Aktivitäten

Konditionsskitour 2000 hm+

Drei-Gipfel-Tour in St. Antönien auf zwei Wochen altem Schnee!
Kurz nach acht Uhr starten Karl, René, Marlon, Markus und Marion in Litzirüti in Richtung Gafia, wo wir nach links hoch abbiegen und nach 950hm die Gämpiflue, unseren ersten Gipfel, besteigen.
Noch ist der Himmel bedeckt, aber ein Blick nach Westen verspricht Besserung: eine hellblaue Lichtung nähert sich! Nach einer kurzen Abfahrt fellen wir wieder an – in Richtung Riedkopf! Vom Skidepot aus geht eine gute Spur zum Gipfel und zurück – wiederum werden Gratulationen und Gipfelküsse ausgestauscht :-)!

Dann fahren wir steil nach Norden ab, bis wir auf die Austiegsautobahn zum Rotspitz stossen. Hier wird selbstverständlich wieder angefellt und der 3. Gipfel ins Visier genommen. An beiden nördlich ausgerichteten steilen Abfahrtshängen konnten wir Schneebrettabgänge der letzten Woche/n festgestellen – ein untrügliches Zeichen für den derzeit schlechten und heiklen Schneedeckenaufbau. Bis dato wurde beispielsweise der Schollberg mit seinen steilen nördigen Hängen nicht begangen. Heute stiegen zwei Personen hoch, kehrten jedoch auf etwa 2400m.ü.M. Wir halten uns deshalb von den seitlich steileren Flanken fern und folgen mehr oder weniger den gängigsten Spuren.

Bald schon stehen wir auf dem Gipfel Nr. 3, dem Rotspitz – nochmals herzliche Gratulationen an uns alle! Auch hier ist die Abfahrt zwar verfahren, doch durch die nördliche Ausrichtung immer noch weich. Vom Gipfel können wir die schöne Ebene Plaseggen sehen, wo wir unsere letztes Ziel ausmachen: die Röbispitzen!
Leider kollidiert Markus mit einer harten Eisscholle und stürzt unglücklich. Die Schmerzen in seinem Knie veranlassen uns vernünftigerweise dazu, auf den letzten Aufstieg zu verzichten. So fahren wir vorsichtig ab und geniessen die sonnige Terrasse vom Berggasthaus Sulzfluh! Danach geht’s auf der Partnunstrasse in rassiger Fahrt zurück zum Ausgangspunkt!

Aus der Kondiskitour 2000hm “plus” wurde heuer zwar ein “minus”, doch wir haben dennoch ein wunderschöne Rundtour gemacht und sind gesund wieder zurückgekommen. Dem Knie geht es zwischenzeitlich besser, es braucht aber noch ein bisschen Zeit.

Danke vielmals für die tolle Kameradschaft – die fehlenden Höhenmeter holen wir dann einfach am 7. März 2026 nach ;-)

Freue mich schon darauf, bis bald und LG, Marion