Im September-Höck nahm uns This Isler aus Grabs mit auf eine spannende Reise durch die Klettergeschichte der Kreuzberge. Von den ersten Besteigungen Ende des 19. Jahrhunderts über abenteuerliche Erstbegehungen bis hin zur Erschliessung immer schwierigerer Routen zeigte er eindrücklich, wie sich das Klettern und die Sicherungstechniken im Laufe der Jahrzehnte verändert haben.
Mit historischen Bildern, vielen Geschichten und persönlichen Anekdoten liess This die Pioniere der Kreuzberge und ihre teils waghalsigen Unternehmungen wieder lebendig werden. Ein spannender Einblick in über 100 Jahre Klettergeschichte direkt vor unserer Haustüre.
Herzlichen Dank an This für den interessanten und unterhaltsamen Abend!
Zudem informierte der Vizepräsident Manuel Marquart über Neuigkeiten aus dem Zentralverband, den wichtigesten Traktanden aus der Vorstandssitzung vom 20. August und über Beschlüsse der Abgeordnetenversammlung. Der Höck im Frühstückssaal des Hotels Sonne war gut besucht.
Tag 1:
Von Brand aus wanderten wir zu sechst während rund zweieinhalb Stunden und bewältigten dabei 600 Höhenmeter bis zur Sarotla-Hütte 1'611 Hm. Kurz vor dem Ziel gerieten wir noch in ein heftiges Gewitter. Wir genossen die gute Verpflegung und Unterkunft.
Tag 2:
Um ca. 6.45 Uhr machten wir uns auf den Weg. Auf einem gut ausgebauten Wanderweg ging es stetig bergauf zum Zimbajoch auf 2'387 Hm. Von da führte der Weg noch ein Stück weiter bis zum Klettereinstieg. Dort angekommen, waren wir bereit, in die Wand einzusteigen. Doch es begann zu regnen. Wir suchten Schutz in einer Höhle und warteten ab. Nachdem sich das Wetter wieder etwas aufgehellt hatte, entschieden wir uns nach längerem Hin und Her schliesslich, loszuklettern.
Die Wegfindung war nicht immer einfach und im Bereich zwischen 3. und 4. Grad. Wegen der schlechten Wetterprognose und der angekündigten Gewitter beschlossen wir jedoch, nach fünf Seillängen abzubrechen. Zu diesem Zeitpunkt waren wir etwa eine halbe Stunde unterhalb des Gipfels. Anschliessend seilten wir uns wieder ab.
Zurück in der Sarotla-Hütte schmeckten das Vesperplättli und das Bier dafür umso besser.
Auch beim Abstieg zurück nach Brand erwischte uns der Regen nochmals.
Vielen Dank für die tolle Begleitung - Nicole, Hansruedi, Erich, Daniel, Sigi und Karl als Tourenleiter!
Am Morgen um 7.30 Uhr ist es auf der Schwägalp noch angenehm ruhig, einen Tag vor dem grossen Schwingfest. Zu sechst starten wir bei schönstem Wetter und wandern via Chammhalden Richtung Dreihütten und noch ein Stück weiter. Nach rund einer Stunde wird es alpiner. Über die markanten Nasenlöcher geht es bergauf, meist angenehm im Schatten. Bald kraxeln wir über einige schmale und abschüssige Passagen, bevor wir die Öhrligrueb erreichen. Ein Abstecher aufs Öhrli darf natürlich nicht fehlen.
Anschliessend führt der stark frequentierte Weg durch karstiges Gelände und durch den heissen Kessel hinauf zum Blau-Schnee, vom Schnee ist allerdings nicht mehr viel übrig. Weiter geht es Richtung Säntis-Gipfel. Auf der Himmelsleiter herrscht entsprechend Hochbetrieb und mühsamer Stau. 😄 Um 13.30 Uhr erreichen wir den Säntis und das Berggasthaus Alter Säntis. Nach einer ausgiebigen Pause steigen wir über die Tierwies zurück zur Schwägalp ab. Insgesamt sind es rund 1'500 Höhenmeter im Auf- und Abstieg.
Tolle Truppe, tolle Tour – danke, dass ihr dabei wart!
8./9. August 2026 Gelmerfluh, Handegg
Abfahrt: 5.00h Samstagmorgen
Personen: 4
Übernachtung: im Zelt bei Innertkirchen
Routen: Gelmerfluh Sagittarius, Handegg Bügeleisen, Räterichsbodensee Neustart
Rückkehr: 19.30h Sonntagabend
Fazit: 2 tolle Klettertage im besten Grimselgranit mit wunderbaren Kletterpartnerin und Kletterpartner bei angenehmen bis heissen Temperaturen.
Sonntag, 26. Juli.
Da dieses Jahr die obere Sektion der Monte Moro-Bahn ausser Betreib ist, müssen wir die Grenztour umstellen. Gut 3 Stunden Aufstieg und ca. 3 Stunden steiler Abstieg (1150hm) + eine 5 Stündige Anfahrt mit dem ÖV sind in einem Tag kaum zu bewältigen. Auch weil der zweite Wandertag wieder eine sehr strenge Tour ist, für welche es keine Alternative gibt. Deshalb können wir die Anfahrt über Sargans - Zürich - Bellinzona - Centovalli - Domodossola nach Macugnaga geniessen, obwohl die Züge gut belegt sind und wir hin und wieder unsere reservierten Plätze etwas verteidigen müssen.. Wir starten um 10.20 Uhr in Altstätten und kommen nach 9 Stunden mit einigen Zwischenhalten um 1920 in italienischen Macugnaga an. Wir können direkt beim Dream Hotel aussteigen, die Zimmer beziehen, und dann in die nahe gelegene Pizzeria Roffel Nachtessen gehen. Ein kleiner Erkundigungsspaziergang für den morgigen Einstieg hilft uns die üppigen Pizzen etwas zu verdauen.
Montag,27. Juli
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Beim Aufstehen leuchtet bereits die Dufourspitze (4634m) und das Nordend (4608m) in der Morgensonne und 0700 Uhr dürfen wir das erste üppige Morgenbuffet geniessen. Gut gestärkt machen wir uns um 0800 Uhr auf den Weg, zuerst dem "Torrente Anza" entlang, dann aufwärts zum Weiler Quarazza (1330m). Schon wird es warm, eine Tenü Erleichterung und eine erste Trinkpause ist angesagt. Hier öffnet sich der Blick ins "Valle Quarazza" welches wir bis ganz nach hinten zur "Alpe Piana " (1613m), mehrheitlich im Schatten, durchwandern. Der schöne Wanderweg verläuft auf der linken Talseite durch lichte Wälder und hin und wieder dem Bach entlang. So gewöhnen wir uns an unsere ca. 10 kg schweren Rucksäcke und schwitzen noch nicht allzu stark. Allmählich macht sich die Sonne bemerkbar und es beginnt anzusteigen. Bevor es 400 hm zur "Alpe Schena della Piana" hinauf geht gibt es eine ausgiebige Pause um neue Energie zu tanken. Oben zeigt uns der Wegweiser an, dass wir bereits gut 3 Stunden unterwegs und noch ca. 3 Stunden von unserem höchsten Punkt, dem "Passo del Turlo" entfernt sind. Der Weg ist nach wie vor sehr gut angelegt. Nach einer weiteren 1/2 Stunde erreichen wir das "Bivacco Lanti CAI (2115m). Dieses wurde in den letzten 30 Jahren mit dem roten Teil ergänzt. Etwas oberhalb der Hütten machen wir auf einem flachen Podest Mittagspause. Danach folgt nun der interessanteste Teil dieser Etappe.
Der heute existierende Maultierweg zum Pass wurde von 1929 bis 1931 für militärische Übungszwecke von den Alpentruppen des Intra-Bataillons gebaut; An mehreren Stellen sind jedoch neben dem in Betrieb befindlichen Maultierpfad deutliche Spuren des antiken gepflasterten Weges mittelalterlichen Ursprungs zu sehen, der im 13. Jahrhundert von den Walservölkern bewandert wurde. Sie breiteten sich von Macugnaga her über den Pass ins Gebiet von Alagna aus. (Wikipedia)
Nach dem genussreichen aber auch warmen und strengen Aufstieg sind alle sehr glücklich den höchsten Punkt, d.h. "das kleine Tor" erreicht zu haben. Die Pause ist wohl verdient. Dies ist die Ansicht auf der Südseite. Auf der Nordseite befindet sich ein grosse Gruppe Jugendlicher, welche mit dem Zelt unterwegs sind. Sie werden schlussendlich auch unser Ziel das Rifugio Pastore erreichen, welches 1135 hm unter uns liegt. Der Abstieg ist steil, der Weg aber auch gut ausgebaut und angenehm zu gehen. Jeder läuft sein Tempo, so dass sich mehrere kleine Gruppen bilden. Um ca. 17.00 Uhr erreichen alle zufrieden, z.T. etwas müde unser Ziel auf 1603 m. Die erste lange Etappe ist geschafft !
Dienstag 28. Juli
Auch heute leuchtet am Morgen ein Teil des Monte Rosa-Massivs: das Gebiet zwischen Vincent-Pyramide und Signalkuppe. Am Abend haben wir sogar das Licht der Cap. Regina Margherita gesehen. Das Morgenessen ist allerdings etwas bescheidener als am Tag zuvor und in den folgenden Tagen, aber trotzdem so gut, dass wir gesättigt den heimeligen Ort verlassen können. Nachdem alle bereit sind, wandern wir durch lichten Wald hinauf
zur Alpe Bors (1829m). Wir staunen wie gut all die Steinhäuser gebaut sind und auch die Wege zwischen den Hütten sind mit Steinen belegt so dass man auch bei nassem Wetter, ohne schmutzig zu werden, sich bewegen kann. Die "Sennin" weist uns den Weg hinunter über eine Holzbrücke auf die weite Ebene dieser schönen Alp. Der Weg verläuft entgegen der Schweizer Landkarte auf der linken (s/ö) Seite des Baches und muss im Talgrund nochmals überquert werden. Nun braucht es eine Lagebesprechung, denn es gibt mehrere Varianten, unser Ziel, den Passo dei Salati zu erreichen. Der Weg führt uns zuerst durch wildeSträucher steil hinauf, um die Felsen herum, am Wasserfall vorbei, und dannauf dem Rücken hinauf zu einer vergammelten Seilbahnstation eines alten Bergwerks.
Oben angekommen, haben sich die Wolken, welche wir bereits von unten gesehen haben noch verdichtet. So wählen wir den öfter begangenen Weg nach links zur "Bocchetta delle Pisse" (2396m) hinauf. Oben treffen wir nebst einer Bergstation einer Seilbahn auf einen hübschen See mit einer ansehnlichen "Scheuchzer Wollgras Weide". Trotz relativ dichten Wolken ist eine Pause angesagt. Der Abstieg zur "Alpe Pianalunga" (2025m) bewältigen wir mehr oder weniger auf und neben den Skipisten. Diese Alp ist das Drehkreuz "Alagna" des grossen Skigebietes "Monte Rosa", welches sich von Alagna bis Gressoney erstreckt. Wir kommen kurz vor 13.00 Uhr an. Wir wollen die Seilbahn zum Passo dei Salati nehmen, doch leider beginnt gerade die Mittagsruhe, so dass es auch für uns eine weitere Pause gibt, welche wir z.T. im nahe gelegenen Bergrestaurant geniessen. Um 14.00 Uhr bringt uns die Gondelbahn in wenigen Minuten zum 950 hm höher gelegenen Passo dei Salati (2976m) hinauf. Oben angekommen stellt sich nun die Frage, laufen wir nach Gabiet (2351m) hinunter oder nehmen wir auch hier die Seilbahn? Ganz in der Nähe winkt da ein einladender Gipfel, das "Gemschhòre" (3026m), Da entscheiden wir uns für die Bahn, aber zuerst wandern wir noch auf diesen Gipfel mit herrlicher Rundsicht, die leider Richtung Monte Rosa etwas in den Wolken liegt. Nach dem Gipfelfoto, von Roland aufgenommen, geht es zurück zu den Rucksäcken und dann zur Gondelbahn. Erst im Nachhinein merken wir, dass der Bahnwärter uns Fahrkarten bis ins Tal und nicht nur bis zur Mittelstation "Gabiet" verkauft hat. So entscheidet sich dann die Mehrheit bis ganz hinunter nach Stafal zu fahren. Vier Unentwegte (Jürg, Michael, Monika und Peter) wollen aber trotz-dem die gut 500 hm , z.T. aber ohne Rucksack absteigen. Der Weg ist gut angelegt, im oberen Teil aber sehr steil, und sobald wir an die Sonne kommen auch ziemlich warm. Aber nach gut 80 Minuten erreichen auch wir unser Ziel, die "Villa Regina" in Stafal /1825m). Im historischen Hotel werden wir freundlich empfangen und können alle geräumige Doppelzimmer beziehen, welche meist neben einer Stube auch zwei Duschen enthalten. Das Nachtessen nehmen wir im Restaurant des Neben-hauses ein. Auch hier werden wir mit viel Charme von netten Kellnerinnen mit einem schmackhaften Essen verwöhnt.
Mittwoch, 29. Juli.
Auch heute erwartet uns wieder ein Bilderbuch Sonnentag. Der Regenschutz ist die ganze Woche eigentlich kein Thema. ![]()
Da die vorgesehene Tour nicht allzu lang ist, können wir das vielfältige Morgenbuffet ausgiebig geniessen. Den Aufstieg von Stafal nach "Sant'Anna" (2200m) bewältigen wir auf einer Fahrstrasse entlang der Skipiste. Auf halber Höhe haben wir wieder einen eindrucksvollen Ausblick auf das Monte Rosa Massiv. Heute kommen die Zwillinge Castor (4223m) und Pollux (4087m) und der Lyskamm (4477m), ins Blickfeld. Beim Punkt 2218 nehmen wir den Weg in Richtung Salerofòrkò und steigen durch von Felsbändern durchsetztes Wiesengelände hinauf zu den beiden "Laghetti del Salero" 2610m). Beim unteren See machen wir eine ausgiebige Pause, so dass für einige auch noch ein kurzes Bad im frischen Bergwasser drin liegt. Danach folgt noch ein vermeintlich letzter steiler Anstieg zur "Salerofòrkò oder "Rothornpass" (2689m) hinauf. Nördlich der Passhöhe erhebt sich ein interessanter, namenloser Gipfel (2789m).Schon am See unten fragt Jürg, ob man diesen vielleicht noch besteigen könnte, da er bereits Leute im Auf- und Abstieg sieht? Zeit haben wir genug. Es braucht wenig Überzeugung schon sind fast Alle Feuer und Flamme, eine kleine Extratour zu machen. Die Rucksäcke deponieren wir auf der Passhöhe. Und los geht's. Das Gelände ist zwar steil und mit Felsen durchsetzt, Es hat aber gute Trittspuren. Der Aufstieg ist gut zu bewältigen und auch der Abstieg gelingt Allen mit etwas Vorsicht ohne unliebsame Ausrutscher. Nach einer weiteren Pause nehmen wir den Abstieg in Richtung "Lago Contenery" unter die Füsse. Zuerst über ein grosses, gut beschildertes Blockfeld, weiter unten über ausgedehnte Alpweiden. Unten auf der Alpe Contenery wird die Orientierung vorerst etwas kompliziert. Der oben genannte See heisst in Schweiz Mobil zwar so, auf der Outdooraktiv Karte nennt er sich aber "Lago delle Rane" und er ist vollständig ausgetrocknet. Auch die Wanderwege sind unterschiedlich eingezeichnet. Der Weg "10a" fehlt auf der Schweizer Karte ganz, auf der Outdoor Karte ist er zwar gut markiert aber im Gelände fast nicht zu finden. Darum entscheiden wir uns den ausgetrockneten See auf der Forststrasse zu umrunden und mit einem kleinen Gegenanstieg zum effektiven Lago Contenery zu gelangen., welcher aber auch fast nicht mehr sichtbar ist. Die Schneekanonen deuten bereits wieder darauf hin, dass wir ins Skigebiet von Champoluc kommen. Teils auf der Skipiste, teils auf einem Wanderweg wandern wir hinunter nach "Crest". (ca. 2000m). Heute setzt uns die Wärme etwas zu, so dass alle froh sind, die Gondelbahn hinunter nach Champoluc nehmen zu können. In wenigen Minuten sind wir noch vor 16.00 Uhr unten im Dorf. Das Hotel "Champoluc" liegt auch direkt neben der Talstation, so dass wir sofort die Zimmer beziehen, uns etwas frisch machen und den Weg zur nächsten schattenspendenden Gartenwirtschaft anpeilen können. Auch in diesem Hotel sind wir gut untergebracht. Trotz Halbpension dürfen wir aus mehreren "Prima Piatti" und "Secondo Piatti" auswählen. Auch beim reichhaltigen Morgen-Buffet können wir noch 10 Minuten früher beginnen, damit wir einen früheren Bus nach Saint Jacques nehmen können.
Donnerstag, 30. Juli
Um ca. 0800 Uhr besteigen wir den Sportbus nach Saint Jacques (1689m). Auf dem Dorfplatz treffen wir eine spanische Wandergruppe, welche wir bereits gestern beim Abstieg nach Crest gesehen haben. Sie haben auch heute das gleiche Ziel, die Theodulhütte CAI auf 3298m vor Augen. Wir sind mit unterschiedlichem Tempo unterwegs, aber wir treffen uns im Laufe des Tages mehrmals an den unter-schiedlichen Pausenstationen. Nachdem wir das kleine Bergdorf zuhinterst im "Valle d'Ayas" hinter uns gelassen haben geht es steil, aber angenehm durch den schattigen Wald hinauf über "Fiery" nach "Aventine" (2179m). Oberhalb der Waldgrenze kommen wir auf weite Alpweiden die sich über mehrere Stufen hinauf bis nach "Mase" (2400m) ausdehnen. Hier machen wir in der Nähe von munter sprudelnden Bergbächen die ersehnte Mittagsrast. Nun folgt eine weitere Steilstufe zur nächsten Hochebene, welche sanft ansteigend hinauf zum "Grand Lac" (2806m) führt. Unterwegs kommen wir ganz nahe zum "Torrent de Courthoud", einem zahm fliessenden Bergbach. Einige finden, dass das Wasser hier oben wärmer sei, als an den letzten Bergseen. Flugs wird eine Pause eingeschaltet, so dass zumindest die Füsse gebadet werden können. Danach steigen wir ein letztes Mal, an den smaragdgrünen Seen vorbei, steil hinauf zum "Col Nord des Cimes Blanches" (2981m).
Anmerkung: Im Aostatal sind viele Flur- und Ortsnamen französisch, weil die Region jahrhundertelang zum Herrschaftsgebiet des Hauses Savoyen gehörte und das Französische hier bereits im Jahr 1561 – noch vor Frankreich selbst – zur Amtssprache erhoben wurde. Die gesprochene Basissprache ist zwar traditionell ein frankoprovenzialisches Patois, doch galt das Französische historisch als Kultur-, Verwaltungs- und Schriftsprache. (Wikipedia)
Hier eröffnet sich uns eine total neue - nicht nur erfreuliche - Landschaft. Als erstes sticht der völlig ausgetrocknete, plastifizierte Speichersee des Skigebietes von Cervinia ins Auge: Dann aber sehen wir, nicht zum ersten Mal, einige Steinböcke.
In kleinen Grüppchen wandern wir zur Seilbahnstation bei den "Lacs des Cimes Blanches" (2831m) hinunter. Im Restaurant wird zuerst einmal der Durst gelöscht. Dann entscheiden sich Gabi, Mägi Martha, Armin, Jürg und Roland die Strecke hinauf zur Theodulhütte (3319m) wandernd zurück zu legen. Alle anderen benutzen die Gondelbahn zur "Testa Grigia" (3479m). Wir müssen dann über den Theodulgletscher hinunter zum Theodulpass (3287m) laufen. Da es auf dem Firn eher flach und aufgeweicht ist, können wir bequem gehen. Das letzte Stück ist dann eine steile apere Piste bevor es nochmals steil hinauf zur Hütte geht. Eine knappe Stunde nach uns treffen auch die "Bergwanderer" auf der Hütte ein. Die Theodulhütte wurde zwar z.T umgebaut und erweitert, aber sie wirkt nicht wahnsinnig einladend. Unsere Gruppe verteilt sich auf drei Schlafräume, welche mit neuen Kajütenbetten gut eingerichtet sind. Der Speisesaal befindet sich in einem neuen Gebäudeteil mit Panoramafenster. Für die 60 Schlafplätze (heute ausgebucht, dazu noch ca. 12 Personen in Zelten auf der Hüttenterrasse) stehen im Untergeschoss je ein normales Trocken-WC, ein Steh-WC sowie 2 Pissoirs zur Verfügung. Dazu ein Waschbecken mit 2 intakten Wasserhahnen. Es versteht sich von selbst, dass dieser Hygieneteil nur aufgesucht wurde, wenn es absolut notwendig wurde. Auch erlebten wir hier oben einen romantischen Sonnenuntergang bei zügigem Wind und am Morgen einen schönen Sonnenaufgang.
Freitag 31. Juli
Heute erwartet uns eine neue Herausforderung. Zum ersten Mal auf all unseren Grenzwan-derungen müssen wir uns über eine längere Distanz (ca. 2.5 km) auf einem noch intakten Gletscher bewegen. Bei diesem herrlichen Wetter sind unsere Vorbe-reitungen u.U. eher etwas über-vorsichtig. Trotzdem montieren wir bereits in der Hütte das "Gstältli". Dann geht es über mehr oder weniger loses Geröll hinunter zum Gletscherrand. Wir treffen sofort auf blankes Eis, deshalb müssen auch die "Grödel" oder Steigeisen montiert werden. Sobald alle bereit sind kann es losgehen. Zuerst über "hügeliges Eis", bis wir zu einer - in dieser Sommersaison still gelegten - Skipiste kommen. Hier geht es bis fast ans Gletscher-Ende flott und ohne Schwierigkeiten voran. Da darf natürlich ein Gruppenbild mit berühmtem Hintergrund nicht fehlen. (Matterhorn Süd und Ostwand).
Kurz vor der Gletscherzunge kommt uns doch noch ein Bach in die Quere, welcher nicht ganz einfach zu überspringen ist, da das "Lande-Ufer" stark aufgeweicht und z.T. unterspült ist. Darum suchen wir etwas oberhalb eine bessere Passage, wo das stark fliessende Wasser bequem überquert werden kann. Kurz darauf können wir die Gletscherausrüstung im Rucksack verstauen und wir streben zügig dem grossen Seilbahn-Drehpunkt "Trockener Steg" (2929m) zu. Langsam ziehen am Himmel Wolken auf, doch eigentlich ist allen klar, dass wir noch hinunter nach "Schwarzsee" (2581m) wandern. Wir nehmen den sog. "Matterhorn Glacier Trail", welcher uns am Theodul-Gletschersee - dann am Furggsee vorbei - über's "Hirli" hinunter zum nächsten Drehpunkt - der Station und Hotel "Schwarzsee" - führt. Dabei kommt uns das Matterhorn immer näher und das riesige Gletschervorfeld bietet interessante Eindrücke. Es hätte auch viele Informationstafeln zu den Phänomenen dieser noch kargen Landschaft, doch wir können Sie wegen der fortschreitenden Zeit und den immer dichter werdenden Wolken nicht alle lesen. Kurz vor 12.00 Uhr erreichen wir das Hotel und siehe da, kaum haben wir unser wohl verdientes Mittagessen bestellt prasselt ein kurzer, aber intensiver Gewitterregen über das Matterhorngebiet. Nach dem Essen besteigen wir die Gondelbahn, welche uns in zwei Sektionen und 1000 hm hinunter nach Zermatt bringt. So gewinnen wir Zeit und schonen unsere Gelenke. Wir schlendern zum Abschluss zuerst der Matter-Vispa entlang bis zur Kirchbrücke, dann am alten Friedhof der tödlich abgestürzten BergsteigerInnen vorbei und dann durch die stark belebte, total auf den Massentourismus ausgelegte, Hauptgasse, dem Bahnhof entgegen. Unterwegs genehmigen wir uns die eine oder andere Erfrischung. So vergeht die Zeit bis zur Abreise um 15.37 Uhr im Fluge.
Im Zug von Visp nach Bern benützt Jürg - einmal mehr - die Gelegenheit mit philosophischen Worten auf die tolle und vom guten Wetter begünstigte Wanderwoche zurück zu blicken. Er vergleicht die Planung und Realisierung der erlebten Touren mit den herausfordernden Planungen und Realisierung der eindrücklichen Passtrasse über den Turlo-Pass vor fast 100 Jahren. Dabei kommt auch zum Ausdruck, dass eine Tourenwoche nur zur Freude aller gelingen kann, wenn alle gut motiviert sind und am gleichen Strick ziehen. Das gelingt uns, nach meiner Ansicht, seit langem schon fast in Perfektion. Schlussendlich dankt Jürg Peter und Roland für die umsichtige Führung mit der Übergabe eines grosszügigen, aber auch originellen Geschenks. Ganz herzlichen Dank an Alle !.
Am Samtagmorgen trafen wir uns alle beim Gaiserbahnhöfli, alle etwas angespannt, da der Wetterradar Gewitter am Säntis voraussagte. Und wer will schon in der Nähe des Säntis inmitten eines Gewitters stehen. Nichts desto trotz fuhren wir nach Wasserauen und machten uns auf den Weg, immer Richtung Gipfel. Am Sämtisersee vorbei, war unser nächstes Ziel der Mesmer. Kaum sassen wir in der warmen Stube, begann es leicht zu regnen. Aber nur für kurze Zeit, denn als wir wieder nach draussen traten, zeigte sich schon wieder der blaue Himmel. Weiter stiegen wir auf Richtung Himmelsleiter und mussten nur für kurze Zeit den Regenschutz hervornehmen. Petrus hatte ein Auge auf uns und so erreichten wir den Gipfel des Säntis ohne Gewitter. Alle Sorgen und Bedenken lösten sich in Luft aus, wir konnten sogar den Gipfeltrunk auf der Terrasse nehmen. Nach einem feinen Znacht bezogen wir unseren Schlag und während der Nacht kam dann doch noch der grosse Regen. Auch der Sonntagmorgen zeigte sich nicht von seiner schönsten Seite. So entschieden wir uns für den direkten Weg zur Meglisalp. Bei strömendem Regen erreichten wir diese pfluderinass und waren dankbar für den Trocknungsraum und etwas zu trinken und einem feinen Nussgipfel. Auf dem Weiterweg Richtung Wasserauen zeigte sich dann doch wieder die Sonne und bevor wir uns mit dem Zügli wieder auf den Heimweg machten, kehrten wir nochmals ein. Mit dabei waren Helena Sonderegger, Mägi Hasler, Caroline Künzler, Lino Missaggio, Daniel Hinrichts, Paola La Rocca-Bruhin und Erika als Tourenleiterin. Vielen Dank den fleissigen Fotographen und die tolle Begleitung!
Zu dritt starteten wir bereits um 7:37 Uhr bei der Alp Vorsiez (1170 m) im hintersten Weisstannental. Da für den Tag grosse Hitze angesagt war, wollten wir die kühlen Morgenstunden möglichst gut nutzen – eine Entscheidung, die sich als goldrichtig erwies. Bei strahlendem Sonnenschein und besten Bedingungen führte uns der markierte Weg zunächst bis zum Horn (1841 m).
Ab dem Horn begann der T4-Teil der Tour. Nun ging es weglos durch teils dichten Bewuchs hinauf zum Grat. Trotz steilem Aufstieg, begeisterten uns die vielen Blumen, vor allem Edelweiss, weisses Knabenkraut, gelber Sonnenhut und die bärtige Glockenblume. Oben am Grat folgten wir den spärlich vorhandenen Trittspuren immer dem aussichtsreichen Grat entlang. Die steil nach links ins Tal abbrechenden Hänge verliehen dem Anstieg alpinen Charakter. Mit zunehmender Höhe wurde der Grat schmaler, und an einigen Stellen war leichtes Klettern beziehungsweise der Einsatz der Hände erforderlich. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und etwas Gespür für die Wegfindung waren hier gefragt.
Bei bester Stimmung erreichten wir den Gipfel der Hüenerspitz (2367 m). Dort wurden wir nicht nur mit einer herrlichen Aussicht belohnt, sondern konnten auch drei Adler aus nächster Nähe beobachten, die direkt über uns ihre Kreise zogen – ein eindrückliches Naturerlebnis.
Für den Abstieg folgten wir dem Grat zunächst bis auf etwa 2150 m und stiegen anschliessend direkt durch den teils steilen und dicht bewachsenen Hang ins hintere Valtnov-Tal ab. Der spannendste Moment des Tages erwartete uns dort: Wir mussten eine Herde Mutterkühe mit ihren Kälbern passieren. Glücklicherweise blieben die Tiere ruhig, sodass wir den Abschnitt problemlos bewältigen konnten.
Über einen Viehweg gelangten wir zurück zum markierten Wanderweg bei Vordersäss (1769 m) und wanderten von dort gemütlich zurück zur Alp Vorsiez. Den gelungenen Bergtag liessen wir bei einer wohlverdienten Einkehr ausklingen.
Ein abwechslungsreicher T4-Bergtag mit herrlichem Wetter, schöner Alpenflora, spannender Gratüberschreitung und unvergesslichen Naturbeobachtungen.
Bei schönstem Wetter sind wir am Sonntag Mittag mit den ÖV’s zur Diavolezza gefahren. Herrliche Aussicht auf den Festsaal der Alpen! Haben gemütlich die Aussicht genossen und mit den Augen den Weg zum Gipfel rekognosziert. Nach einem feinen Znacht gings früh ins Bett, dann um 4 Uhr gabs schon zMorgen. Am Montag war das Wetter nicht mehr so herrlich, Nebel verschleierte den Gipfel. Wir brechen auf in zwei Seilschaften. Wie üblich gehts zuerst hinter dem Trovat vorbei auf den Persgletscher und weiter über Labyrinthe und durch grosse offene Gletscherspalten dem Gipfel empor. Der Nebel verzog sich bis zum Gipfeltrat. Bei gutem Trittschnee und guten Gletscherverhältnissen erreichen wir den Gipfelgrat. Da letzte Woche hier eine tödlicher Abstrutz passierte und der Nebel dick und träge hing, beschlossen wir hier – im Winter das Skidepot – umzukehren und ein lausches Plätzchen für die Jause zu suchen. Im Hui gings wieder zurück und auf ein Gipfelbier in der Diavolezza. Mit der 12 Uhr Bahn gings auf den Heimweg. Auch ohne Gipfelgrat bietet die Palü eine facettenreiche Hochtour mit allem drum und dran was eine Gletschertour in sich hat. Danke auch an die lautere Teilehmerschar: Vivienne, Andreas, Hansruedi, Marcel und Daniel!
Marion und Jan zeigten uns einen «Strauss» von tollen Folien und erzählten dabei ihre sehr persönlichen Erlebnisse. Zuerst informierten sie uns über die Geschichte und ihre Vorbereitung auf das einmalige Rennen. Die Patrouille des Glaciers (PDG) ist ein Skitourenrennen für Dreierteams. Es gibt eine lange Strecke von Zermatt nach Verbier (57,6 km, 4'400 Höhenmeter) und eine kürzere von Arolla nach Verbier (29,6 km, 2'200 Höhenmeter). Das Rennen wurde 1943 als militärischer Leistungstest ins Leben gerufen, nach einem Unfall 1949 eingestellt und 1984 wieder aufgenommen. Seit 1986 können auch Frauen teilnehmen. Die Vorbereitung beginnt bereits im Herbst mit der Teamplanung und Anmeldung. Danach folgen mehrere Monate intensiven Ausdauer- und Krafttrainings sowie Trainingslager mit bis zu 100'000 Höhenmetern auf Skiern. Für eine erfolgreiche Teilnahme sind neben einer guten Vorbereitung auch Gesundheit, passende Wetterbedingungen, Teamgeist und die richtige Einstellung entscheidend. Bereits der gemeinsame Weg zur PDG gilt als wichtiger Teil des Erlebnisses.
Danach erzählten sie im Detail, wie sie Stunden zwischen Zermatt und Verbier erlebten. Der Zeitplan der Patrouille 2049 – SAC Rhein Masters sah wie folgt aus:
22:00 Uhr: Start von Marion, Markus und Karl in Zermatt. Karl verliert beinahe einen Ski und prellt sich die Rippen.
00:50 Uhr: Schönbiel – nur 10 Minuten vor der Cut-off-Zeit.
03:24–05:04 Uhr: Tête Blanche, Col de Bertol, Plan de Bertol und dann die lange Abfahrt nach Arolla. Kurze Verpflegungspause im Dunkeln.
06:59–08:59 Uhr: Aufstieg zum Col de Riedmatten bei Tagesanbruch, weiter über den Pas du Chat zur Labestation La Barma. Die Temperaturen steigen…
11:06 Uhr: Rosablanche – grosse Emotionen, begeisterte Zuschauer und neue Motivation für den Rest des Rennens.
12:18–12:49 Uhr: Über den Col de la Chaux nach Les Ruinettes – das Ziel rückt näher…😊
13:15 Uhr: Zieleinlauf in Verbier nach 15 Stunden und 15 Minuten.
Im «Ping-Pong» erzählte Jan von seinen Erlebnissen, der Patrouille 2250 – Göldis Entourage:
23:30 Uhr: Jan, Patrick und Rafael starten in Zermatt und schlagen von Beginn an ein hohes Tempo an.
01:43–04:59 Uhr: Über Schönbiel, Tête Blanche und den Col de Bertol nach Arolla. Trotz eines Bindungsdefekts kommen sie zügig voran und füllen in Arolla ihre Vorräte auf.
06:30–07:50 Uhr: Am Col de Riedmatten zieht die Elite vorbei. Über den Pas du Chat geht es ohne Anfellen weiter bis zur Labestation La Barma.
09:25 Uhr: Rosablanche – ein emotionaler Höhepunkt und Motivation für den Schlussabschnitt.
10:18–10:31 Uhr: Letzter Aufstieg zum Col de la Chaux, danach über Les Ruinettes Richtung Ziel.
10:44 Uhr: Zieleinlauf in Verbier nach 11 Stunden und 14 Minuten.
Den beiden Referenten ein «herzliches Danke schön» für Ihre Bemühungen sich vorzubereiten. Die rund 25 Anwesenden brachten Erzählungen des «kühlen Themas» etwas Abkühlung in den warmen Sommerabend.
Heisses Wetter angesagt, könnte durstig werden!!
6.00h Abfahrt Altstätten
7.30h Abmarsch beim Parkplatz in Partnun (ca. 17 Grad)
9.00h Einstieg Familienklettersteig Partnun
9.30 h Ausstieg vom Familienklettersteig
10.30h Einstieg Klettersteig Partnunblick
11.30h Ausstieg erreicht und Abstieg über den Höhlenweg zum Partnunsee
13.30h Abkühlung in See war kalt
14.00h Abkühlung beim Bier im Alpenrösli (ca. 25 Grad)
16.30h Heimfahrt ins heisse Rheintal (ca. 34 Grad)
Ein toller Klettersteig, der sich über Steilaufschwünge und luftige Queergänge hoch über dem Gemstobel und Partnunsee, durch die steilen und rauhen Kalkwände zieht. Ein wunderbarer, aber heisser Tag in angenehmer Begleitung.
Teilnehmer: Maria, Verena, Michael, Sigi, Roland
Wie in der Ausschreibung angekündigt, wurde der Trailrun den Teilnehmenden angepasst. Da Markus und Marion die einzigen waren, entschied sich Marion am Vorabend – basierend auf verschiedenen Wunschäusserungen von Markus – für einen Start nicht im Steg, sondern in Triesen.
Beim Spielplatz bei der Säga ging es um 07:30 Uhr los. Zuerst führte der Weg etwas wild durch den Vitaparcours und über die Rüfi, bevor wir die Fahrstrasse Richtung Lawena erreichten. Auf dieser ging es kühl und schattig bergauf, immer wieder unterbrochen von kurzen Wanderweg‑Abkürzungen. Auf rund 900 m ü. M. verliessen wir die Lawenastrasse endgültig und stiegen sehr steil zur malerischen Siedlung Tuass (1434 m ü. M.) auf, die wir nach gut einer Stunde erreichten. Hier hiess es: trinken, Wasser auffüllen und ein erstes Gel einwerfen.
Anschliessend folgte ein leicht fallender, später querender und wieder sanft ansteigender Abschnitt zur Alp Lawena. Von dort begann der grosse Aufschwung Richtung Rappastein. Stetig steigend und zunehmend steiler gewannen wir rasch an Höhe und genossen die angenehm kühlen Temperaturen an diesem Hitzetag. Schliesslich querten wir steile Grashalden zum Sattel und erreichten von dort in weniger als zehn Minuten den Gipfel des Rappastein. Was für ein Adlerhorst – und was für eine Aussicht! Gesamthaft waren wir bis hierhin rund 2 h 50 min unterwegs.
Nach einem weiteren Gel, ein paar Datteln, salzigen Nüssen und Wiibeerli setzten wir die Tour Richtung Goldlochspitz fort. Kurz vor dem Gipfel – und wir waren schon gespannt, ob sie sich zeigen würden – trafen wir tatsächlich auf die wunderschönen Feuerlilien, die man hier immer wieder findet. Eine wahre Blumenpracht!
Über den Kolme ging es weiter, in abwechslungsreichem Auf und Ab und auf technisch anspruchsvollem Trail, bis zum Chrüppel und später zum alten Tunnel. Nach dessen Passage folgte ein schneller Downhill zur Haltestelle Rizlina – wo wir mit perfektem Timing nur zwei Minuten auf den Bus warten mussten.
Die private SAC‑Tour umfasste 19 km, knapp 2000 hm und dauerte 4 h 50 min.
Startpunkt unserer Tour ist der Parkplatz beim Reservoir oberhalb von Planken. Von dort steigen wir teils über Wanderwege, teils auf der Fahrstrasse zur Gafadura-Hütte auf und folgen kurz zuvor dem Abzweiger in Richtung Drei Schwestern.
Für den Aufstieg wählen wir die direkte Route über den blau-weiss markierten Alpinweg. Durch das markante Felsenfenster und über zwei Stahlleitern gelangen wir unterhalb der Mittleren Schwester, auch Wolan genannt, zum Einstieg unserer ersten Kraxelei.
In leichter Kletterei, allerdings mit sehr viel Luft unter den Sohlen, erreichen wir das erste unserer drei Gipfelziele: den Wolan auf 2043m.
Nach einer kurzen Gipfelpause geniessen wir den herrlichen Ausblick über das Rheintal bis hin zum Bodensee. Auf der Grossen Schwester sammeln sich derweil zahlreiche Wanderer.
Ein kurzer Abstieg über schottriges Gelände folgt. Nach einer leicht überhängenden Abseilstelle auf einen Klemmblock stehen wir bereits kurz vor unserem nächsten Ziel. Über einfache Kletterstellen entlang des Blitzableiters erreichen wir die Kleine Schwester, den Jahnturm. Die nordwestlich der Mittleren Schwester gelegene Kleine Schwester ist 2034m hoch.
Hier oben ist der Platz etwas begrenzter, und der Magen beginnt langsam zu knurren. Zudem hat sich der Andrang auf der Grossen Schwester inzwischen etwas gelegt.
Nach einer rund 30 Meter langen Abseilpartie steigen wir über die zweite Stahlleiter wieder auf und erreichen schliesslich unser drittes und letztes Gipfelziel: die Grosse Schwester auf 2053m.
Geschafft! Nun ist Zeit für eine ausgiebige Rast und allerlei Leckereien aus dem Rucksack.
Für den Abstieg folgen wir dem markierten Wanderweg in südwestlicher Richtung, zweigen später zur Garsella-Alp ab und gelangen über das Garsella-Eck zurück zur wohlverdienten Einkehr in der Gafadura-Hütte.
Anschliessend kehren wir auf bekanntem Weg zu unserem Ausgangspunkt zurück.
Vielen Dank an alle Tourenteilnehmer. Es war ein toller Tag mit euch.
Bergwanderung zum Gonzen vom Samstag 6. Juni
- Beginn der Tour in Oberprod bei Sargans auf 730 MüM
- Aufstieg bis zum Chohlplatz, wo wir den offizellen Weg verliessen, um zur Follaplatte zu gelangen
- bei schweisstreibender Witterung, stiegen wir auf über die schon etwas anspruchsvolle Follaplatte bis zum Biwackplatz
- beim Austieg zur Gletschergrube hat man eine einmalige Aussicht auf das Sarganserland
- die Gletscherhöhle ist mit Fixseilen ausgesattet, um den Aufstieg zu erleichtern
- weiter hinauf auf einer Felswand mit tritten die eingeschlagen wurden
- danach folgt ein Abstieg auf gut sichtbaren Wegspuren, in Richtung Follawald, mit einem Aufstieg in demselben und die Querung bis zur Follaalp
-ab der Follaalp führt uns der offizielle Weg zum Gonzen
- nach vier Stunden hatten wir das Ziel erreicht, Grund genug für eine Rast, bei einer einzigartigen Aussicht
- den Abstieg machten wir über den Leiterweg, mit einem Aufenthalt im neu erstellen Restaurannt Gonzen
- eine abwechslungsreiche Tour mit guten Tourengänern: Nicol, Doris, Maria, Karl, Marcel, Markus und TL Erich
Nach einer etwas rallyähnlichen Anfahrt bis zur Ranzenbergalpe im Vorarlberg machten sich Markus, Christian, Sean und Patrick auf den Weg zu den Löwenzähnen. Im Vorfeld wurde das Wetter aufmerksam beobachtet und der Regenradar sorgte bis zuletzt für etwas Pokerstimmung. Die angekündigten Regenzellen blieben jedoch fern, und so erwarteten uns hervorragende Verhältnisse.
Über fünf abwechslungsreiche Seillängen führte die Route entlang der Westkante über den kleinen, mittleren und grossen Löwenzahn. Die markante Spreizschritt-Passage meisterten alle und war etwas gewöhnungsbedürftig😊 , die ausgesetzte Linie entlang des Grat’s mit seinen Aufschwüngen ist jedes mal wieder schön zu klettern.
Nach dem Gipfel am grossen Löwenzahn folgte eine ausgesetzte, luftige Abseilfahrt mit herrlichen Tiefblicken. Den perfekten Abschluss fand der Tag beim Spezialbrunnen: Pünktlich zum Sonnenuntergang zauberte er kühle Getränke hervor und sorgte für einen stimmungsvollen Ausklang.
Danke euch, schön war’s 😉
Die Verschiebung auf den 30. Mai 2026 zahlte sich definitiv aus. Zu fünft starteten wir in Sargans und fuhren (nicht das erste Mal für heute) im Gegenwind nach Fläsch. Über den Neuwald, die Mattheid, den Ochsenberg auf die Regitzerspitze. Dort genossen wir die erste Rast und die immer wieder famose Aussicht auf das Sarganserland. Über den vorderen Ochsenberg, Matschluskopf, der Luzisteig ging es dann weiter “flowig” durch den Steigwald, Jenins hinunter zum Weingut Fromm in Malans. Auf der neu errichteten Terrasse genossen wir den Rosé und das feine Plättli. Danach ging es noch einmal aufwärts auf die Luzisteig. Dort zeigte uns Benno einen tollen(Abschluss)trail nach Fläsch. Wie am Vormittag fuhren wir wieder im Gegenwind auf dem Rheindamm nach Sargans zurück. Bevor wir die S4 nach Oberriet/Altstätten fuhren löschten wir den Durst mit einem kühlen Bier. Total waren es 45 km, bei rund 1200 Hm, dies bei einer Fahrzeit von rund 4 1/2 Stunden, alles bei sonnigem Wetter und, am Nachmittag, 30 Grad Wärme...;-) Danke, dass ihr mitgekommen seid!
Der zweite Teil der Weiterbildung startete wieder mit einer kleinen Einführung über die Sicherheit an der Zuganlage bevor der erste Versuch eingespannt wurde. Mit einem Lauten Knall verabschiedete sich die Bohrhakenlasche wobei die 6mm Dynemaschnur ziemlich unbeeindruckt blieb. (Übersicht links unten) Es erfolgten viele weitere Versuche, um Fragen zur Verwendung von Neuerem und Altem Material auszuprobieren. die Veruche wurden Fachkundig von den Experten erklärt. Nach den Versuchen am Vortag bei welchen die Dynamik im Spiel war sind auf der Zuganalage nur noch statische Kräfte am wirken. Als Abschluss musste noch ein Karabiner daran glauben und man konnte sehen wie die Kräfte wirken wenn er geschlossen ist, sowie was passiert wenn der Schnapper sich verabschiedet. Mit der Dämmerung wurde wieder alles abgebaut und verräumt, die letzten Fragen geklärt, bevor man mehr oder weniger schnell nach Hause aufbrach.
Nach dem Eintreffen der Teilnehmer und Teilnehmerin erfolgte auf dem Weg zum Übungsplatz eine kurze Information über den Ablauf des Ausbildngsteils. Nach dem sich alle ausgerüstet haben erklärte Dominik nochmals die wichtigsten Punkte beim Sichern mit verschiedenen Geräten. Dominik zeigte auch gleich vor welche Kräfte wirken wenn das Gewicht runtersaust und ins Seil fällt. Nun wurden die Teilnehmer und Teilnehmerin selber neugierig und wollten es selber erleben. So wurde das Gewicht aber und abermals mit der Motorwinde aufgezogen und mit der Klinke per Funk ausgelöst. So konnte jeder Teilnehmer und Teilnehmerin ausprobieren wie es sich anfühlt am Körper, am Standplatz mit Dynamik sowie am Standplatz direkt zu sichern. Die aufgetretenen Fragen wurden sofort Fachkundig beantwortet ebenso wurden die Vorgänge erläutert, was zu einem sehr guten Verständniss der Teilnehmer und Teilnehmerin beigetragen hat. nach dem Rückbau der Installation der Sturzversuchsanlage wurde an einem Feuer noch die letzten Fragen geklärt und eine Wurst gebraten.
Bei bestem Wetter sind wir am Donnerstag frühmorgens via Zug nach Realp gereist.
Die Vorfreude war so gross, dass einzelne Personen schon eine Stunde früher angereist waren und bei anderen war der Rucksack so gross, dass gewisse elektronische Geräte (fast) nicht mehr auffindbar waren...
Nachdem wir alle und alles zusammen hatten, sind wir um die Mittagszeit Richtung Albert-Heim-Hütte gestartet, welche wir bei bestem Wetter und grandioser Aussicht erreichten.
Am nächsten Tag ging es bei wiederum sehr sonnigen und warmen Wetter über die Winterlücke und den fast leeren Göscheneralpsee zur Chellenalphütte. Leider hatte das warme Wetter der Vortage den ehemals schönen Pulver in schönsten Bruchharst verwandelt, so dass die Abfahrt doch ein wenig kräftezehrender als erwartet wurde.
Am Folgetag stand mit dem Sustenhorn ein weiterer Höhepunkt der Tour auf dem Programm. Erste Nebelschwaden an den höchsten Gipfeln kurz nach dem Loslaufen deuteten aber an, dass die Verhältnisse heute schwieriger sein könnten als die vorherigen beiden Tage.
So kam es dann leider auch: War der Aufstieg bis zur kurz vor der Sustenlimi noch nebelfrei, so sahen wir bei der Sustenlimi sprichwörtlich gar nichts, am allerwenigsten den Gipfel. So entschlossen wir uns, auf den Gipfel zu verzichten und direkt zum Steingletscher abzufahren.
Bei Sichtweite von teilweise ca. 40m und praktisch ebenem Gletscherplateau waren die Tourenleiter dann doch auch froh, dass irgendeiner einmal auf die Idee gekommen ist, das GPS zu erfinden!
Am 4. Tag unserer Tour führte uns der Weg hinauf zum Fünffingersteck und dann hinab via Sustenbrüggli zur Sustlihüttli.
Zumindest war dies der Plan. Leider war der Wind in der Höhe doch bedeutend stärker als vorausgesagt und die Gipfel versteckten sich dazu noch im Nebel.
Als wir auf dem Plateau beim Fünffingersteck ankamen, waren die gut 15 vor uns gestarteten Tourengänger alle noch da oben versammelt.
Irgendwie wollte keiner die erste Spur in den wundervollen Triebschnee beim steilen Coulour Richtung Sustenbrüggli ziehen. Wir auch nicht!
(Die anderen haben es dann zu einem Teil trotzdem gemacht). Wir jedenfalls haben uns entschlossen, einen Ausflug ins Berner Oberland zu machen und sind deshalb nach Gadmen abgefahren und haben so leider auch auf die Abfahrt vom Grassen nach Engelberg verzichten müssen.
Die Schneeverhältnisse in der Abfahrt nach Gadmen (Stichwort Bruchharst-Beton-Kruste) und das Wetter des Folgetages haben uns aber den Trost gegeben, dass der Entscheid nicht falsch war.
Trotz der Streichung des letzten Tages war es eine super Tour in einer geselligen Runde (Damian, Hampi, Patrick, Raphael, Vreni und Adrian)!
Schesaplana 2965 m
Die Vorfreude war groß, nachdem Marion in der Konditionsskitour bereits von den hervorragenden Bedingungen am Samstag berichtet hatte. Bei frühlingshaftem Wetter und sehr guten Verhältnissen starteten wir um 6:35 Uhr in Brand. Der Aufstieg führte über den Bösen Tritt und die Totalphütte und dauerte rund fünf Stunden bis zum Gipfel. Nach der Gipfelpause erwischten wir den idealen Zeitpunkt für die Abfahrt: Bis zum Lünersee herrschten perfekte Sulzverhältnisse. Weiter Richtung Schattenlagant, im Schatten und am Lawinenkegel vorbei, wurde der Schnee zunehmend ruppiger. Nach einer gemütlichen Einkehr in der Schattenlagant fuhren wir mit drei kurzen Tragestrecken über die Straße zurück nach Brand.
Teilnehmer: Christoph, David (Snowboard), Adrian, Tourenleiter René
Der Schneefall vor zwei Wochen, die frühlingshaften letzten Tage, mit klaren Nächten und guter Abstrahlung versprachen beste Verhältnisse an der Schesaplana.
Los ging’s bei der Talstation der Palüdbahn. Die Ski mussten wir nur bis zur offenen Schranke tragen – fünf bis zehn Minuten, mehr nicht. Danach folgte der lange, gemütliche Einlauf über die verschneite Strasse: Palüdbahn → Schattenlagant → Talstation Lünerseebahn. Dort begann der eigentliche Aufstieg.
Der Böse Tritt war gut machbar. Ein Nassschneerutsch hatte die Spur zwar überdeckt, so dass wir die Skis ein Stück getragen haben. Danach öffnete sich der Blick auf den einsamen Lünersee. Saharastaub lag in der Luft und verwandelte die Szenerie zeitweise in schwarz‑weisse Kontraste.
Weiter ging’s dem See entlang zur Totalphütte und dann über die weitläufigen Hänge Richtung Gipfel. Die Spur war sauber angelegt, ein paar Spitzkehren im steileren Teil, und zum Schluss die harte Ausstiegskante – dann standen wir oben. Genial auf dem fast 3000er-Gipfel zu stehen!
Die Abfahrt war erwartungsgemäss: aufgesulzt, weich, und schön zu fahren. Am Lünersee legten wir eine ausgedehnte Pause ein, bevor es über den Bösen Tritt auf harter Piste hinunterging. Direkt danach lockte die Schattenlagant‑Hütte zur Einkehr, und später führen wir entspannt über die Strasse zurück und mussten wiederum nur ein paar hundert Meter weit die Ski tragen!
Aus der geplanten 2000‑hm‑Plus‑Tour wurde zwar eine 2000‑hm‑Plus‑Minus‑Tour – aber die Schesaplana war bei diesen Bedingungen einfach gesetzt. Dass René und ich unabhängig voneinander dieselbe Idee hatten, erstaunt eigentlich nicht ;-) ...
Eine geniale Tour, die uns den Alltag vergessen liess!
Dabei waren Markus, Karl, Marlon und ich.
Cool war’s!
Skitourentage Sedrun von Montag - Freitag (2. - 6. März 2026
15 TeilnehmerInnen: Tourenleiter Thomas Oesch & Gilbert Hutter
Hanna Hutter; Helena Sonderegger; Margrit & Armin Eichmann; Alice & Franz Oehy; Sonja & Benno Tiziani; Martha Reichmuth; Rita Schiefer; Heinz Brocker; Roger Wild; Daniel Ludwig
Gesamtschau:
Anfahrt individuell mit 4 PWs; Besammlung um 09.00 direkt im Hotel La Cruna in Sedrun, das wir schon vor 2 Jahren genossen haben: Mit den kulinarisch und ästhetisch überzeugenden Nachtessen und üppigen Morgenessen, den gemütlichen Zimmern und dem schönen Aufenthaltsraum mochte es wieder zu überzeugen. Hier ertönten an zwei Abenden 15 Stimmen, begleitet von Thomas’ und Gilberts Gitarren und Rogers Flöten, Harps etc.
Wetter: Am Montag erst gegen Nachmittag aufhellend, danach wunderbares Frühlingswetter, ab späterem Mittwoch Fernsicht aber immer mehr eingetrübt durch Saharasand.
Schnee: Nach den intensiven Schneefällen der vergangenen Wochen war zwar der extreme Schneemangel behoben, die starke Frühlingssonne vermochte die Südhänge aber schon zu bräunen, dort lag nur in den höheren Lagen noch genügend Schnee.
Lawinensituation: Weil die Verbindung von Alt- und Neuschneedecke denkbar ungünstig war, bestand südlich des Rheins immer noch “erhebliche Lawinengefahr”, an den Südhängen wurde am Vortag auf “mässig” herabgestuft.
Da wieder eine aufgestellte und gesellige Gruppe zusammenkam, wurden diese Tage wie immer zu einem genussreichen Erlebnis – mein grosser DANK an alle!!!
Tagesziele:
Montag: Maighelshütte (2314 m) – per PW nach Tschamut (1629 m); entlang dem jungen Rhein und später noch 1 km+ zur Maighelshütte; Suppe & Flada; bei schlechter Sicht und ruppigem Schnee hinunter zur Passstrasse, wo dann doch noch die Sonne scheint und ein paar prächtige Schwünge zu geniessen sind
Dienstag: Alp Culmatsch (2257 m) – mit Autos nach Dieni und zuerst auf schönem Rücken abseits der Piste nach Mulinatsch, dann ziemlich steil mit Spitzkehren hinauf zur Alphütte unter der imposanten Gipfelpyramide; phantastische unverfahrene Südhänge mit perfektem Firn bis hinab in die Erika und Heidelbeeren; langes Höcklen auf der Sudada-Terrasse
Mittwoch: Fellilücke (2478 m) – Zmorga schon um 7.15, da Bahn zum Oberalppass (2041 m) um 8.33 fährt; stotzig meist entlang der Piste zur Fellilücke; die Hälfte steigt noch weiter auf, da schöne Hänge locken und wieder das Aufweichen der obersten Schneeschicht abgewartet werden muss; wider Erwarten schöne Abfahrt und Wiederaufstieg zum Pass Tiarms und via Valval zur Alp Scharinas, wo uns Thomas über die dort im Bau befindliche erste alpine Solargrossanlage (32’400 Panels!) informiert; via Milez hinunter zur Planatsch-Scheunen-Terrasse; gemütlicher Apero vor unserem Hotel
Donnerstag: Pazolastock (2740 m) – wieder gleich mit der Bahn auf den Oberalppass; nach gemächlichem Aufstieg in 3 h endlich der erste (!!!) Gipfel in den beiden Skitourenwochen, leider stiehlt uns der Saharastaub die grandiose Fernsicht; steile Abfahrt über variationenreiche Schneearten nach Tschamut und per Bahn wieder zurück nach Sedrun
Freitag: Piz Pazzola (2580 m) – via Curaglia in den kleinen Weiler Mutschnengia; da Hängebrücke gesperrt, per Auto hinauf zur Alp Tegia Nova (ca. 1500m); schöne Tour durch Wald und auf aussichtsreicher Kuppe, vorbei an eindrücklichem Nassschneelawinenfeld bis auf den Plaun Grond (ca. 2280 m); Abbruch und wieder wider Erwarten schöne Abfahrt bis einige Meter von den Autos entfernt; Abschiedstrunk vor dem Disentisner Bahnhofbuffet, herzliche Verabschiedung und Heimkehr
Wegen der Verhältnisse wurde die Tour ins Buchser Malbun verlegt, genauer zum Isisizer Rosswis. Der Start beim Berghaus war feucht und Nebelverhangen und die Termperatur über dem Gefrierpunkt. Mit zunehmneder Höhe wurde der Nebel dichter und der Schnee harter. Nach einer kurzen Tragepasage bei Isisizergrat und etwas abfahren begann der Gipfelanstieg noch im Nebel, ab halber Höhe lachte uns dann die Sonne zwischen einigen Wolken durch an. Den Gipfel genossen wir mit einer kurzen Esspause. Die Abfahrt war zuerst bei sehr hartem Schnee, danach etwas aufgefirnt. Der Nebel war nur noch in der Senke beim Isisizergrat und um untersten Teil der Abfahrt zum Berghaus. Die Abfahrt war wider erwarten recht gut. Die Tour lassen wir im Berghaus noch bei einem Getränk ausklingen.
Bei leichten Plusgraden und sonnigem Wetter steigen wir zum Isitzergrat hoch. Ohne Felle bewältigen wir die Schräg- Abfahrt um diese unten wieder aufzukleben. Auch die Harscheisen werden hier aufgesteckt. So erreichen wir nach ca. 3 ¼ Stunden das Rosswis- Kreuz. Die Gipfelrast geniessen wir bei weiterhin schönem Wetter. Die Abfahrt geniessen wir auf den manchmal harten aber immer öfter aufgesulzten Hängen. Den Abschluss machten wir im Garten des Berghauses. Dabei waren: Alexandrra, Andrea, Gabriela, Helena, Otto, Reto und der Leiter Roland.
Am Samstag um 2 Uhr trafen wir uns in Unterterzen mit dem Ziel, die Bahn auf den Maschgenkamm zu nehmen, um uns ein Biwak in der Nähe der Alp Fursch einzurichten. Dort lernten wir aber, dass die Bahnen wegen Wind überhaupt nicht mehr in die Höhe fuhren. Nach kurzem Umplanen in der Gondel zum Tannenboden entschieden wir uns für einen Übernachtungsplatz auf einem kleinen bewaldeten Hügel mitten im Skigebiet, wobei es in den Flumserbergen nicht viel Auswahl gab an Orten, an denen man in der Nacht nicht mit Dynamit weggesprengt wird. Wir hatten gerade noch genug Höhenmeter gemacht, um es in den Schneefall statt in den Regen zu schaffen, um unser Tarp in den Bäumen zu installieren und einen gemütlichen Znachtplatz zu schaffen. Da die Temperaturen extrem mild waren und es auch nicht genug Schnee für richtige Schneehöhlen gab, reichte es, ein paar Windmauern zu schaufeln, was uns dann noch Zeit gab, um eine Schanze für ein paar Sprünge zu bauen, um den Hunger noch zu verstärken und das Fondue noch mehr zu geniessen. In der Nacht durften wir einen Sternenhimmel und Lawinensprengungsfeuerwerk bestaunen und schliefen so lange aus, dass die Tagwache erst startete, als wir schon die ersten Skifahrer hörten.
Am Sonntag führten wir dann doch noch die geplante Skitour durch, nachdem wir die Bahn nach oben genommen hatten. Über die Alp Fursch ging es hinauf zum Nebengipfel des Erdisgulmen. Wegen Lawinenwarnstufe Gross war die Spurwahl sehr defensiv. Warnzeichen gab es ausser fernen Lawinenkegeln keine und auch ein ECT gab ein stabiles Bild ab, das in unserer Exposition die grosse Lawinengefahr nicht bestätigte. Die Abfahrt hatte schon eher viel Sonne erwischt, war aber immer noch wunderschön zu fahren. Nach etwas Linzertorte ging es, gezogen vom Schneetöfftaxi, zurück ins Skigebiet und nach kurzem Fellaufstieg zur Abfahrt über das Skigebiet.
Ausweichtour auf die hintere Rosswies.
später Aufbruch damit wir möglichst viele Sonnenstunden haben.
Buchs Malbun genügend Schnee, Total 8 Personen am Berg
kleine Gruppe
mit dabei
Andreas Hanns, Roland Städler, Marlon Kolb,
Ausweichtour auf die hintere Rosswies.
< ...Pünktlich erreichten wir Weisstannen Oberdorf mit dem Bus und starteten kurz vor halb acht in einen prachtvollen Tourentag. Zu Fuss ging es bis zum hinteren Parkplatz und anschliessend mit den Ski die lange Alpstrasse hinauf. Unterwegs trafen wir auf bekannte Gesichter die an uns verbeieilten allen voraus Marion ;)
Die Belohnung für die Ausdauer folgte prompt ab einer Höhe von ca. 1700 m ü. M.. Hier änderte sich das Gelände und der steile Nordhang präsentierte sich in guten Pulverschnee. Bei sehr stabilen Verhältnissen und ungetrübtem Sonnenschein spurten wir in stetigen Kehren der Höhe entgegen, bis wir schliesslich den Gipfel auf 2391 m erreichten.
Das Panorama war grandios und die anschliessende Abfahrt durch den unerwartet sehr guten Nordhang ein absoluter Genuss. Das Hinausgleiten auf der Alpstrasse oder besser gesagt dem Eiskamal bildete der Abschluss einer abwechslungsreichen Tour. Dank der tollen Truppe waren wir bereits um 13 Uhr zurück im Dorf und konnten den restlichen Sonntag geniessen.
Teilnehmer: Christoph, Hansruedi, David und Marlon.
Skitourentage Frauenkirch-Davos von Montag - Freitag (2. - 6. Februar 2026
13 TeilnehmerInnen: Tourenleiter Gilbert Hutter & Marianne Tanner (als kurzfristiger Ersatz für Roland Schönauer)
Hanna Hutter; Schick Irene; Helena Sonderegger; Mägi & Armin Eichmann; Walter Senti; Prisca Roosemalen; Priska Gräzer; Hanspeter Nüesch; Priska & Erich Studach
Gesamtschau:
Besammlung um 09.30 direkt in unserer Unterkunft Landhuus in Frauenkirch
Peter Rosenberg gebührt einmal mehr unser grosser Dank, hat er uns doch wieder eine geeignete Unterkunft gefunden – leider mussten wir für die feinen üppigen Nachtessen jeweils ins mehrere Kilometer entfernte Hotel Alpenhof dislozieren. So wurde die eigens von Carina für uns eingerichtete Stube nur wenig benutzt: Nur zweimal wurde sie mit Irenes Schwizerörgeli- und Gilberts Gitarrenklängen und gemeinsamem Gesang erfüllt.
Wetter: Am Montag und Donnerstag blauer Himmel mit grandioser Fernsicht, an den anderen immer besser als erwartet.
Schnee: extremer Schneemangel, braune Südhänge, nur in den höheren Lagen noch genügend Schnee, teilweise noch tiefer Pulver. Dieser Umstand zwang uns, für die Abfahrten meist gut präparierte Pisten oder die Flüelastrasse zu benutzen.
Lawinensituation: Da die Verbindung von Alt- und Neuschneedecke denkbar ungünstig war, bestand (ausser an den Südhängen) ab 2200m “erhebliche Lawinengefahr”. Diese erforderte eine defensive Routenwahl, was bei diesem Mangel an Weiss recht schwierig war.
Leitung: Da der erfahrene Tourenleiter Roland mit vier gebrochenen Rippen ganz kurzfristig ausfiel, wurde Marianne zu meiner Stellvertreterin erkoren. Da auch sie auf der ersten Tour auf der Stafelalp ausstieg, war ich bei der späteren Querung zum Strelapass dankbar um Walters kundige Hilfe, zumal noch mein Handybildschirm mit allen Routenangaben plötzlich nur noch schwarz war!
Da wiederum eine wunderbare und gesellige Gruppe zusammenkam, wurden diese Tage -trotz der widrigen Umstände- doch noch zu einem genussreichen Erlebnis – DANKE euch allen!!!
Tagesziele:
Montag: Chörbsch Horn (2651 m) – Abmarsch 10.30; via Stafelalp bis gut 2500 m bei schönstem Wetter; Hannas Oberschenkelkrämpfe; unerwartet lange Querung zur Strelapassbergstation auf 2352 m mit kräfteraubenden Kurzaufstiegen im tiefen Pulver und mit 20’ Wiederaufstieg mit Fellen; um 18.00 Uhr, schon im Dunkeln, endlich mit der Schatzalpbahn hinunter nach Davos und weiter zu den wohlverdienten Biers. Der sehr disziplinierten und tapfer mithaltenden Gruppe gebührt mein grosser Dank!!!
Dienstag: Baslersch Chopf (2629 m) – bei leichtem Schneefall und weissgepuderten Strassen Fahrt nach Tschuggen; bei stürmischem Föhn Abmarsch auf der Flüelapassstrasse Richtung Sentisch Horn; auf ca. 2500 m längere Mittagsrast und durch Felsenlabyrinth und mit Bachquerung zur gepflügten Passstrasse, auf dieser hinab
Mittwoch: Jakobshorn-Skigebiet – mit Postauto nach Sertig Dörfli; auf stellenweise eisigem und steinigem Weglein durch Arvenwald hinauf auf die schneereichen Alpen; Rast bei einsamem Alphüttchen; längere Querung ins Skigebiet und nach Kaffee Schnaps auf gut präparierten Pisten hinab nach Davos; einige geniessen noch das sonderliche Café Klatsch
Donnerstag: Rinerhorn-Skigebiet – mit dem Postauto nach Davos-Glaris; Aufstieg zur Leidbachalp; lange sonnige Rast bei der Alphütte; via aperes Bord und langgezogener Waldlichtung hinauf bis unter Nidel Löffel auf knapp 2200 m; auf Piste zum Bergrestaurant und später hinab zur Talstation
Freitag: Wanderungen – da schlechtes Wetter angesagt war, Wanderung auf oberem Weg vom Landhuus nach Glaris; Dislozierung und Wanderung um Davosersee hinauf zum Wolfgang; Einkehr und Postauto zurück; Verabschiedung und Heimkehr
Eine Woche vor der Tour begann die Zitterpartie um die Durchführung der Vollmondtour: Die letzten Niederschläge lagen weit zurück und waren nicht gerade ergiebig. Doch die prognostizierten Schneefälle liessen hoffen – und die Wünsche wurden schliesslich erfüllt. Das Wochenende war für viele Tüüreler eines der schönsten der Saison, und für die Tour am Montag schien nun alles perfekt zu werden.
Doch dann kündigte sich der Föhn an und liess uns erneut zittern. Die Frage war: Wann würde er kommen – und mit welcher Wucht? Sicherheitshalber verlegten wir den Start der Tour um eine halbe Stunde nach vorne und trafen uns bereits um 17:00 Uhr in Oberriet. Nach 45 Minuten Fahrt durch den Feierabendverkehr erreichten wir das Laternser Bädle, das perfekt im Windschatten des Föhns liegt.
Der Himmel war leicht bewölkt, und wir waren gespannt, wann der Mond unseren Weg erhellen würde. Er liess sich Zeit – doch als er erschien, wurde es traumhaft. Zwischen den Wolken und neben der Löffelspitze tauchte er auf und beleuchtete die pulvrigen Hänge so stark, dass wir unsere Stirnlampen ausschalten konnten. Was für eine Stimmung – ganz grosses Kino, und wir drei Muske(l)tiere mittendrin statt nur dabei!
Nach 1 Stunde 45 Minuten erreichten wir die Gerenspitze. Auf dem Gipfel wehte ein leichter Wind, der in den lauschigen Gipfeltannen jedoch kaum zu spüren war. Nach ein paar Genussmomenten machten wir uns an die Abfahrt. Noch immer fanden wir perfekten Powder vor, wenn auch bereits etwas zerfahren. Dank des hohen Fluffy-Faktors war es dennoch wunderbar weich zu rocken: David legte mit dem Splitboard eindrucksvoll vor, und Marlon – unser Katzenauge – brauchte keine Stirnlampe, nur seine perfekte Kurzschwungtechnik.
Nach der kurzweiligen Abfahrt waren wir schon bald wieder glücklich und zufrieden zurück im Bädle – ein perfekter Vollmondabend. Was für ein Geschenk!
Route: Litzirüti – Hasaflüeli – Aschriner Alp – Jägglischhorn – Aschrina – Eggberg – Litzirüti Höhenmeter: 1700 m Dauer: 6 Stunden Teilnehmer: Michael, Roland, Christoph Tourenleiter: René
Start um 08:15 Uhr in Litzirüti. Bei leicht bewölktem Himmel steigen wir Richtung Hasaflüeli auf. Vom Skidepot führen gute Stufen zum Gipfel. Die kurze Gipfelpause verläuft in bester Stimmung.
Abfahrt zur Aschriner Alp. Die ersten Schwünge bieten abwechslungsreiche Bedingungen: teils schöner Pulverschnee, teils ein Harschdeckel vom sonnigen Vortag. Trotzdem eine genussvolle Abfahrt. Bei der Aschriner Alp legen wir eine kurze Pause ein – die Stimmung ist gut, die Motivation hoch.
Weiter um 11:15 Uhr Richtung Jägglischhorn. Inzwischen zeigt sich die Sonne über dem Jägglischhorn und taucht den Aufstieg in warmes Licht. Die Gipfelpause ist sonnig und entspannt. Unter uns warten bereits die pulvrigen Hänge ins Aschrina‑Tal – und sie halten, was sie versprechen: teilweise noch unverspurte Hänge.
Dritter Aufstieg: Eggberg. Nach bereits 1250 Höhenmetern in den Beinen stehen nochmals rund 450 Höhenmeter an. Der Anstieg ist sonnig und warm, fordert nochmals Kondition, wird aber ohne Pause gemeistert. Um 13:45 Uhr erreichen wir den Eggberg und geniessen die herrliche Aussicht zurück zum Jägglischhorn, unserem zweiten Gipfel des Tages.
Letzte Abfahrt und Rückkehr. Die finalen Hänge sind bereits etwas verfahren, aber immer noch gut zu fahren. Um 14:15 Uhr erreichen wir das Auto in Litzirüti.
Den wohlverdienten Kaffee geniessen wir im Heidiland – und entgehen damit elegant dem üblichen Sonntagsstau.
Eine rundum gelungene, entspannte und abwechslungsreiche Tour mit starken Teilnehmern. Drei Gipfel, viel Sonne, überraschend guter Pulver und eine tolle Stimmung in der Gruppe. Sehr gerne wieder einmal.
Was, es hat genügend Schnee um die Tour zu machen?, sicher?
Ja, aber sicher!
Insbesondere die Schwägalpseite des Stockbergs ist eine eher feuchte Ecke der Schweiz. So auch dieses Mal.
So konnten wir bei perfekten Wetterbedingungen und gut 15cm Neuschnee gemütlich die ca. 800m auf den Stockberg in Angriff nehmen.
Bis zum Risipass im Schatten und der Kälte, danach nach kurzer Rast schon fast schweisstreibend sonnig auf den Gipfel des Stockbergs.
Nach ausgiebiger Rast konnten wir vier die (wie immer zu kurze) Abfahrt zurück nach Lutertannen geniessen.
Schön war es!
Drei-Gipfel-Tour in St. Antönien auf zwei Wochen altem Schnee!
Kurz nach acht Uhr starten Karl, René, Marlon, Markus und Marion in Litzirüti in Richtung Gafia, wo wir nach links hoch abbiegen und nach 950hm die Gämpiflue, unseren ersten Gipfel, besteigen.
Noch ist der Himmel bedeckt, aber ein Blick nach Westen verspricht Besserung: eine hellblaue Lichtung nähert sich! Nach einer kurzen Abfahrt fellen wir wieder an – in Richtung Riedkopf! Vom Skidepot aus geht eine gute Spur zum Gipfel und zurück – wiederum werden Gratulationen und Gipfelküsse ausgestauscht :-)!
Dann fahren wir steil nach Norden ab, bis wir auf die Austiegsautobahn zum Rotspitz stossen. Hier wird selbstverständlich wieder angefellt und der 3. Gipfel ins Visier genommen. An beiden nördlich ausgerichteten steilen Abfahrtshängen konnten wir Schneebrettabgänge der letzten Woche/n festgestellen – ein untrügliches Zeichen für den derzeit schlechten und heiklen Schneedeckenaufbau. Bis dato wurde beispielsweise der Schollberg mit seinen steilen nördigen Hängen nicht begangen. Heute stiegen zwei Personen hoch, kehrten jedoch auf etwa 2400m.ü.M. Wir halten uns deshalb von den seitlich steileren Flanken fern und folgen mehr oder weniger den gängigsten Spuren.
Bald schon stehen wir auf dem Gipfel Nr. 3, dem Rotspitz – nochmals herzliche Gratulationen an uns alle! Auch hier ist die Abfahrt zwar verfahren, doch durch die nördliche Ausrichtung immer noch weich. Vom Gipfel können wir die schöne Ebene Plaseggen sehen, wo wir unsere letztes Ziel ausmachen: die Röbispitzen!
Leider kollidiert Markus mit einer harten Eisscholle und stürzt unglücklich. Die Schmerzen in seinem Knie veranlassen uns vernünftigerweise dazu, auf den letzten Aufstieg zu verzichten. So fahren wir vorsichtig ab und geniessen die sonnige Terrasse vom Berggasthaus Sulzfluh! Danach geht’s auf der Partnunstrasse in rassiger Fahrt zurück zum Ausgangspunkt!
Aus der Kondiskitour 2000hm “plus” wurde heuer zwar ein “minus”, doch wir haben dennoch ein wunderschöne Rundtour gemacht und sind gesund wieder zurückgekommen. Dem Knie geht es zwischenzeitlich besser, es braucht aber noch ein bisschen Zeit.
Danke vielmals für die tolle Kameradschaft – die fehlenden Höhenmeter holen wir dann einfach am 7. März 2026 nach ;-)
Freue mich schon darauf, bis bald und LG, Marion
Sabine, Stella und ich starten bei leicht bewölktem Himmel beim Malbuner- Schneeflucht- Skilift. Da der Schlittelweg im untersten Teil Aper ist wähle ich den «Walserweg« um in Richtung Sass Förkle zu gelangen. Die Strecke von Malbun Eisbahn bis zum Sass See war teilweise Aper oder Vereist. Danach wurde die Tour immer entspannter. Auch das Wetter wurde immer besser. (Einzig auf dem Gipfel blies der Föhn) Nach dem Übergang folgten wir den Spuren hoch zum Schönberg. Auf der Abfahrt suchte ich die unverspurten Osthänge, um den harten Altspuren auszuweichen. Nach den Mittagshalt unterhalb der «Muetertola» genossen wir die Schwünge zum «Rossboda» und «Jodagreber» bis unterhalb der «Guschgalp». Nach einem Aufstieg zum Sass Förkle folgte die Talfahrt über den Schlittellweg zurück zum Auto. Dabei mussten wir die Skier auf den untersten Metern zum Skilift schulterten. Den Abschluss machten wir auf der Restaurant- Sonnenterasse beim Kinderlift.
Start der Schneeschuhtour war um 8:15 Uhr in Steg. Zunächst führte der Weg durch das Valorsch, wobei das erste Drittel noch auf einer verschneiten Fahrbahn zurückgelegt wurde. Erst auf der Höhe der Abzweigung Riethütte konnten endlich die Schneeschuhe angeschnallt werden.
Über eine grosse Brücke gelangten wir ins Güschgle, wo uns eine beeindruckende weisse Winterlandschaft erwartete. Nach einem kurzen Anstieg führte ein schmaler Steg in den eigentlichen, besonders reizvollen Teil der Tour. Hier lag verhältnismässig viel Schnee, und eine schmale Spur zog sich stetig bergauf in Richtung der Alpstrasse nach Guschg.
Weiter ging es hinauf zum Sass-Fürkle, dem höchstgelegenen Punkt unserer Tour, wo wir auf den beiden Bänkli eine ausgedehnte und wohlverdiente Mittagspause einlegten – mit schöner Aussicht und viel Ruhe.
Der Abstieg erfolgte auf einer verschneiten, teils bereits sulzigen Fahrbahn und über Wanderwege hinunter nach Malbun. Dort gönnten wir uns einen Einkehrschwung und stellten uns der letzten Herausforderung des Tages: die üppigen Kuchen- und Tortenstücke. Diese wären problemlos für mindestens zwei Personen gedacht gewesen – doch nur wenige mochten sich dieser Herausforderung stellen.
Eine abwechslungsreiche Schneeschuhtour mit viel Schnee, schönen Passagen und genussvollem Abschluss. Vielen Dank an die tollen Teilnehmer!
Wegen Verhältnissen habe ich auf eine Tour in der Nähe gewechselt.
mit 3 Teilnehmern. Erika, Martin, Erich und meiner Wenigkeit sind wir auf die hintere Rosswies.
Start in Buchs Malbun um 7.30 Uhr damit wir vor dem Ansturm auf den Gipfel kommen.
Abfahrt tückisch aber genügend Schnee.
Ganzer Tag ein Säusel Bräusel
Wegen Verhältnissen habe ich auf eine Tour ...
Die Verschiebung um zwei Wochen lohnte sich. Mit dem öV reisten wir auf den Buchserberg. Dort empfing uns der angekündigte Föhn. Die Schneeverhältnisse waren besser als erwartet. Darum waren wir, wie zu erwarten, nicht die einzigen auf dem Malbun. Nach der Einführung in die LSV-Kontrolle fellten wir zum Obersäss auf. Dies aber nicht ohne die obligatorischen Spitzkehren zu üben. Im Windschatten der Alphütte verpflegten wir uns. Danach spurten wir bis in die Region Glanna auf. Auch dort suchten wir uns eine windgeschützte Mulde um Abzufellen und den Znüni zu geniessen. Der Wind blies sehr wechselhaft, aber überraschend nicht so stark wie vermutet. Auf der Abfahrt entlang der Aufstiegsspur konnten wir sogar den einen oder anderen Schwung im pulvrigen Schnee geniessen. Bis der Bus für die Heimfahrt auf dem Malbun ankam wärmten wir uns im Berghaus auf. Leider konnten nicht mehr alle Teilnehmer, welche sich für den 03. Januar angemeldet haben teilnehmen. Aber es wird im nächsten Jahr eine Wiederholung geben. Schön, dass es allen, trotz der nicht so einfachen Verhältnisse, gefallen hat.
Die Tour zum Vorgipfel Mathona von Bad Laterns war eine sehr anstrengende Herausforderung, da wir im tiefen Schnee spurten, was Teamarbeit erforderte. Das Wetter verbesserte sich im Verlauf der Tour kontinuierlich, und ab der Mitte der Abfahrt durften wir uns über sonnige Bedingungen freuen.
Die Abfahrt gestaltete sich in den steilen Passagen als sehr gut und machte richtig Spaß, da wir im tiefsten Powder unterwegs waren. Allerdings gab es im flächeren Gelände stellenweise zu viel Schnee, was die Abfahrt etwas erschwerte.
Den gemütlichen Abschluss genossen wir im Bädle Latern, wo wir uns nach der anstrengenden Tour entspannen konnten.
**Teilnehmer:** Roland, Michael, René
Trotz lausigem Wetter fanden 37 motivierte Teilnehmende den Weg ins Buchser Malbun. Der Schneefall begleitete uns mehr oder weniger den ganzen Tag, und der Wind sorgte immer wieder dafür, dass neu gespurt werden musste. Die Übungsfelder wurden weiter unten als ursprünglich geplant eingerichtet, damit die Bäume wenigstens noch ein bisschen Windschutz bieten konnten. In drei verschiedenen Testfeldern konnten Lawinenrettungen geübt werden, zusätzlich gab es ein Feld mit mehreren Geräten auf engem Raum.
Trotz bissiger Kälte wurde fleissig geübt und diskutiert. Einige Gruppen kehrten danach bereits wieder um, andere wagten sich noch weiter in den Schneesturm, wobei sich die Tour hinauf zum Hanenspil bereits abenteuerlich anfühlte. Die Mulden waren mit wunderbarem Pulver gefüllt, das gelegentliche Kratzen unter den Füssen erinnerte jedoch daran, dass darunter noch nicht viel Schnee liegt.
Gerne möchte ich allen Teilnehmenden und ganz besonders den anwesenden Tourenleitern danken für ihr Engagement und die gute Stimmung unter diesen widrigen Bedingungen.
Balz Schumacher, Werner und Roland Schönauer waren im November / Dezember 2025 vier Wochen auf einer kombinierten Hochtour mit Skiern und Schlitten in Patagonien unterwegs. Dabei stiessen sie über das Südpatagonische Eisfeld zum höchsten Gipfel, dem aktiven, 3607 m hohen gletscherbedeckten Schichtvulkan Volano Lautaro vor.
Der Volano Lautaro ist eher unbekannt und wird selten begangen, bei einer früheren Tour auf dem Nördlichen Patagonischen Eisfeld stiess unsere SAC-Expeditionsgruppe auf diesen interessanten Gipfel. Ein persönlicher Kontakt zu einem ausgewanderten Deutschen Kollegen erleichterte das Vorhaben, da vor Ort diverse organisatorische Punkte im Voraus erledigt werden konnten. Die Gegend ist sehr unberührt und kaum erschlossen, was eine lange und gute Vorbereitung unabdinglich macht. Auch die Buchung der Flüge mit umfangreichem Zusatzgepäck und unterschiedlichsten Fluggesellschaften stellte eine Herausforderung dar.
Vor Ort wurden drei Träger organisiert, die beim Verschub des Gepäcks zum Fuss eines Passes unterstützten. Als Schweizer eher ungewöhnlich ist, dass das Kartenmaterial nur sehr dürftig ist und bereits am Beginn des Eisfeldes endet. Moderne GPS-Geräte, die auch Notrufe absetzen und kommunizieren können, erleichterten die Tour. Aus der Schweiz genoss das Expeditionsteam ein Meteo-Backoffice, das rechtzeitig vor herannahenden Stürmen warnen könnte. Generell begleitete der Wind die gesamte Expedition, Lager mussten stets an windgeschützten Stellen errichtet werden. Bei den angesagten Stürmen galt es tiefe Gruben auszuschaufeln, um die Zelte windgeschützt aufstellen zu können.
Weiter über den Passo Marconi wurde innert drei Tagen der Ausgangspunkt zum zweiten Tourenteil erreicht. Dieser erfolgte mit Ski über weitläufige Gletscher in absoluter Stille, da nicht einmal mehr Vögel anzutreffen waren. Der Gipfelanstieg erfolgt mit Steigeisen auf einen aperen Grat aus Vulkangestein, der in der Literatur so nirgends verzeichnet war. Der lose geschichtete Schutt aus Vulkangestein, auf dem beidseits steil abfallenden Grat, liess die Querung zu einem zu gefährlichen Unterfangen werden, weshalb sich die Gruppe zur vorzeitigen Umkehr entschloss. Es ist zu vermuten, dass sich Schnee und Eis in jüngerer Vergangenheit von diesem Grat zurückzogen.
Der Abstieg erfolgte nach einem Umbau der Schlitten mit Ski bis an den sich zwischenzeitlich zurückgezogenen Gletscherfirn, der sich in nur wenigen Tagen merklich verändert hatte und den Abschluss nun steil abfallen liess. Dank kompletter Hochtourenausrüstung wurde auch diese Hürde mit Abseilen bewältigt, bevor es zurück zum Ausgangspunkt ging. Anschliessend unternahm unsere Truppe ein dreitägiges Trekking zum Lago de los Tres am Fusse des Fitz Roy, gefolgt von einer Schifffahrt auf dem Lago Viedma, in den eindrückliche steil abfallende, bis zu 50 m hohe Gletscher münden. Über Buenos Aires, Sao Paulo und Zürich kehrte die Gruppe zurück ins Rheintal.
Wie schon fast traditionell konnten wir die diesjährige Vorsilvestertour nicht auf den Skiern, sondern “per Pedes” durchführen. Noch fast in der Dunkelheit trafen sich die 11 Teilnehmer beim Gaiserbahnhöfli in Altstätten zur Fahrt nach Jakobshorn. Ab dort stiegen wir über Eugst zum Kronberg auf. im Raum Alp Grossbalmen mussten wir aber aufgrund vereisten Wegs eine andere Route als geplant wählen. Auf dem höchsten Punkt, dem Kronberg, stiessen wir obligat auf das neue Jahr. Ueli trug seine “leichte Fracht” (Pommes Chips und Nüssli) unbeschadet hinauf. Das “Nass” wurde von Hans offeriert. Danach hatte alle Hunger. Vorsichtig stiegen wir auf dem hart gefrorenen Weg zur Scheidegg hinunter. In der gemütlichen Stube genossen wir das feine Essen und den anschliessenden Kaffee. Nach etwa eineinhalb Stunden marschierten wir über Schmachershütten, Vordergschwend nach Gonten hinunter. Beim Aufenthalt in Appenzell wurden wir von der nachweihnächtlichen Stimmung in der Markgasse eingenommen. Die einen wärmten sich beim Kaffee, die anderen lernten von Ueli den Wagenpark der Appenzeller Bahnen im Bahnhof besser kennen. Gemütlich fuhren wir im weihnächtlich geschmückten Wagen zum Gaiserbahnhöfli zurück. Dort verabschiedeten wir uns voneinander und wünschten uns, auch im anstehenden 2026 wieder so schöne Touren wie heute durchführen zu können. Leider hatten wir am heutigen Tag am meisten Nebel der gesamten Woche. Trotzdem war es auch diesem Mal ein schönes Erlebnis. Distanz ca 15 km, ca 800 Hm Auf/abstieg, rund 5h Marschzeit.
Sonne, Powder und Prosecco – das die Essenz der heurigen, geheimen Flucht!
Diese führte uns eine Woche nach dem ersten Schneefall und bevor das weisse Gold wieder hin und weg war nach Bivio. Hier erwartete uns Sonne, Schnee (wenn auch noch nicht in Hülle und Fülle) und ein noch geschlossenes Skigebiet. Letzteres sollte uns die Option offen lassen, bei allzuwenig Schnee auf noch nicht ganz fertige Skipisten ausweichen zu können.
Los ging es gleich beim Hotel Post, am Dorfausgang das kleine Strässchen hinauf. In angenehmer Steigung gelangten wir über die sanften Hänge von Mitgels zur Bergstation des obersten Lifts am Mot Scalotta! Einsam und sonnig genossen wir hier die Aussicht mit dem obligaten Sprudelwein und ein paar Süssigkeiten bevor wir die ersten Hänge runterrauschten, um danach nochmals zu unserem Gipfel zu gelangen, der heute uns ganz alleine gehörte. Schliesslich fuhren wir genüsslich durch das Skigebiet nach Bivio zurück. Da es genug, feinen Schnee hatte, spielte es auch keine Rolle, dass es grösstenteils noch gar keine Skipisten gab. Und so fühlte es sich an, als ob wir ein gänzlich neues Skitourengebiet kennengelernt hätten :-)
Bei einem Drink kam die Tour zu einem gemütlichen Abschluss, bevor es wieder nach Hause ging.
Das war die Secret Escape from Christmas hectic mit Andreas Hanns, Petra Christen, Roland Städler, Simon Eugster, Stefan Eugster, Markus Summer, Matteo Bruni, Luigi Tironi und mir. Schön war’s – und danke wart ihr mit dabei!
Hans Koller begrüsste am Höck rund 35 interessierte Sektionsmitglieder. Besonders Applaus erhielten drei neue Teilnehmerinnen. Neben aktuellen Informationen aus Sektion und Geschäftsstelle stellte er das Tourenprogramm 2026 vor. Erwähnenswert sind die neuen Tourenleiterinnen und -leiter, welche sich ebenfalls bereit erklären Touren anzubieten. Ein paar Auszüge davon: Im Dezember findet ein Lawinenkurs für Einsteiger statt, der Fortgeschrittenenkurs im Malbun sucht noch Hilfsleitende. Ebenfalls stehen zahlreiche Tagestouren, vier Skitourenwochen mit den Silberfüchsen sowie mehrere Mehrtagestouren, unter anderem nach Bivio und ein Schneeschuhweekend auf dem Programm. Weitere Highlights sind die Urner Haute Route, Touren in den Zillertaler Alpen, eine Skihochtour im Gauligebiet sowie Hochtouren wie der Piz Palü, Ringelspitz, Biefertenstock und Grosse Diamantstock. Zudem wird Canyoning im Tessin angeboten. Da die Säntisbahn von März bis November geschlossen bleibt, stehen mehrere Tourenvarianten auf den Säntis im Programm. Auch Ausbildungen wie ein Kletterkurs und eine Material-Weiterbildung gehören dazu. Das aktuelle Tourenprogramm ist auf unserer Webseite Sektion - SAC Sektion Rhein abrufbar.
Haupttraktandum war das Referat von Stefan Keller zum Thema «Hike and Fly». Stefan, Mitgründer der Flugschule Flugschule Freewings | Deine Hike&Fly Gleitschirm-Flugschule in der Ostschweiz, zeigte die Faszination dieser Kombination aus Wandern und Gleitschirmfliegen.
Vom Wandern zum Fliegen
In den letzten Jahren hat sich das Gleitschirmfliegen stark weiterentwickelt. Dank moderner, leichter Ausrüstung kann man heute mit einem kleinen Rucksack auf den Berg steigen und anschließend in wenigen Minuten ins Tal fliegen. Das macht das Fliegen nicht nur zu einem faszinierenden Erlebnis, sondern auch zu einer praktischen Abstiegshilfe. Besonders beliebt sind heute Kombinationen wie Hike & Fly oder Ski & Fly – also Wandern oder Skitouren mit anschließendem Flug. Mit etwas Erfahrung kann man diese Aktivitäten sogar zu mehrtägigen Biwakflügen ausbauen, bei denen man mit Zelt und Schlafsack im Gepäck unterwegs ist und am nächsten Tag weiterfliegt. Der Reiz liegt im Abenteuer und in der Freiheit, die Natur aus einer ganz neuen Perspektive zu erleben. Jeder Flug ist anders – abhängig von Wind, Wetter und Thermik – und man lernt, spontan auf die Bedingungen zu reagieren. Wer Gleitschirmfliegen lernen möchte, kann in der Schweiz eine anerkannte Ausbildung absolvieren. Nach einer Theorie- und Praxisprüfung erhält man eine lebenslang gültige Lizenz, die weltweit anerkannt ist. Neben Schnuppertagen und Tandemflügen bieten Flugschulen auch Reisen und Sicherheitstrainings an. Stefan zeigte dazu viele tolle Bilder und Filme, welche den Reiz dieser Sportart uns eindrücklich aufzeigten.
Am Samstag, 04.10.2025 machten sich fünf SAC-Frauen auf eine Voralpenwanderung von Schänis über den Ober Bogmen nach Rieden. Mit dem Zug fuhren wir nach Schänis und wanderten im Lediwald steil bergauf. Trotz des bedeckten Himmels kamen wir ordenlich ins Schwitzen. Über den Unter Bogmen ging es nochmals steil bergauf bis wir das erste Ziel des Ober Bogmen erreichten. Eine herrliche Rundsicht bot sich uns über die Glarner und Innerschwyzer Gipfel, hinter uns der Speer, südlich die Federispitz und unter uns das Linthal. Auf der kleinen Hütte gab es einen sympathischen Halt, bevor wir uns auf einen wunderschönen Abstieg Richtung Rieden machten. Es wurde sogar noch plötzlich sehr warm, da sich die Sonne doch noch blicken liess. In Rieden fanden wir leider kein Restaurant und verbrachten das Warten auf den Bus auf dem Bänkli und verspeisten unsere mitgebrachten restlichen Brötli. Kaum sassen wir im Bus, kam der vorausgesagte Regen und in Altstätten angekommen traf uns auch noch der Sturm. Eine herrliche Wanderung mit tollen Frauen und einer herrlichen Gegend. Danke für den schönen Tag!
Am Samstagnachmittag starteten wir mit dem Auto ins Verwalltal. Von dort sattelten wir auf die Mountainbikes um und erreichten nach einer abwechslungsreichen Fahrt von ca. 1h die Konstanzer Hütte. Die Hütte bot uns einen gemütlichen Ausgangspunkt für die bevorstehende Tour.
Am Sonntagmorgen klingelte der Wecker früh. Um 6.15Uhr machten wir uns erneut mit den Bikes auf den Weg zum Einstieg des Nordostgrates vom Patteriol. Bald hieß es aber, Bikes abstellen, und zu Fuss zum Einstieg.
Der Nordostgrat präsentierte sich von seiner schönsten Seite. Die abwechslungsreiche Kletterei in festem Fels, eine eindrückliche Linienführung und immer wieder fantastische Ausblicke auf die Verwallgruppe. Das Wetter spielte bestens mit, und so konnten wir die Tour in vollen Zügen geniessen.
Nach einer gelungenen Tour gönnten wir uns als Belohnung einen köstlichen Apfel- oder Topfenstrudel. Mit vollem Bauch und vielen schönen Eindrücken machten wir uns schliesslich wieder auf den Heimweg.
Eine rundum gelungene Unternehmung – die Kombination aus MTB-Zustieg, alpiner Klettertour und Hüttengenuss machte diese Patteriol-Tour zu einem echten Highlight!
Teilnehmer waren: Doris, Markus, Erich, Adrian, Patrick und Angela
Zu sechst fuhren wir auf den Kunkelpass bei herrlichem Wetter.
Kaffe und Kuchen gab es auf der Ringelspitzhütte.
Wir besuchten das Baschrinsal mit den ausgeschliffenen Felsen. Kletterten auf und ab durch Wasser, Steine und Wiesen. 18.30 feines gab es Nachtessen, 22.30 war Bettzeit.
Um halb fünf genossen wir das reichhaltige Frühstück, um 5.15 marschierten wir los. Vor den Sandböden stand auch die Sonne auf, herrliche Stimmung, aber kühl und windig.
Daniel wurde es zu kalt, Caroline verletzte sich am Vortag, sie entschieden sich zusammen für den Abbruch, und wanderten zurück zur Hütte.
Wir kamen gut voran im Nebel und erreichten um 11 Uhr abgekühlt den Gipfel über den Mittelgrat.
Den Abstieg machten wir über den Tscheppgrat im Geröll und Blockgelände, wo sich die Sonne zeigte.
Um 14.30 waren wir zurück und stärkten uns auf der Hütte. Schön wars mit Euch, Danke!
Mal schauen, wer die Fotos hochladen kann…. mir ist esnicht gelungen
Schön wars
Zu sechst fuhren wir auf den Kunkelpass bei her ...
Auch dieses Jahr sollte es nicht die Rheinschlucht werden. Das Wetter hat zwar super gepasst, aber die angemeldete Teilnehmerin musste kurzfristig wegen Knieschmerzen pausieren und Martina Langenegger, die sich dann ebenso kurzfristig anmeldete, kannte die Rheinschlucht bestens, und den Walensee aber eher weniger gut. So wurde der Trail kurzum an den Walensee verlegt, denn landschaftlich ist die Gegend unterhalb der Churfirsten fantastisch: Man kann sich kaum sattsehen, auch wenn man es kennt. Mit Markus waren wir zu dritt und starteten kurz vor 10:00 Uhr in Walenstatt. Die erste Rampe von der Seemühle Kaliforni rauf nach Walenstadtberg hatte es in sich. Und auch im weiteren Verlauf ging es stetig aufwärts, während die Tiefblicke zum See immer eindrücklicher wurden. Nach einem steilen Grashang ereichten wir Schwaldis, direkt unter den imposanten Felsen der Churfirsten und deren Ausläufern. Hier beginnt der eindrückliche Teil der Tour: in stetem Auf und Ab quert man meist die Höhe haltend bis zum Laubegg, fast genau 1000hm ob Quinten. Von da an beginnt der Downhill, zuerst steil, dann flacher, aber immer in stotzigem Gelände unter den Seerenbachfällen vorbei nach Beetlis und dort auf Seehöhe entlang durch Tunnels bis nach Weesen. Nach 25km, 1350hm und 3h45min, einem Drink und einer Glacé hüpfen wir in den Bus nach Ziegelbrücke und von dort in den Zug, der uns zum Ausgangspunkt zurückbringt. Cool gsi, schön gsi – gerne wieder! Mit dabei waren Martina Langenegger und Markus Summer