die Gruppe zurück ins Rheintal.
Di 30. Dez. 2025
Vorsilvestertour - Wanderung über den Kronberg
Wie schon fast traditionell konnten wir die diesjährige Vorsilvestertour nicht auf den Skiern, sondern “per Pedes” durchführen. Noch fast in der Dunkelheit trafen sich die 11 Teilnehmer beim Gaiserbahnhöfli in Altstätten zur Fahrt nach Jakobshorn. Ab dort stiegen wir über Eugst zum Kronberg auf. im Raum Alp Grossbalmen mussten wir aber aufgrund vereisten Wegs eine andere Route als geplant wählen. Auf dem höchsten Punkt, dem Kronberg, stiessen wir obligat auf das neue Jahr. Ueli trug seine “leichte Fracht” (Pommes Chips und Nüssli) unbeschadet hinauf. Das “Nass” wurde von Hans offeriert. Danach hatte alle Hunger. Vorsichtig stiegen wir auf dem hart gefrorenen Weg zur Scheidegg hinunter. In der gemütlichen Stube genossen wir das feine Essen und den anschliessenden Kaffee. Nach etwa eineinhalb Stunden marschierten wir über Schmachershütten, Vordergschwend nach Gonten hinunter. Beim Aufenthalt in Appenzell wurden wir von der nachweihnächtlichen Stimmung in der Markgasse eingenommen. Die einen wärmten sich beim Kaffee, die anderen lernten von Ueli den Wagenpark der Appenzeller Bahnen im Bahnhof besser kennen. Gemütlich fuhren wir im weihnächtlich geschmückten Wagen zum Gaiserbahnhöfli zurück. Dort verabschiedeten wir uns voneinander und wünschten uns, auch im anstehenden 2026 wieder so schöne Touren wie heute durchführen zu können. Leider hatten wir am heutigen Tag am meisten Nebel der gesamten Woche. Trotzdem war es auch diesem Mal ein schönes Erlebnis. Distanz ca 15 km, ca 800 Hm Auf/abstieg, rund 5h Marschzeit.
Do 6. Nov. 2025
Höck - Referat Stefan Keller Hike and Fly
Hans Koller begrüsste am Höck rund 35 interessierte Sektionsmitglieder. Besonders Applaus erhielten drei neue Teilnehmerinnen. Neben aktuellen Informationen aus Sektion und Geschäftsstelle stellte er das Tourenprogramm 2026 vor. Erwähnenswert sind die neuen Tourenleiterinnen und -leiter, welche sich ebenfalls bereit erklären Touren anzubieten. Ein paar Auszüge davon: Im Dezember findet ein Lawinenkurs für Einsteiger statt, der Fortgeschrittenenkurs im Malbun sucht noch Hilfsleitende. Ebenfalls stehen zahlreiche Tagestouren, vier Skitourenwochen mit den Silberfüchsen sowie mehrere Mehrtagestouren, unter anderem nach Bivio und ein Schneeschuhweekend auf dem Programm. Weitere Highlights sind die Urner Haute Route, Touren in den Zillertaler Alpen, eine Skihochtour im Gauligebiet sowie Hochtouren wie der Piz Palü, Ringelspitz, Biefertenstock und Grosse Diamantstock. Zudem wird Canyoning im Tessin angeboten. Da die Säntisbahn von März bis November geschlossen bleibt, stehen mehrere Tourenvarianten auf den Säntis im Programm. Auch Ausbildungen wie ein Kletterkurs und eine Material-Weiterbildung gehören dazu. Das aktuelle Tourenprogramm ist auf unserer Webseite Sektion - SAC Sektion Rhein abrufbar.
Haupttraktandum war das Referat von Stefan Keller zum Thema «Hike and Fly». Stefan, Mitgründer der Flugschule Flugschule Freewings | Deine Hike&Fly Gleitschirm-Flugschule in der Ostschweiz, zeigte die Faszination dieser Kombination aus Wandern und Gleitschirmfliegen.
Vom Wandern zum Fliegen
In den letzten Jahren hat sich das Gleitschirmfliegen stark weiterentwickelt. Dank moderner, leichter Ausrüstung kann man heute mit einem kleinen Rucksack auf den Berg steigen und anschließend in wenigen Minuten ins Tal fliegen. Das macht das Fliegen nicht nur zu einem faszinierenden Erlebnis, sondern auch zu einer praktischen Abstiegshilfe. Besonders beliebt sind heute Kombinationen wie Hike & Fly oder Ski & Fly – also Wandern oder Skitouren mit anschließendem Flug. Mit etwas Erfahrung kann man diese Aktivitäten sogar zu mehrtägigen Biwakflügen ausbauen, bei denen man mit Zelt und Schlafsack im Gepäck unterwegs ist und am nächsten Tag weiterfliegt. Der Reiz liegt im Abenteuer und in der Freiheit, die Natur aus einer ganz neuen Perspektive zu erleben. Jeder Flug ist anders – abhängig von Wind, Wetter und Thermik – und man lernt, spontan auf die Bedingungen zu reagieren. Wer Gleitschirmfliegen lernen möchte, kann in der Schweiz eine anerkannte Ausbildung absolvieren. Nach einer Theorie- und Praxisprüfung erhält man eine lebenslang gültige Lizenz, die weltweit anerkannt ist. Neben Schnuppertagen und Tandemflügen bieten Flugschulen auch Reisen und Sicherheitstrainings an. Stefan zeigte dazu viele tolle Bilder und Filme, welche den Reiz dieser Sportart uns eindrücklich aufzeigten.
Do 4. Sept. 2025
Höck-Referat M.Kolb
Vor 38 Jahren im Juni 1987 unternahmen unsere Sektionsmitglieder Michael Kolb und Walter Borgogno als 2er-Team eine Expedition zum Mount McKinley/Denali, mit 6190 m dem höchsten Berg Nordamerikas. Er ist damit einer der Seven Summits, der jeweils höchsten Berge der sieben Kontinente. Der Mount McKinley präsentiert sich als ein Berg der Extreme, gilt als kältester Berg der Welt und weist doch ein breites Temperaturspektrum von -40° C bis + 30° C auf. Michael präsentierte den anwesenden Mitgliedern in einem eindrücklichen Bilderbogen über die damalige Ausrüstung – total 110 kg Gepäck aus der Schweiz - und die Erlebnisse und Herausforderungen auf der Besteigung über die West Buttress Route.
Für die Besteigung muss umfangreiches Material auf Schlitten mitgeführt werden. Nach drei Tagen Vorbereitungszeit brachte ein Gletscherflug Michael und Walter zum Kahiltna Gletscher, von wo aus der Aufstieg über fünf Lager auf 2’200 m (erste Steilstufe), 2'800 m (zweite Steilstufe), 3'353 m (Motorcycle Hill und Windy Corner), 4'350 m (Medical Camp) und 5200 m in Angriff genommen wurde. Michael berichtete von der Taktik mit Zwischenhalten von rund 500 – 600 m Aufstieg pro Tag für eine langsame Akklimatisation und ein frühes Aufbrechen am Morgen, um einen bestehenden Lagerplatz übernehmen zu können. Im unteren Teil verwendeten sie Tourenskis und Schlitten, während die Amerikaner eher auf Schneeschuhe setzten. Ab dem Skidepot stiegen sie mit Steigeisen weiter auf.
Über den Denalipass und das Footballfield wurde der Gipfelaufstieg in Angriff genommen. Nach insgesamt 17 Tagen, für welche die gesamte Ausrüstung samt Verpflegung mitransportiert werden musste, erreichten sie wieder wohlbehalten den Ausgangspunkt und kehrten nach etwas Sightseeing glücklich und doch etwas müde in die Schweiz zurück.
Do 3. Juli 2025
Höck - Referat Alpine Einsatzgruppe der KaPo SG
Hans Koller begrüsste 23 Sektionsmitglieder zum Höck im STARKraum, bei der Firma Stark AG in Altstätten. Nach den neusten Informationen aus dem Zentralvorstand, hielt Daniel Forrer, Mitglied der Alpinen Einatzgruppe der St. Galler Kantonspolizei ein spannendes Referat über die Tätigkeit der 12 Polizistinnen und Polizisten, die bei Ereignissen im Berggebiet und unwegsamem Gelände zum Einsatz kommen.
Mi 11. Jun. 2025
Fyrobed Klettern Äescher
Nach Fyrobet machten Markus, Christian und ich uns auf zur Füesslerkante am Äscher. Trotz 30 °C im Tal fanden wir an der schattigen Kante ideale Bedingungen vor – angenehm kühl und windstill.
Die Route präsentierte sich mit gutgriffiger, steiler Kletterei über drei Seillängen. Mit jedem Meter stieg die Vorfreude auf den Ausstieg, doch die letzte Boulderstelle und die Legeföhren wollen zuerst überwunden sein;)
Oben angekommen, genossen wir Zimtschnecken und kühles Bier, während die Sonne langsam unterging. Rauch aus Kanada und feiner Saharastaub tauchten den Himmel in ein surreal rötliches Licht – ein fast unwirklicher Anblick. Der Abstieg führte uns durch die eindrückliche Höhle, vorbei am Gasthaus Aescher Wildkirchli.
Auf der Heimfahrt verabschiedeten uns zwei Füchse, die still über die Strasse huschten – ein stimmiger Abschluss für eine rundum gelungene Abendtour, vielen Dank euch;)
Do 1. Mai 2025
Höck-Referat Adrian Kölbener "Riverrafting in Alas
Adrian Kölbener begeisterte die Höchbesucher am 1. Mai mit einem spannenden Referat zum Thema Riverrafting im Gebiet Tatshenshini & Alsek, Alaska. In sechs Tagen führte die Tour über 250 km auf dem Fluss aus einer Hochebene, vorbei an inposanten Gebirgen und Gletschern, gegen welche der Aletschgletscher zu einem richtigen Zwerg verkommt, an die Küste. Die Reisegruppe aus acht Personen und fünf Guides führte auf drei Booten alles für die Reise notwendige Material mit, da sie durch vollkommen unberührtes Gebiet führte. Packend berichtete er von den vielen Herausforderungen wie an der wilden Küste einen Landeplatz für die Übernachtung zu finden und den notwendigen Vorkehrungen, die wegen den heimischen Grizzlybären getroffen werden mussten. Adrian illustrierte den Vortrag mit einer Vielzahl an eindrücklichen Fotos aus einer Landschaft, die besonders im frühen Flussverlauf eine nicht abzustreitende Ähnlichkeit zum St. Galler Rheintal aufweist – einfach unbebaut.