Aktivitäten
Biken im Tessin
Tag 1: Die Anreise ins Tessin mit öV und Bike konnten wir ohne grosse Probleme geniessen. Um die Mittagszeit fuhren wir mitten durch die belebte Innenstadt von Lugano zur Talstation der Monte Bré-Bahn, Suvigliana. Wir “parkierten” uns in der Kabine zwischen den Touristen und genossen die Fahrt bis zur Spitze des Berges. Danach ging es in einem stetigen auf und ab auf der Bikeroute 66 entlang der Flanken des Monte Boglia. Schönstes Trailfahren… hinunter nach Villa Luganese war es (wie meist im Tessin) doch um eingiges ruppiger. Danach ging es mehrheitlich nur noch aufwärts. Zuerst auf den Monte Roveraccio, dann weiter bis zu unserem Tagesziel, der Cabanna Pairolo. Dort konnten wir das Bier und das feine Plättli auf der Terrasse geniessen. Für das Abendessen (Minestrone und Wildschweinragout) wechselten wir dann in die geheizte Hütte. Den ganzen Tag durften wir bei trockener Witterung und an genehmen Temperaturen geniessen. 1300 Hm Aufstieg/900 Hm Abfahrt/ca 25 km Distanz, ca vier einhalb Stunden Fahrzeit
Tag 2: Nach einem feinen Frühstück genossen wir die “feinen” Trails über die Bochetta di San Bernarda zum Passo San Lucio. Irgendwo auf dem Weg lagen zwei frisch geschossene Rehe “im Weg”. Die beiden Jäger boten sogar die Rehleber an. Wir sagten aber dankend ab, in unseren Rücksäcken gab es keinen Platz dafür. Danach ging es weiter über den bekannten Höhenweg zur Cabanna Monte Bar. Wir freuten auf den Kaffe, bis wir bemerkten, dass die Türen geschlossen waren. Zum Glück gab es im geöffneten WC-Bereich einen Wassersieder um eine Suppe, Tee oder Kaffee zu kochen. Nun ging es fast nur noch bergab. Über die Nordseite des Monte Bar, über Cola di Lago, Matro di Stinche erreichten wir über tolle Trails (zum Teil ruppig, wie halt im Tessin es so üblich ist) Tesserete. An der Sonne genossen wir Bier und das obligate Plättli. Nach einer weiteren halben Stunde auf Strassen erreichten wir unser Hotel la Serta. Tolles Essen, tolle Weine erwarteten uns beim Abendessen. 1100 Hm Aufstieg/2200 Hm Abfahrt/ca 45 km Distanz, ca sechs Stunden Fahrzeit
Tag 3: Die Wettervorhersagen bereiteten uns bei der Planung etwas Sorgen. Doch entgegen allen Prognosen konnten wir am Nachmittag eine Tour durchführen. Mit der S-Bahn reisten wir nach Paradiso. Dort starteten wir in Richung Carabbia. Plan war den Weg nach Morcote unter die Räder zu nehmen. Nach ein paar 100 Meter mussten wir aber unser Vorhaben aufgrund vom Gewitter in der Nacht umgestürzten Bäume nicht mehr passierbaren Weg ändern. Somit zurück auf die Strasse und dann in Richtung Alpe Vacania. Dort freuten wir uns über den Zvieri und die Sonne, welche uns nun begleitete. Auf demselben Weg ging es nun wieder zurück nach Paradiso. Ab dort dann wieder mit dem Zug zu unserer Unterkunft, dem Hotel la Serta in Lamone. Vor dem Abendessen führte uns Michelle, im Weinkeller in die “Schätze” des Tessiner Weins ein. ca 1000 Hm Aufstieg und Abfahrt, 25 km Distanz und 3 ½ Stunden Fahrzeit
Tag 4: Da das nasse Wetter in den Tagen zuvor es uns nicht sinnvoll erschien, den Carbon-Trail zu fahren entschieden wir uns für “eine kleine Vormittagstour”… direkt vom Hotel führte uns steile Kehren auf den Monti di Torricello. Ab dort in stetem auf und ab über Arosio, Cademario nach Vernate, Agno. Dies alles bei schönstem Wetter. Mit der Bahn und ab Bellinzona reisten wir dann wieder ins Rheintal zurück. 800 Hm Auf- und Abstieg, ca 25 km Distanz und dies in rund 3 Stunde
Wir durften schönste Landschaften, beste Kulinarik und fast immer schönes Wetter geniessen. Dies mit Bikekollegen, welche gerne für schöne Trails auch einmal ein paar Höhenmeter in Kauf nehmen…😉
